Covid 19-Symptome beachten

Erste Anzeichen einer Corona-Infektion sind starkes Schwitzen und Schweißausbrüche in der Nacht

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Eine Omikroninfektion durch Covid kann sich anhand unterschiedlicher Symptome bemerkbar machen. Starkes Schwitzen mit Nachtschweiß ist typisch.

Update vom 21. Oktober 2024: In Deutschland rückt die Corona-Variante XEC stärker in den Fokus, da sie maßgeblich für den Anstieg der Covid-Infektionszahlen verantwortlich ist. Laut Experten ähneln die Symptome oft einer Grippe, es können aber auch Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Trotz der schnellen Verbreitung stuft man das Risiko für die öffentliche Gesundheit derzeit nicht als besorgniserregend ein. „Die Zahl schwer verlaufender Atemwegsinfektionen liegt auf dem Niveau der Vorjahre.“, so ein Wochenbericht (Stand 41. Kalenderwoche 7.10. bis 13.10.2024) des Robert Koch-Instituts (RKI). Mediziner empfehlen grundsätzlich, mithilfe relativ einfacher Maßnahmen das Immunsystem zu stärken, um sich besser vor Infektionen zu schützen.

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

Fragen rund ums Impfen, wie „Warum ist es weiterhin wichtig, sich entsprechend der STIKO-Empfehlung gegen COVID-19 impfen zu lassen?“, „Wer soll nach der aktuellen STIKO-Impfempfehlung gegen COVID-19 geimpft werden?“ oder „Wie sollen Personen ab 60 Jahre und Erwachsene mit Grunderkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben, gegen COVID-19 geimpft werden?“ werden durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell beantwortet.

Update vom 6. Februar 2024: Mit der typischen Zeit der Erkältung und grippalen Infekte durch Rhinoviren verzeichnet Deutschland zunehmende Fälle von Corona-Erkrankungen. Vier Covid-Varianten erregen die Aufmerksamkeit von Experten und der Weltgesundheitsorganisation (WHO): BA.2.86 (Pirola), EG.5 (Eris), XBB.1.5 (Omikron) und XBB.1.16 (Arkturus). Besonders EG.5 ist eine neue Coronavirus-Variante, die die WHO zwar als „variant of interest (VOI)“ unter erhöhte Beobachtung stellt, durch die aber die Schwere der Erkrankung im Vergleich zu anderen Varianten unverändert gleich sei. Angepasste Impfstoffe, die gegen die weit verbreitete Omikron-Varianten XBB.1.5. und EG. 5 wirksam sein sollen, werden aktuell schon in Arztpraxen bei Patienten eingesetzt.

Erstmeldung vom 27. Juli 2022: Laut Robert Koch-Institut (RKI) reichen die Symptome durch eine Omikron-Infektion in der akuten Krankheitsphase von spezifischen Anzeichen wie Fieber, Gliederschmerzen und Husten bis zu eher unspezifischen wie Durchfall und Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn. Insbesondere über Schweißausbrüche und Nachtschweiß berichten viele der Betroffenen. Wer an sich nach über vier Wochen der Corona-Infektion Anzeichen von großer Erschöpfung, Fatigue, Schlafstörungen, Kopfschmerzen sowie Konzentrationsstörungen bemerkt, könnte an Long Covid oder Post Covid leiden – immer mehr Erwachsene, aber auch Kinder sind von Spätfolgen durch Corona betroffen.

Corona: Schweißausbrüche und starkes Schwitzen sind Anzeichen

Es gibt immer mehr Corona-Fälle, die von heftigem Schwitzen und Schweißausbrüchen berichten. (Symbolbild)

Mittlerweile gibt es verschiedene Anzeichen für Covid wie Verfärbungen an Zehen und Fingern, die Betroffene erst mal nicht an eine Corona-Infektion denken lassen. Neben Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit zeigen sich bei Omikron BA.5 auch eine tief sitzende Abgeschlagenheit und Müdigkeit bis hin zu Fatigue. Selbst Hautprobleme mit Ausschlag und Jucken sowie blau-verfärbte Lippen können für eine Corona-Erkrankung sprechen.

