Richtige Ernährung schützt

Beeren helfen gegen das Älterwerden: Welche sechs Sorten Sie häufiger essen sollten

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Antioxidantien gelten als besonders wertvoll, da sie Schadstoffe im Körper eliminieren und dadurch das Altern der Haut bremsen. Vitamin C und E zählen zu den Radikalfängern.

Es ist ein Prozess im Körper, der automatisch abläuft und essenziell ist: Schadstoffe (freie Radikale) werden permanent abgebaut, im Zuge von Stoffwechselprozessen und aufgrund von äußeren Einflüssen, die dem Körper schaden, wie Stress, UV-Strahlung, Rauchen und Alkoholkonsum. Kann der Körper den Einfluss an freien Radikalen nicht mehr ausgleichen, kommt es zu sogenanntem oxidativen Stress, was Schäden an Zellen oder deren Funktionen zur Folge haben kann. 

Eine gesunde Ernährung spielt bei der Erhaltung der Zellen eine wichtige Rolle. Beeren gelten als wahre Superfoods – am besten unverarbeitet oder nach dem Einfrieren – und können einen bedeutenden Beitrag dazu leisten, den Alterungsprozess beispielsweise der Haut zu verlangsamen.

Haskap-Beere: Neue Power-Beere auch in Deutschland

Eine Form wie die Hagebutte, farblich erinnert sie an eine Heidelbeere – die ursprünglich aus Sibirien stammende Haskap-Beere, auch Honigbeere, Maikirsche oder Heckenkirsche genannt, wird zunehmend in Deutschland angebaut und überzeugt nicht nur durch ihren süß-säuerlichen Geschmack. Diese Blaubeere ist reich an antioxidativ wirkenden Anthocyanen sowie Vitamin A, C und E.

Regelmäßig Beeren essen und den Körper gesund und frisch halten

Die Haskap-Beere oder Mai-Beere besticht durch ihre dunkle Farbe und kann dank ihrer Nährstoffe wie Antioxidantien freie Radikale im Körper binden.

Durch richtige Ernährung und gesunde Lebensmittel, die reich an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen sind, können Schäden an Körperzellen minimiert werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Ernährung mit viel Gemüse und Obst, die reich an Antioxidantien wie sekundären Pflanzenstoffe ist. Vitamin C, Vitamin E, Vitamin A, Carotinoide, Flavonoide, Anthocyane sowie Spurenelemente beispielsweise Selen wirken antioxidativ im Körper.

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Gesunde Ernährung hilft gegen das Älterwerden: Essen Sie Lebensmittel wie Heidelbeeren, Nüsse und Oliven

Heidelbeeren und Himbeeren
Heidelbeeren sind absolutes „Beauty Food“! Sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, sind reich an Vitaminen und Antioxidantien, die freie Radikale abfangen und so den Alterungsprozess in der Haut bremsen. (Symbolbild)  © Science Photo Library/Imago
Dunkle Schokolade
Kakao, besonders in roher Form als Bohne oder mit hohem Kakaoanteil, enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Flavonoide. Diese wirken entzündungshemmend und schützen vor schneller Zellalterung. Kakao ist reich an Antioxidantien, welche der Hautalterung entgegenwirken. (Symbolbild) © imageBROKER/Oleksandr Latkun/Imago
Walnüsse in Schale
Walnüsse enthalten das frischhaltende Biotin bzw. Vitamin H sowie Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren. Biotin ist entscheidend für den Aufbau und die Erhaltung der Zellen in Haut, Haaren und Nägeln. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Granatapfel
Auch der Granatapfel enthält wie Nüsse viele Antioxidantien sowie Vitamine und Mineralstoffe. Die Nährstoffe regen die Zellerneuerung an und verlangsamen den Alterungsprozess. (Symbolbild) © Vsevolod Belousov/Imago
Schale mit Haferflocken
Haferflocken sind in Sachen Ernährung ein echter „Allrounder“. Sie machen nicht nur satt, sondern sind reich an Biotin, das die Haut stärkt. (Symbolbild) © jirkaejc/Imago
Frischer Spinat
Spinat zählt ebenfalls zum Powerfood für Haut- und Körperzellen. Das Gemüse ist reich an Folsäure, das essenziell für die Zellreifungs- und Zellteilungsprozesse im Körper ist. Das enthaltene Biotin hemmt zudem den Alterungsprozess der Zellen. (Symbolbild) © Vitalina-Rybakova/Imago
Brokkoli
Der in Brokkoli enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Sulphoraphan wehrt freie Radikale ab und hemmt somit den natürlichen Alterungsprozess der Zellen in der Haut. (Symbolbild) ©  Alex9500/Imago
Kürbis
Kürbis enthält Carotinoide, die als Antioxidantien freie Radikale im Körper entgegenwirken und so die Zellen vor Schäden bewahren, so das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Carotinoide sollen auch gegen bestimmte Krebsarten sowie Herz- und Gefäßerkrankungen schützen. © Cavan Images/Imaog
Olivenöl mit Brot
Oliven und Olivenöl sind in vielerlei Hinsicht gesund, das belegen verschiedene Studien: Es senkt den Blutdruck, beugt Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vor, verringert die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und fördert die Zellerneuerung der Haut. (Symbolbild) © McPHOTO/Kerpa/Imago
Eine Tasse mit grünem Tee.
Grüner Tee wirkt nicht nur anti-kanzerogen und schützt die Herzgefäße. Die im grünen Tee erhaltenen Antioxidantien wehren freie Radikale ab, die Falten und vorzeitige Hautalterung verursachen, laut Deutsches Grünes Kreuz e. V. (Symbolbild) © zidi/Imago

Sechs Beerensorten sind besonders empfehlenswert

Besonders Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Schwarze Johannisbeeren und Heidelbeeren sind dank ihrer Vitamine reich an Antioxidantien. Der hohe Anteil an Vitamin C senkt nachweislich die schädliche Plaque-Bildung in den Gefäßen, was beispielsweise als Risikofaktor für Demenz und Alzheimer gilt. Eine Studie zu Erdbeeren zeigt, dass der regelmäßige Verzehr die kognitive Funktion verbessern kann und das Risiko von Gedächtnisverlust im Alter verringert. Die in Beeren enthaltenen Polyphenole können die Gehirnfunktion unterstützen und die Bildung neuer Nervenzellen fördern.

Heidelbeeren sind zudem besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Anthocyanen, die nachweislich entzündungshemmende und zellschützende Eigenschaften besitzen. Die leckeren Früchte helfen dank ihres hohen Anteils an Antioxidantien, die freie Radikale abfangen, den Alterungsprozess in der Haut zu bremsen. Wissenschaftlicher vermuten, dass eine gesunde Ernährung, die reich an Antioxidantien ist, auch das Risiko von chronischen Erkrankungen wie Diabetes und bestimmten Krebsarten reduzieren kann.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Professor25/Imago

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