Gesund altern: Fünf Schlaf-Faktoren können lebensverlängernd wirken
VonJudith Braun
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Es kommt nicht nur auf die Dauer des Schlafs an: Ein erholsamer Schlaf ohne Schlafprobleme kann zu einem längeren Leben führen.
Wer möglichst lange jung und fit bleiben möchte, kann selbst Einfluss darauf nehmen. Mit dem richtigen Lebensstil, der unter anderem eine gesunde Ernährungsweise, ausreichend Bewegung und genügend Entspannung beinhaltet, können Menschen durchaus gesund altern. Auch ein gesunder Schlaf spielt dabei eine wichtige Rolle. Achten Sie deshalb auf bestimmte Faktoren im Schlaf, die eine lebensverlängernde Wirkung haben können.
Gesund altern: Fünf Schlaf-Faktoren, die eine lebensverlängernde Wirkung haben können
In Deutschland leidet jeder zehnte Bundesbürger laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin unter behandlungsbedürftigen Schlafstörungen. Dabei kann chronischer Schlafmangel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sowie für Diabetes, Demenz oder psychische Störungen erhöhen, wie t-online.de berichtet. Ein gesundes Schlafmuster hingegen kann sogar eine lebensverlängernde Wirkung haben. Folgende fünf Merkmale für guten Schlaf, wie Forscher in ihrer Studie herausgefunden haben, sind dafür verantwortlich:
Ideale Schlafdauer (sieben bis acht Stunden pro Nacht)
Keine Verwendung von Schlafmitteln notwendig
Einschlafschwierigkeiten nicht mehr als zweimal pro Woche
Schlafstörungen höchstens zweimal pro Woche
Nach dem Aufwachen fühlt man sich gut ausgeruht (an mindestens fünf Tagen pro Woche)
Gesund altern mit gutem Schlaf: Nicht nur Dauer ist entscheidend
Laut den Wissenschaftlern ist die kardiovaskuläre Sterblichkeit geringer, je mehr der vorteilhaften Faktoren eine Person in Bezug auf eine höhere Schlafqualität hat. Daher reiche es nicht nur aus, genügend Stunden Schlaf zu bekommen. Wichtig ist, dass man einen erholsamen Schlaf hat und keine Probleme beim Ein- und Durchschlafen.
Mit Melatonin besser schlafen
Melatonin ist ein natürliches Hormon, das die Zirbeldrüse im Gehirn produziert und den Schlaf-Wach-Rhythmus des Körpers reguliert. Es signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist zu schlafen. Seine Produktion steigt abends an und fällt morgens ab, was dem natürlichen Tageslichtzyklus folgt. Bei Schlafstörungen oder beim Reisen über Zeitzonen hinweg kann die Einnahme von Melatonin-Präparaten(werblicher Link) helfen, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu normalisieren und das Einschlafen zu erleichtern.
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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.