Katzenschnurren

Nicht nur aus Freude: Vier Möglichkeiten, warum Katzen schnurren

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Katzen schnurren nur aus Freude? Falsch gedacht! Entdecken Sie die vier Gründe, warum ihr Haustier schnurren könnte. Nicht alle sind gut.

Ein schnurrender Stubentiger erfreut jeden Katzenfreund. Zurecht: Katzenschnurren ist erwiesenermaßen gut für die Gesundheit. Das Geräusch wirkt blutdrucksenkend, fördert die Serotoninproduktion und macht damit glücklich – es hilft sogar gegen Osteoporose! Doch warum schnurren Katzen eigentlich?

Wenn Katzen schnurren: Das bedeutet das wohltuende Brummen

Katzen schnurren, wenn sie sich wohlfühlen – aber nicht nur dann.

Katzen brummen aus den verschiedensten Gründen. Es ist gut, sie zu kennen. Katzen schnurren …

  • … aus Freude. Sie schmusen ausgiebig mit Ihrer Samtpfote, diese streicht Ihnen um die Beine und schnurrt. Eine Katze, die sich wohlfühlt, beginnt mit dem angenehmen Brummen. Schnurren zeigt sich auch in der Vorfreude: Wenn Sie die Futterdose für den Kater öffnen, steht der bestimmt schon schnurrend bereit.
  • … weil sie etwas sagen wollen. Schnurren bei Katzen dient der Kommunikation. Ihre Katze möchte Ihnen etwas mitteilen oder agiert mit einem Artgenossen. Übrigens gibt es dabei gesprächigere und stillere Kumpanen. Gerade Katzen, die in der Rangordnung ganz oben stehen, haben es oft gar nicht nötig, sich mitzuteilen und schnurren deswegen nicht.
  • … zur Beruhigung. Wenn Katzen schnurren, hat das nicht nur positive Gründe. Sie tun es auch, wenn sie Angst haben und gestresst sind. Sie merken es daran, dass die Katze die Ohren anlegt und mit dem Schwanz zuckt. Auch schnurrt die Katzenmama, um dem Nachwuchs Sicherheit zu vermitteln. Diese Katze hat dagegen eine andere Entspannungsmethode gefunden …
  • … weil sie Schmerzen haben. Katzenschnurren tut nicht nur dem Besitzer gut, auch für die Katze hat es gesundheitliche Vorteile. Deswegen schnurren Katzen auch, wenn sie Schmerzen haben und manchmal sogar, wenn sie im Sterben liegen.

Eines sollte Sie beruhigen: Die meisten Katzen schnurren nicht, wenn sie aggressiv sind.

Wie Katzen schnurren ist ein großes Geheimnis

Übrigens ist es wissenschaftlich gar nicht erforscht, warum Katzen schnurren. Eine Theorie besagt, dass das Gehirn das Signal aussendet und sich anschließend die Muskeln im Kehlkopf verengen und erweitern. Atmet die Katze ein und aus, entsteht dabei die berühmte Vibration. In der Regel beginnen neugeborene Katzen damit nach wenigen Tagen.

Was aber hinreichend bekannt ist: Schnurren hält die Katze gesund.

  • Die Vibration ist gut für die Beweglichkeit der sonst oft so inaktiven Tiere.
  • Es verbessert die Durchblutung und regt damit den Selbstheilungsprozess an.
  • Schnurren unterstützt den Stoffwechsel in den Knochen und fördert somit die Knochenheilung.

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Rubriklistenbild: © AFLO/IMAGO

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