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Immunsystem stärken und so Grippe bis Corona vorbeugen – acht einfache Regeln

Frau hält Glas Wasser in der Hand.
Wer ausreichend trinkt, hält die Schleimhäute in Mund und Rachen feucht. Das ist wichtig, weil diese die erste Schutzbarriere des Körpers gegen Viren und Bakterien darstellen. Trocknen die Schleimhäute aus, können Viren leichter andocken und sich einen Weg in den Körper bahnen. Auch das Lutschen von Bonbons hilft dabei, die Schleimhäute feucht zu halten.  © Tanya Yatsenko/Imago
Korb voll mit Gemüse und Obst
Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse sorgt dafür, dass dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zugeführt werden. Es wird vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen einem gesunden Darm und einem gesunden Immunsystem besteht, denn ein Großteil der Antikörper produzierenden Zellen befinden sich im Darm, informiert das Portal München Klinik, der Gesundheitsversorger der Stadt München. © Oleksandr Latkun/Imago
Frau krault im Schwimmbad
Auch Bewegung macht uns weniger anfällig für Krankheitserreger. Mitverantwortlich ist die antientzündliche Wirkung von Sport und Bewegung auf unseren Körper. Davon profitiert auch unser Immunsystem, so Professor Karten Krüger von der Justus-Liebig-Universität in Giessen im Interview mit der Krankenkasse BKK Provita. Sein Forschungsgebiet: Die Wirkung von Bewegung auf unser Immunsystem. Ihm zufolge wird man seltener krank und übersteht eine Erkrankung besser, wenn man sich regelmäßig bewegt, gut schläft, sich ausgewogen ernährt und ein gutes Stressmanagement pflegt.  © Imago
Hand, die Weinglas und Zigarette hält
Inhaltsstoffe in Zigarettenrauch und Alkohol blockieren die körpereigene Abwehr und machen uns so anfälliger für Krankheiten. Nach einer durchzechten Nacht kann das Immunsystem Studien zufolge sogar bis zu 24 Stunden lang nicht wie gewohnt arbeiten, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Auch Rauchen fördert wie Alkohol Entzündungsprozesse im Körper, was eine erhöhte Anfälligkeit für Atemwegsinfekte zur Folge haben kann. Zudem trocknet Zigarettenrauch die Schleimhäute aus, was deren Abwehrkraft abschwächt.  © macondo/Imago
Frau öffnet das Fenster zum Lüften
Vor allem im Herbst und im Winter sollten Sie regelmäßig lüften. Denn trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute in Mund und Nase aus. Diese stellen die erste Barriere für Viren und Bakterien dar. Im ausgetrockneten Zustand sind die Schleimhäute weniger widerstandsfähig. © Roman Möbius/Imago
Wanderweg im Bergischen Land nahe der Müngstener Brücke
Bewegung an der frischen Luft stärkt unsere Atemwege. Auch das Immunsystem profitiert, weil über die Haut durch Kontakt mit Sonnenlicht Vitamin D produziert wird. „Es ist wissenschaftlich unstrittig, dass eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zur normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Auch zeigen Studien, dass Menschen mit einer unzureichenden Vitamin D-Versorgung ein erhöhtes Risiko für akute Atemwegsinfekte aufweisen und von der Gabe von Vitamin D-Präparaten profitieren können“, heißt es in einem Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung.  © Olaf Döring/Imago
Gestresste Frau im Büro
Stress ist ein wahrer Immunkiller. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen verlieren die Immunzellen die Fähigkeit, sich zu vermehren, um Krankheitserreger abzutöten. Auch die Menge an Antikörpern in unserem Speichel verringert sich, so eine Information des Universitätsspitals Zürich.  © Joseffson/Imago
Frau schaltet den Wecker aus
Ausreichend Schlaf zählt zu den Grundpfeilern eines intakten Immunsystems. Wissenschaftler der Universität Tübingen und der Universität Lübeck konnten dem ärztlichen Journal zufolge zeigen, dass bereits nach drei Stunden ohne Schlaf die Funktion der T-Zellen beeinträchtigt war. „T-Zellen zirkulieren ständig im Blutkreislauf und suchen nach Erregern. Die Adhäsion (Anmerkung der Redaktion: bedeutet so viel wie „Haftkraft“) an andere Zellen erlaubt ihnen dabei, im Körper zu wandern und beispielsweise an infizierte Zellen anzudocken, um sie anschließend zu beseitigen“, sagt Erstautor Stoyan Dimitrov.  © Oleksandr Latkun/Imago

Was Ärzte und Experten berichten: Es gibt immer mehr Fälle, die von heftigem Schwitzen, Schweißausbrüchen und Nachtschweiß berichten, insbesondere nach einer Omikron-Infektion – so heftig, dass die Kleidung und Bettwäsche regelrecht nassgeschwitzt sind. Wer derartige Anzeichen an sich bemerkt, möglicherweise noch gekoppelt an andere Beschwerden, sollte das Risiko einer Corona-Infektion in Betracht ziehen und einen Arzt aufsuchen beziehungsweise einen Corona-Test machen lassen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Josep Suria/Imago

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