Tumor im Verdauungstrakt

Magenkrebs: Auf frühe Anzeichen und Symptome achten – Je früher therapiert wird, desto besser ist die Prognose

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Je früher der Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Wichtig ist, Risikofaktoren zu minimieren und mögliche Anzeichen ernst zu nehmen.

Schmerzen im Oberbauch, Schluckbeschwerden, saures Aufstoßen und Sodbrennen mit Übelkeit, insbesondere nach dem Essen; Appetitlosigkeit und eine plötzliche Abneigung gegen Fleisch, ein veränderter Geruch aus dem Mund, und möglicherweise auch häufiger Durchfall – dies müssen nicht zwangsläufig, aber können Anzeichen von Magenkrebs sein. Wer an sich eines oder mehrere dieser Anzeichen bemerkt, sollte den Hausarzt oder Gastroenterologen aufsuchen, um abklären zu lassen, ob die Beschwerden durch einen bestehenden Tumor beziehungsweise ein Karzinom im Magen verursacht werden. Sollte es sich tatsächlich um Magenkrebs handeln, gilt: Je früher der Tumor erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 17.000 Menschen an Magenkrebs, davon circa 7.800 Frauen und 9.200 Männer. Das Krankheitsrisiko steigt mit zunehmen­dem Alter – im Durchschnitt erkranken Männer mit 71 Jahren, Frauen mit 76 Jahren.

Nach Prostatakrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs sowie Darmkrebs zählt Magenkrebs zu den häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Ein entscheidender Grund dafür ist, dass Magenkrebs in vielen Fällen zu spät erkannt wird. Rund zwei Drittel aller Erkrankungsfälle werden tatsächlich erst in einem fortgeschrittenen und nur mehr inoperablem Stadium entdeckt.

Umso wichtiger ist es, mögliche Warnzeichen und Symptome wie Schluckbeschwerden und Mundgeruch zu beobachten, insbesondere wenn sie länger als circa vier Wochen anhalten.

Inhalt

Arten von Magenkrebs

Saures Aufstoßen, Sodbrennen und Übelkeit können auch ein Hinweis auf eine bestehende Magenkrebs-Erkrankung sein.

Kommt es zu Veränderungen im Erbgut von Zellen der Magenschleimhaut, beginnen sich diese unkontrolliert zu vermehren. Dadurch entstehen Tumore, die bösartig werden können und nicht selten dann über die Blutbahn auf andere Organe übergehen, das heißt Metastasen bilden, zum Beispiel in der Leber oder der Lunge.

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Die Art eines Magenkrebses leitet sich in der Regel von der Lage des Tumors und seines Gewebetyps ab.

Klassifikation von Magenkrebs nach Lokalisation im Körper:

  • Tumor in Hohlräumen des Magens (Antrumkarzinom)
  • Tumor im Schließmuskel, der aus der verdickten Ringmuskulatur der Magenwand gebildet wird (Pyloruskarzinom)
  • Tumor im rechten Rand des Magens (Curvatura gastrica minor)
  • Tumor in dem Abschnitt des Magens, der in die Speiseröhre (Ösophagus) mündet (Kardiakarzinom)

Bösartige Tumore oder Karzinome des Magens – der im linken Oberbauch, unterhalb des Zwerchfells, zwischen der Milz und der Leber liegt – entwickeln sich nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) am häufigsten in der Magenschleimhaut. Da sich die Krebszellen zu 95 Prozent vom Drüsengewebe aus vermehren, spricht man auch von einem Adenokarzinom. Häufig befindet sich der Krebs an der Stelle, an der der Magen in die Speiseröhre übergeht (Kardiakarzinom).

Seltener entwickeln sich noch andere Krebsformen aus der Magenschleimhaut, wie das sogenannte adenosquamöse, das undifferenzierte, das kleinzellige und das Plattenepithelkarzinom.

Tumorerkrankungen im Magen können aber auch von anderen Geweben als der Magenschleimhaut ausgehen. Dazu zählen beispielsweise selten vorkommende Lymphome oder Sarkome des Magens, beispielsweise gastrointestinale Stroma-Tumore (GIST), Leiomyosarkome und das MALT-Lymphom.

Magenkarzinome werden aufgrund ihres Gewebetyps eingestuft.

Klassifikation von Magenkrebs nach Gewebetyp:

  • Adenokarzinome mit einem Aufkommen von über 90 Prozent
  • Adenosquamöse Karzinome
  • Plattenepithelkarzinome (squamöse Karzinome)
  • Kleinzellige Karzinome
  • Undifferenzierte Karzinome

Das Adenokarzinom unterteilt man feingeweblich (histologisch) in zwei Gewebetypen, den besonders aggressiven „diffusen Typ“ und den „intestinalen Typ“. Die Unterscheidung ist für die Krebsbehandlung wichtig.

