Prinzessin Kate ebenfalls betroffen: Krebs im Bauchraum, der bei jüngeren Frauen auftreten kann
VonNatalie Hull-Deichsel
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Die Anteilnahme ist enorm, nachdem sich Catherine in einer emotionalen Videobotschaft an die Öffentlichkeit gewendet hat. Zwei Krebsarten scheinen häufiger in dem Alter aufzutreten.
„Es ist ein großer Schock und William und ich versuchen alles, dies gemeinsam für unsere Familie zu überstehen.“ Mit diesen Worten beschreibt Catherine Elizabeth „Kate“, Prinzessin von Wales, ihre Gefühle in einem Video auf Instagram, die ihre Krebsdiagnose mit sich bringt. Trotz ihres eigenen Schicksals spricht die 42-Jährige auch anderen Betroffenen Mut zu und wünscht die nötige Kraft, diese schwere Zeit zu überstehen. An welcher Krebsart Kate erkrankt ist, scheint bislang nicht bekannt, außer, dass es sich um einen Tumor des Bauchraums handeln soll.
Insbesondere von zwei abdominalen Krebsarten können schon jüngere Frauen zwischen 30 und 50 Jahren betroffen sein, wie Professor Franz Bader vom Isarklinikum München im Gespräch mit Merkur tz erklärt.
Krebs im Bauchraum: Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs auch bei jungen Menschen
Prinzessin Kate wendet sich über die sozialen Medien mit ihrer Krebsdiagnose an die Öffentlichkeit. Vorsorglich hätten Ärzte ihr zu einer Chemotherapie geraten.
Studienergebnisse deuten darauf hin, dass gerade bei Darmkrebs zwei Gründe dafür sprechen, warum jüngere Menschen erkranken. Der beobachtete Anstieg von Darmkrebsdiagnosen bei unter 50-Jährigen könnte einerseits mit einer verbesserten Früherkennung in Industrieländern zusammenhängen, andererseits sei möglicherweise auch eine ungesunde Lebensweise für den Anstieg der Krebserkrankungen mitverantwortlich. „Darmkrebs hat sicherlich auch mit der Ernährung und mit unserer Lebensweise zu tun. [...]“, erläutert die Onkologin Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick vom St. Josef Hospital, Ruhr-Universität Bochum, gegenüber ntv.de.
Neben Darmkrebs besteht das Risiko auch für jüngere Frauen, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Das humane Papillomvirus (HPV) ist weltweit die häufigste sexuell übertragbare Virusinfektion und eine Ursache für diese Krebsart. Es gibt mehr als 200 Virustypen von HPV, die sexuell übertragen werden können – mindestens zwölf davon sind krebserregend. Eine Impfung kann die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs durch HPV verhindern. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt die Schutzimpfung für Mädchen und Jungen zwischen neun und 14 Jahren.
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.