VonBjarne Kommnickschließen
Eine Kroatien-Urlauberin räumt mit dem Mythos der hohen Preise auf. Zumindest in einem Lokal. Ihr Kassenbon sorgt für Aufmerksamkeit.
München – Viele Menschen nutzen ihren Urlaub, um dem Alltagsstress zu entfliehen. Es kann jedoch enttäuschend sein, wenn die Reise von unvorhergesehenen Schwierigkeiten überschattet wird. Selbst wenn die Unterkunft angenehm und das Wetter ideal ist, können stressige Situationen auftreten. Oftmals sind es die lokalen Preise, die eine entscheidende Rolle spielen. Eine Urlauberin aus Kroatien zeigt jedoch, dass es auch anders sein kann.
Urlauberin teilt Café-Preise im Kroatien-Urlaub: „Für alle, die meinen, es sei so teuer“
In zahlreichen Ferienorten ärgern sich Urlauber über hohe Kosten. Auch in Kroatien haben die Ausgaben für Touristen merklich zugenommen. Der Unmut darüber wird häufig öffentlich gemacht. Zuletzt sorgte ein Kroatien-Urlauber mit einem Speisekartenvergleich für Aufmerksamkeit.
Doch es scheint, dass nicht überall hohe Ausgaben anfallen. Eine Kroatien-Urlauberin postet auf Facebook die Rechnung ihres Café-Besuchs, die einen überraschend niedrigen Preis aufweist. Sie schreibt über dem Foto des Kassenbons: „Hier für alle, die meinen, es sei so teuer“. Sie habe für drei Personen „Kaffee, Wasser und eine fette Cremetorte für circa 9 Euro insgesamt“ bezahlt. Tatsächlich sind auf der Rechnung sogar nur 7,20 Euro ausgewiesen – der Restbetrag wurde vermutlich als Trinkgeld gegeben. Auch eine andere Kroatien-Urlauberin teilte zuletzt ihre günstige Restaurant-Rechnung.
Zusätzlich zu ihrer Rechnung postet die Frau ein Foto von ihrem Sitzplatz im Café: „Mitten im Zentrum, Blick aufs Meer, der schönste Platz in Crikvenica“. Das Bild zeigt, dass die Café-Sitze nur wenige Meter von einem Hafenbecken entfernt sind und Bäume und Pflanzen für den nötigen Schatten sorgen.
Geteilte Reaktion auf billige Café-Rechnung im Kroatien-Urlaub
.Der Post der Kroatien-Urlauberin zieht viel Aufmerksamkeit auf sich. Hunderte von Menschen hinterlassen Kommentare. Ein Nutzer kann die Erfahrung der Österreicherin nicht nachvollziehen: „Die haben nicht gemerkt, was Sache ist“. Der Mann habe für vier Kaffees 28 Euro bezahlt: „Kroatien ist verdammt teuer geworden. Pizza Margarita ab 14 Euro“.
Doch viele Nutzer stimmen der Frau zu. Ein Kommentator schreibt: „In Zadar war auch so. Überhaupt nicht teuer“. Ein anderer fügt hinzu: „In Selce war es auch sehr billig und direkt am Meer“. Ein Nutzer merkt an, dass das Gleiche in Krk oder Opatija „viel mehr kosten würde“. Er fügt hinzu: „Crikvenica oder Senj, diese Städte sind nicht besonders teuer.“
Rubriklistenbild: © facebook.com / Dana Jana