Symptome von Magenkrebs

Im frühen Anfangsstadium führt Magenkrebs bei vielen Erkrankten – egal ob Frau oder Mann – zu wenig oder keinen spürbaren Symptomen und Beschwerden. Erste Anzeichen einer Tumorerkrankung vom Magen ausgehend sind meist unspezifisch – wie starke Müdigkeit, Appetitlosigkeit, diffuse Schmerzen im Oberbauch – und nicht selten für Betroffene wenig besorgniserregend, sodass die Beschwerden zunächst nicht mit einer Erkrankung in Verbindung gebracht werden.

Im weiteren Verlauf können dann noch Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl und Durchfall hinzukommen und Erkrankte haben das Gefühl, bestimmte Lebensmittel nicht mehr gut zu vertragen. Da diese Anzeichen auch bei gesunden Menschen auftreten können, ist insbesondere bei wiederholtem Auftreten eine Untersuchung beim Arzt sinnvoll. Letztlich müssen die Symptome nicht automatisch auf eine Krebserkrankung hindeuten, auch andere Krankheiten wie eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) kann die Ursache für die Beschwerden sein.

Ein Indiz für eine ernste Ursache ist sicherlich die Ausprägung und Häufigkeit der Anzeichen, das heißt, treten die Beschwerden zusehends und verstärkt über mindestens vier Wochen auf, sollten spätestens dann folgende Symptome ärztlich abgeklärt werden:

  • Starke Müdigkeit und Erschöpfung, ähnlich wie bei Darmkrebs, empfinden Menschen, die ein Magenkarzinom entwickeln.
  • Verringerte Leistungsfähigkeit und Kraftlosigkeit zeigen sich verstärkt.
  • Häufige Übelkeit, besonders nach dem Essen, beklagen etwa 40 bis 70 Prozent der Menschen, die an Magenkrebs erkranken.
  • Anhaltende Appetitlosigkeit und wenig Hunger verspüren Menschen mit einem sich entwickelnden Magentumor, was auch auf die bestehende Übelkeit zurückzuführen ist.
  • Gewichtsverlust ist sowohl eine Folge der Übelkeit und Appetitlosigkeit, als auch ein Anzeichen für die Krebserkrankung als solches.
  • Völlegefühl mit Schmerzen und ein gespannter Bauch regelmäßig nach dem Essen könnte sowohl für eine Gastritis als auch Magenkrebs ein Indiz sein.
  • Ständiges Sodbrennen mit Schmerzen in der Magengegend und Speiseröhre kann sowohl ein Anzeichen als auch ein möglicher Auslöser für Magenkrebs sein.
  • Anhaltendes und wiederkehrendes Druckgefühl im Oberbauch mit einer gespannten Bauchdecke können ein Hinweis für Magenkrebs sein.
  • Saures Aufstoßen und das Druckgefühl im Bauch führt oft dazu, dass betroffene Personen nicht nur unmittelbar nach dem Essen und Trinken, sondern auch grundsätzlich häufiger aufstoßen müssen.
  • Schluckbeschwerden während des Essens und Trinkens können auf eine Tumorerkrankung hindeuten.
  • Veränderung des Geschmacksempfindens und eine plötzliche Abneigung gegen bestimmte Speisen wie Fleisch und Getränke sollen bei Magenkrebspatienten bereits Monate vor der Diagnose aufkommen.
  • Schlechter Atem beziehungsweise Mundgeruch sind ein Begleitsymptom eines Magenkarzinoms.
  • Immer wieder auftretende Blähungen verbunden mit Schmerzen können auf einen Tumor im/am Magen hinweisen.
  • Verdauungsprobleme mit Durchfall und/oder Erbrechen können aus einem Magenkarzinom resultieren.
  • Veränderung des Stuhls, das heißt, eine Dunkelfärbung des Stuhls, sogenannter Teerstuhl, und/oder Blut im Stuhl, zählen zu den Symptomen einer Magenkrebserkrankung.
  • Rückenschmerzen können sich sowohl bei Magenkrebs als auch anderen Krebsformen zeigen, beispielsweise Bauchspeicheldrüsenkrebs, und treten gerade auch dann auf, wenn das Karzinom bereits Metastasen gebildet hat.

