Alterungsprozess verlangsamen

Gesund altern: Fünf Schlaf-Faktoren können lebensverlängernd wirken

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Es kommt nicht nur auf die Dauer des Schlafs an: Ein erholsamer Schlaf ohne Schlafprobleme kann zu einem längeren Leben führen.

Wer möglichst lange jung und fit bleiben möchte, kann selbst Einfluss darauf nehmen. Mit dem richtigen Lebensstil, der unter anderem eine gesunde Ernährungsweise, ausreichend Bewegung und genügend Entspannung beinhaltet, können Menschen durchaus gesund altern. Auch ein gesunder Schlaf spielt dabei eine wichtige Rolle. Achten Sie deshalb auf bestimmte Faktoren im Schlaf, die eine lebensverlängernde Wirkung haben können.

Gesund altern: Fünf Schlaf-Faktoren, die eine lebensverlängernde Wirkung haben können

Wer ein gesundes Schlafmuster hat, kann laut einer Studie möglicherweise länger leben.

In Deutschland leidet jeder zehnte Bundesbürger laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin unter behandlungsbedürftigen Schlafstörungen. Dabei kann chronischer Schlafmangel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sowie für Diabetes, Demenz oder psychische Störungen erhöhen, wie t-online.de berichtet. Ein gesundes Schlafmuster hingegen kann sogar eine lebensverlängernde Wirkung haben. Folgende fünf Merkmale für guten Schlaf, wie Forscher in ihrer Studie herausgefunden haben, sind dafür verantwortlich:

  • Ideale Schlafdauer (sieben bis acht Stunden pro Nacht)
  • Keine Verwendung von Schlafmitteln notwendig
  • Einschlafschwierigkeiten nicht mehr als zweimal pro Woche
  • Schlafstörungen höchstens zweimal pro Woche
  • Nach dem Aufwachen fühlt man sich gut ausgeruht (an mindestens fünf Tagen pro Woche)

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Gesund altern mit gutem Schlaf: Nicht nur Dauer ist entscheidend

Laut den Wissenschaftlern ist die kardiovaskuläre Sterblichkeit geringer, je mehr der vorteilhaften Faktoren eine Person in Bezug auf eine höhere Schlafqualität hat. Daher reiche es nicht nur aus, genügend Stunden Schlaf zu bekommen. Wichtig ist, dass man einen erholsamen Schlaf hat und keine Probleme beim Ein- und Durchschlafen.

Mit Melatonin besser schlafen

Melatonin ist ein natürliches Hormon, das die Zirbeldrüse im Gehirn produziert und den Schlaf-Wach-Rhythmus des Körpers reguliert. Es signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist zu schlafen. Seine Produktion steigt abends an und fällt morgens ab, was dem natürlichen Tageslichtzyklus folgt. Bei Schlafstörungen oder beim Reisen über Zeitzonen hinweg kann die Einnahme von Melatonin-Präparaten (werblicher Link) helfen, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu normalisieren und das Einschlafen zu erleichtern.

