Negative Stimmung überwinden: Zwei-Minuten-Übung und drei Sätze pro Tag sollen helfen
VonLaura Knops
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Die Flut aus negativen Nachrichten und Gedanken kann manchmal ganz schön überfordernd sein. Eine einfache Übung soll helfen, den negativen Spiralen zu entkommen.
Negative Gedanken, Angst und Pessimismus zermürben auf Dauer. Kommt man aus den negativen Spiralen nicht mehr heraus, kann das langfristig sogar krank machen. Denn lassen sich keine Lösungen für die vermeintlichen Probleme finden, können negative Gedanken so zu Depressionen und akuten Angstzuständen führen. Der ständige Zugang zu Nachrichten aus der ganzen Welt kann dabei dazu führen, dass wir uns immer mehr in die negative Stimmung hineinsteigern. Das liegt an der sogenannten „Negativity Bias“, also der Neigung, sich mehr auf das Negative zu konzentrieren als auf positive Dinge.
Überlebenswichtig: Gehirn fokussiert sich auf negative Aspekte
Unter dem Begriff „Negativity Bias“ verstehen Psychologen die Tendenz unseres Gehirns, sich stärker auf die negativen Aspekte einer Situation zu fokussieren als auf die positiven. Beleidigungen, Kritik und Streitereien können wir uns dadurch deutlich besser merken als etwa ein Kompliment oder ein aufmunterndes Wort. Während dieses Phänomen für unsere Vorfahren überlebenswichtig war, kann die „Negativity Bias“ heutzutage allerdings für Stress und Angst sorgen.
Gegen die Flut von negativen Gedanken soll dem Autor und Blogger Neil Pasricas zufolge schon eine einfache Übung helfen. Dazu muss man sich lediglich zwei Minuten am Morgen Zeit nehmen. Mithilfe eines Stifts und Papier kann man dann deutlich motivierter und zufriedener in den Tag starten. Auch die Leistungsfähigkeit im Beruf sowie Beziehungen zu Freunden und Familie sollen davon profitieren.
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So lässt sich die „Negativity Bias“ in drei Sätzen überwinden
In seinem Blog beschreibt Neil Pasricas, welche Aspekte dabei helfen, fokussierten, produktiver und vor allem glücklicher in den Tag zu starten:
„Ich konzentriere mich auf...“: Wählen Sie aus der langen To-Do-Liste genau einen Aspekt aus, den Sie an diesem Tag erledigen möchten. Seien Sie dabei so genau und realistisch wie möglich.
„Ich bin dankbar für...“: Um den Fokus auf die positiven Dinge im Leben zu richten, hilft dieser Satz. Mit der Dankbarkeitsübung schafft man e,s so, positive Ereignisse besser wahrzunehmen.
„Ich werde loslassen...“: Damit sind alle Dinge gemeint, die Sie gerade belasten. Egal ob es sich dabei um einen Konflikt auf der Arbeit handelt oder um den Streit mit dem Partner. Mit Akzeptanz schafft man es, leichter Abstand davon zu nehmen.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.