Eine ältere Frau bürstet eine weiße Perserkatze
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Quasi der Prototyp unter den Langhaarkatzen: Die Perserkatze beeindruckt mit ihrer wallenden Mähne. Die braucht allerdings auch Pflege: Die Katze muss oft gebürstet und bestenfalls auch gebadet werden. Den Aufwand macht die edle Samtpfote dagegen mit ihrem freundlichen Gemüt wett.
Eine braun getigerte Deutsch Langhaarkatze schaut in die Kamera
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Eine europäische Langhaarkatze ist die Deutsch Langhaar. Diese ist sogar verhältnismäßig pflegeleicht. Diese Rasse geht gerne nach draußen, kann aber auch in der Wohnung gehalten werden – dann braucht sie aber einen Freund an ihrer Seite.
Ein graues Kitten der Rasse Britisch Langhaar im Gras
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Das Gen für lange Haare ist bei Katzen rezessiv – deswegen kommt es selten zum Vorschein. Manchmal zeigt es sich aber doch, zum Beispiel kann bei der Zucht der Britisch Kurzhaar ein langmähniges Kitten geboren werden. Daraus hat sich die Variante der Britisch Langhaar ergeben.
Jemand kämmt das Fell einer Maine Coon Katze
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Ein riesiger Zottellöwe ist die Maine Coon: Sie kann bis zu zehn Kilo schwer werden! Das macht sie allerdings nicht schwerfällig. Diese amerikanische Rasse klettert gerne. Ihr dichtes Fell braucht regelmäßige Pflege.
Eine Norwegische Waldkatze sitzt im Schnee
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In den Wäldern Skandinaviens ist es kalt und nass. Kein Wunder, dass die „Skogkatt“, die Norwegische Waldkatze, ein dichtes Fell braucht. Entgegen ihres Namens ist sie aber kein unbändiges Wildtier: Temperamentvoll, ja, aber sonst eine freundliche Familienkatze.
Eine RagaMuffin liegt auf dem Rücken auf dem Teppich
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Auch die RagaMufin ist eine Riesin, ähnlich wie die Maine Coon und die Norwegische Waldkatze: Dabei handelt es sich hier um sanfte Schmusekater. Diese Rasse mit ihrem seidigen, Angora-artigem Fell, ist eng mit der Ragdoll verwandt.
Eine helle Birma-Katze
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Die Birma-Katze hat wenig Unterwolle, das macht sie pflegeleichter als ihre pelzigeren Gefährten. Dafür macht sie sich ihre weißen „Socken“ nicht so gerne schmutzig – die Heilige Birma ist gut für die Wohnungshaltung geeignet.
Eine weiße Türkisch Angora liegt auf dem Boden und schaut in die Kamera.
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Weich wie ein Kaninchen – das ist die Türkisch Angora. Kein Wunder, dass diese Rasse früher bei den Sultanen gelebt haben soll. Heute ist sie eine verspielte Familienkatze, die gerne durch die Wohnung tobt und sehr an ihrem Menschen hängt.
Eine Sibirische Katze liegt auf einer Leiter
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In den kalten Wintern Sibiriens braucht man einen dicken Pelz: Deswegen hat die Sibirische Katze gleich ein doppellagiges Fell, zusätzlich noch ein warmes Unterfell und eine buschige Halskrause. Das alles ist sogar wasserabweisend – Vertreter dieser Katzenrasse nehmen gerne mal ein Bad. Im Sommer verlieren sie dann viel von ihrer Wolle und der Pelz wirkt deutlich dünner.
Eine dunkelbraune Katze der Rasse LaPerm mit lockigem Fell
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Diese Katzenrasse entstand durch einen Zufall: Eine Bauernhofkatze gebar ein ungewöhnliches Kitten. Curly wurde nackt geboren und entwickelte nach einigen Wochen lockiges Fell. Diese seltsame Eigenschaft gab Curly wiederum auch an ihren Nachwuchs weiter. Besitzerin Linda Koehl beschäftigte sich daraufhin näher mit der Katzenzucht. Heraus kam eine neue Rasse, mit Fell wie nach einer Dauerwelle und einem liebevollen, anschmiegsamen Charakter.

Verschmust und wunderschön

Zehn besondere Schönheiten: Diese Langhaarkatzen-Rassen sollten Sie kennen

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Von flauschig bis lockig: In unserer Fotogalerie stellen wir Ihnen zehn Katzenrassen vor, die besonders angschmiegsam sind.

Weich, flauschig, anschmiegsam: Wer einen Stubentiger zum Kuscheln sucht, liegt mit einer Langhaarkatze oft richtig. Diese sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern oft auch besonders zutraulich und verschmust. Viele verstehen sich auch gut mit Hunden und sind für eine tierische WG geeignet. Eine echte Langhaarkatze ist dabei aber nur die Perserkatze. Alle anderen Stubentiger sind genau genommen nur Halblanghaarkatzen.

Fellpflege einer Langhaarkatze

Ihrem Wesen nach sind viele Langhaarkatzen absolut für Anfänger geeignet – allerdings brauchen sie deutlich mehr Pflege als ihre kurzhaarigen Verwandten. Ihr felliges Haustier sollten Sie nach Möglichkeit jeden Tag oder mindestens jeden zweiten mit einer Bürste aus Naturborsten pflegen. Das mag nicht jedes Tier. Gewöhnen Sie Ihr Kitten deshalb schon von klein auf daran. Bei älteren Katzen verbinden Sie die tägliche Fellpflege mit einem angenehmen Ritual: Schmusen Sie vorher ausgiebig mit Ihrer Katze und belohnen Sie sie anschließend mit einem Leckerli. Zwingen Sie sie beim Kämmen nicht gegen ihren Willen auf den Rücken. Bürsten Sie den Bauch lieber, während die Katze steht. Empfindliche Stellen wie hinter den Ohren, unter den Achseln und am Po können Sie mit einem Pflegeöl vorbereiten. Kleine Filzknoten lassen sich mit einem Spray lösen oder werden mit einer abgerundeten Schere abgeschnitten. Vernachlässigen Sie die Fellpflege, rächt sich das: Ist die Langhaarkatze sehr verfilzt, hilft es nur noch, sie beim Tierarzt unter Narkose zu scheren.

Rubriklistenbild: © Zoonar.com/Fotofeeling/IMAGO

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