KP.2 und KP.3

Joe Biden erkrankt erneut an Corona – welche Symptome der neuen Virus-Variante typisch sind

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Wenige Tage, bevor der US-Präsident positiv auf Corona getestet wurde, trat er noch öffentlich auf und reiste im Rahmen seines Wahlkampfes.
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Die Zahl der Atemwegserkrankungen ist trotz der warmen Jahreszeit so hoch wie lange nicht mehr. Welche Symptome auf eine Infektion hindeuten und wer besonders gefährdet ist.

Droht eine neue Corona-Pandemie? Zumindest verzeichnen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Robert Koch-Institut ein steigendes Vorkommen von bestimmten Virus-Varianten und zunehmende Infektionszahlen. Anfang 2023 beherrschte noch die Omikron-Variante JN.1 das Infektionsgeschehen. Inzwischen haben sich jedoch die Varianten KP.2 und KP.3, die von JN.1 abstammen, in vielen Ländern rasant ausgebreitet, wie die Deutsche Apotheker Zeitung berichtet. Obwohl die Zahl der weltweiten Neuinfektionen zwischen Ende April und Ende Mai 2024 um elf Prozent gesunken ist und auch die COVID-19-bedingten Krankenhauseinweisungen sowie die Aufnahmen auf Intensivstationen zurückgegangen sind, zeigt sich ein Anstieg der Krankheitsfälle, insbesondere durch die Corona-Variante KP.3.

Auch US-Präsident Joe Biden ist im Juli erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies wurde während seiner Wahlkampfreise in Las Vegas festgestellt. Welche Symptome zeigen sich bei den aktuellen Coronavirus-Varianten, und kann man sich dagegen impfen lassen?

Coronavirus: Symptome der neuen Varianten KP.2 und KP.3

Die möglichen Symptome, welche die Coronavirus-Varianten KP.2 und KP.3 auslösen, sind die gleichen, die in der Regel innerhalb von zwei bis 14 Tagen nach einer Ansteckung mit der Omikron-Variante JN.1 auftreten können:

Corona-Infektion mit neuen Varianten: Risikogruppen für schwere Verläufe

Bisher zeigen sich bei den Corona-Erkrankungen bedingt durch KP.3 eher milde Verläufe. Daher sehen Experten zunächst keine besondere Gefahr, die von den neuen Corona-Varianten ausgeht. Es gibt dennoch Menschen, bei denen eine Erkrankung schwer verlaufen kann, wie beispielsweise ältere Menschen und Raucher. Weitere Risikofaktoren sind Vorerkrankungen, wie:

  • Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Asthma
  • Chronische Bronchitis
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Diabetes
  • Krebs
  • Geschwächtes Immunsystem

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Neue Corona-Varianten KP.2 und KP.3: Schützt die bisherige Impfung noch?

Die Mehrheit aller Menschen weltweit ist mittlerweile gegen Corona geimpft. Zwar garantiert dies keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion, doch in der Regel verläuft die Erkrankung wesentlich milder. Die bestehenden Impfstoffe wirken auch weiterhin effektiv gegen das Coronavirus. Ein neuer, spezifisch an die JN.1-Variante angepasster Impfstoff soll vermutlich spätestens zum Herbst 2024 zur Verfügung stehen und auch vor KP.2 und KP.3 schützen können. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt auch hier, dass gerade Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf oder einem erhöhtem Infektionsrisiko eine jährliche Auffrischimpfung im Herbst erhalten sollten.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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