VonSophie Klußschließen
Es gibt zahlreiche Mythen über Hunde und Katzen. Die meisten davon halten sich hartnäckig. Eine aktuelle Umfrage unter amerikanischen Haustierbesitzern bestätigt diese Annahme – und sorgt für Klarheit.
Seit Tausenden von Jahren halten Menschen Katzen und auch Hunde als Haustiere – eine lange Zeitspanne also, in der sich unterschiedliche Mythen über die Tiere entwickeln konnten. Welche Annahmen über die Vierbeiner sich noch heute halten, was davon stimmt und welche Behauptungen schlichtweg falsch oder überholt sind – eine aktuelle Umfrage unter Haustierbesitzern räumt mit den gängigsten Mythen über Hunde und Katzen auf und sorgt für Klarheit, wie das Good News Network online berichtet.
Aktuelle Umfrage: Mehrheit glaubt an gängige Mythen
Die überwältigende Mehrheit von satten 92 Prozent der 2.000 befragten Hunde- und Katzenbesitzer glaubt laut der Umfrage noch immer an die bekanntesten Mythen, die über ihre Vierbeiner im Umlauf sind.
Demnach wissen beispielsweise 68 Prozent der Hundebesitzer nicht, dass der wedelnde Schwanz ihrer Lieblinge nicht immer das pure Glück des Tieres signalisiert. Dass das Wackeln außerdem als Interesse oder Wachsamkeit des Hundes zu verstehen ist, ist den meisten somit nicht geläufig.
38 Prozent der Hundeeltern gehen fälschlicherweise davon aus, dass eine nasse, kalte Schnauze gleichbedeutend mit der Gesundheit ihres Hundes ist. In Wahrheit kann die Feuchtigkeit das Ergebnis des Ableckens der Nase durch den Hund sein – es kann zu einem verbesserten Geruchssinn beitragen.
42 Prozent der Katzenbesitzer nehmen irrtümlicherweise an, dass die Samtpfoten selbst in völliger Dunkelheit perfekt sehen können. Die Wahrheit ist, dass Katzen zwar auch bei sehr schwachem Licht sehen können, in absoluter Dunkelheit hingegen tun auch sie sich entsprechend schwer.
Weit verbreitet ist auch der Mythos der stets auf den Füßen landenden Katze. 41 Prozent der Miezen-Eltern glauben, dass er der Wahrheit entspricht. Mehr darüber erfahren Sie in dieser Fotostrecke. Die Fähigkeit, auf den Pfoten zu landen, hängt mitunter auch vom allgemeinen Gesundheitszustand und dem Wohlbefinden der Katze ab.
Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.
Auch die Ernährung von Hunden und Katzen basiert oftmals auf Mythen
Der Mythos, dass alle Nahrungsmittel, die Menschen zu sich nehmen, schlecht für Hunde und Katzen ist, hält sich bei den meisten hartnäckig – doch der Wahrheitsgehalt ist nicht wirklich gegeben. Trotzdem gaben 70 Prozent der Haustierbesitzer an, ihre Tiere manchmal mit Menschenessen zu füttern, davon 77 Prozent der Hunde- und 54 Prozent der Katzenhalter. Welche gelben Lebensmittel Sie bedenkenlos mit Ihrem Hund teilen können, erfahren Sie hier. Über orangefarbene Optionen lesen Sie hier.
Für Katzen eignet sich beispielsweise Thunfisch, Lachs, mageres Fleisch, Käse, Spinat, Bananen, Beeren, Karotten, Melone, Rührei und Reis als Happen vom Menschen-Essenstisch. Weshalb Eier allerdings problematisch sein können, lesen Sie hier.
Zehn Fotos, die Ihren Tag versüßen: die witzigsten Haustierfotos von 2023




Alle Katzen lieben Milch, oder? Viele Katzenhalter glauben das noch immer
Die Meinung, dass sie ihrer Katze keinen größeren kulinarischen Genuss als ein volles Schüsselchen Milch tun können, ist unter Katzenbesitzern noch immer weit verbreitet. Tatsächlich ist es jedoch so, dass die meisten Katzen laktoseintolerant sind. Als Alternative gibt es im Handel spezielle Katzenmilch, die nur minimale Mengen an Laktose enthält und so für Katzen verträglicher ist.
Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