Ernährung gegen Altern: Zehn Lebensmittel, auf die Sie verzichten sollten

Kaffee in Tasse
Telomere gelten als Marker, die das biologische Alter eines Menschen anzeigen und eine wichtige Rolle im Alterungsprozess spielen. Sie befinden sich am Ende der Chromosomen als Schutzkappen und werden bei jeder Zellteilung kürzer. Krankheiten können zur Verkürzung beitragen. Umso wichtiger ist deshalb die richtige Ernährung. Wer länger jung aussehen möchte, sollte deshalb auch seinen Kaffeekonsum kritisch überprüfen. Denn Kaffee kann zwar ein echter Wachmacher sein. Allerdings erhöht er auch die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, was zur Alterung der Haut beiträgt. © Bernd Jürgens/IMAGO
Butter
Butter gehört für viele Menschen immer auf ihr Brot. Dabei hat sie eine hohe Dichte an gesättigten tierischen Fettsäuren, welche Entzündungen im Körper begünstigen, für einen erhöhten Cholesterinspiegel sorgen und somit die Telomere verkürzen. © Eivaisla/IMAGO
Schaumküsse
Möchten Sie, dass Ihre Haut lange straff und geschmeidig bleibt, dann Finger weg von Süßigkeiten. Der in ihnen enthaltene Zucker wirkt eben nicht nur entzündungsfördernd, sondern lässt die Haut auch schneller altern. Denn die kurzkettigen Kohlenhydrate zerstören die beiden Proteine Kollagen und Elastin, die die Haut normalerweise straff halten. © Westend61/IMAGO
Milchprodukte
Milchprodukte können ebenfalls zu einer schnelleren Alterung führen. Sie fördern nicht nur Entzündungen im Körper, sondern werden bei der Verdauung in Laktose gespalten. Dies schadet letztendlich der körpereigenen Kollagenproduktion. Mit zunehmendem Alter fällt es dem Körper zudem schwerer, die in der Milch enthaltene Laktose zu verdauen. Deshalb sollten Milchprodukte wie etwa Joghurt oder Käse nicht in großen Mengen gegessen werden. ©  Alex9500/IMAGO
Alkohl
Alkohol ist Zellgift und entzieht dem Körper gleichzeitig Flüssigkeit. Beides schadet nicht nur der Gesundheit, sondern lässt Menschen auch äußerlich älter wirken. Allerdings kommt es bei Alkohol auch auf die Menge und Qualität an. Rotwein enthält beispielsweise Resveratrol. Das Polyphenol schützt die Haut, indem es freie Radikale bindet. Dadurch lässt es die Haut gesund altern. © Ezequiel Gimà nez/IMAGO
Wurst
Verarbeitete Wurst- und Fleischwaren enthalten viel Salz sowie hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren und Zusatzstoffen. Diese Kombination kann dazu führen, dass die Telomere schrumpfen und schneller altern lassen. © Photology2000/IMAGO
Pommes
Auch der Verzehr von Pommes kann den Alterunsprozess beschleunigen. Beim Frittieren entstehen nämlich durch die hohe Hitze viele Transfettsäuren. Sie können die Telomerlänge negativ beeinflussen. © avq/IMAGO
Glas mit Cola
Nicht nur der in Softdrinks wie Limonade enthaltene Zucker ist für die Gesundheit schädlich. In Cola steckt beispielsweise auch Phosphorsäure. Sie steht im Verdacht, die Knochen zu schwächen. Eine geringe Knochendichte kann wiederum zu Knochenschwund, der sogenannten Osteoporose, führen und das Altern beschleunigen. © Kitch/IMAGO
Salz auf einem Löffel
Auch Salz kann sich negativ auf die Alterung auswirken. Zu viel des beliebten Gewürzes lässt beispielsweise das Gesicht aufgedunsen und die Augenringe dunkler wirken. Lebensmittel wie zum Beispiel Fertigsoßen oder Chips, die viel Salz enthalten, führen außerdem dazu, dass sich Wasser im Körper einlagert. Zudem entzieht das enthaltene Natrium den Knochen wichtiges Kalzium und erhöht den Blutdruck. Gänzlich auf Salz sollte allerdings auch nicht verzichtet werden. Mithilfe von zum Beispiel Joghurt, Bananen oder Trockenfrüchten kann das Salz mit Kalium ausgeglichen werden. © Orcea David/IMAGO
Chips
Die Teilnehmer einer Studie, die täglich mehr als drei Portionen hoch verarbeitete Lebensmittel aßen, hatten ein doppelt so hohes Risiko für verkürzte Telomere als Personen, die maximal eine Portion an Fertigprodukten pro Tag zu sich nahmen. Zu diesen Lebensmitteln zählen zum Beispiel Chips, Weißbrot, Kuchen, Gebäck, Schokolade und Fertiggerichte. © "ungvar"/IMAGO

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

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