Erhöhtes Krebsrisiko: Elf Lebensmittel begünstigen das Tumor-Wachstum

Wurst
Verarbeitetes Fleisch und Fleischwaren werden von der „Weltgesundheitsorganisation (WHO)“ als krebserregend eingestuft. Verarbeitet bedeutet in diesem Fall, dass es sich um Fleisch handelt, das durch Salzen, Fermentieren, Räuchern oder Pökeln haltbar gemacht wird, wie Salami, Schinken oder Würstchen. Gepökelte, geräucherte und einge­salzene Fleisch­produkte erhöhen pro 50 Gramm das Risiko auf Darmkrebs um 18 Prozent. © CSH/Imago
Zucker
Ein hoher Zuckerkonsum kann nicht nur Entzündungsprozesse im Körper sowie Diabetes Typ 2 und Rheuma fördern. Zucker begünstigt Übergewicht und Adipositas, was das Krebsrisiko erhöhen kann. Zu hohes Körpergewicht zählt bei Darmkrebs, Schilddrüsenkrebs, Leberkrebs, Magenkrebs sowie Gallenblasenkrebs zu einem der größten Risikofaktoren. Laut der „Weltgesundheitsorganisation (WHO)“ erhöht Übergewicht das Risiko für mindestens 13 Krebs­formen. Die Wahr­scheinlich­keit, eine von diesen zu entwickeln, steigt ab einem Body-Maß-Index (BMI) über 25. Bekannt ist, dass Krebszellen sich durch die Energie von Zucker noch eher entwickeln und vermehren. Sie nehmen bis zu zehnmal mehr Zucker auf als normale Körperzellen. Laut „Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)“ sollte jeder Mensch nicht mehr als 50 Gramm Zucker pro Tag verspeisen. Doch es zeigt sich, dass im Durchschnitt jeder Bundesbürger täglich ca. 93 Gramm Zucker – pro Jahr nahezu 34 Kilogramm – aufnimmt. Versteckte Zucker sind auch in industriell hergestellten Produkten enthalten, von denen man es zunächst nicht vermuten würde, beispielsweise Tiefkühlpizza, Kraut- und Fleischsalat sowie Tomatensuppe. © Science Photo Library/Imago
Burger
Fertig-Burger enthalten häufig neben Zucker auch Transfette, die zu einer Gewichtszunahme führen können, welches wiederum das Krebsrisiko erhöht. Doch auch ein selbstgemachter Burger mit Grillfleisch kann Gefahren bergen: Wenn Fett beim Grillen vom Fleisch in die Glut tropft, entstehen krebserregende Stoffe wie Benzpyren und Amine, die sich über den Rauch und die Hitze mit dem Fleisch verbinden. Benzpyren wird der Gruppe der sogenannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) und Amine der Gruppe der heterozyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (HAA) zugeordnet. Beide gelten als Auslöser für Magen- und Darmkrebs. Sie werden im Körper zu Molekülen umgebaut, die in die Darmzellen eindringen. Dort können sie Veränderungen im Erbgut, sogenannte Mutationen bewirken, welche dann zu bösartigen Tumoren heranwachsen können, wie die „Deutsche Krebsgesellschaft“ berichtet. Wer sich für die Grillzeit wappnen möchte, sollte am besten eine Folie zwischen Grillgut und Glut legen. Die gefährlichen Kohlenstoffe können letztlich durch Räuchern oder Rösten entstehen, beispielsweise neben gegrilltem Fleisch auch in geräuchertem Fisch, geröstetem Kaffee oder verbrannter Salami auf der Pizza. © JuriEber/Imago
Pommes frites
Durch das Frittieren entsteht in Pommes Frites der chemische Stoff Acrylamid, der in Tierversuchen als krebserregend eingestuft wurde. „Bei hoher Dosis schädigt es zudem die Nerven“, bekräftigt Dr. Susanne Weg-Remers vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Acrylamid ist natürlicherweise in stärkehaltigen Lebensmitteln enthalten, die durch Braten, Backen oder Rösten sowie der industriellen Verarbeitung bei über 120 Grad Celsius gefertigt werden. Zudem werden Pommes häufig in gehärtetem Fett frittiert, wodurch Transfette entstehen, die Übergewicht fördern können und somit das Risiko für eine Krebserkrankung steigen lassen. © foodandmore/Imago
Kartoffelchips
Die meisten lieben es: Abends beim Filmschauen Chips knabbern. Doch nicht nur wegen der gesünderen Inhaltsstoffe sollte man lieber zu den Nüssen greifen. Wie Pommes Frites werden auch industriell verarbeitete Kartoffelchips häufig in gehärtetem Fett frittiert. Dabei entstehen Transfette, die Übergewicht fördern, wodurch das Krebsrisiko signifikant steigt. Zudem bildet sich beim Frittieren der chemische Stoff Acrylamid, der durch das „Deutsche Krebsforschungszentrum“ als krebserregend eingestuft wird. © Zoonar.com/monticello/Imago
Pizza
Tiefkühlpizza kann als Geschmacksträger Zucker und zudem Transfette enthalten. Bislang gibt es keine eindeutig wissenschaftlichen Nachweise darauf, dass ein hoher Zuckerkonsum das Krebsrisiko steigen lässt, so die „Deutsche Krebshilfe“. Allerdings begünstigt Zucker eine Krebserkrankung insofern, als man dadurch eher übergewichtig werden kann – und Übergewicht erhöht das Risiko für 13 verschiedene Krebsarten. Gleiches gilt für Fette, insbesondere gehärtete Fette wie Transfette. Es ist nicht nachgewiesen, dass Transfette das Krebsrisiko erhöhen. Jedoch sollen sie dazu beitragen, das Sättigungsgefühl zu beeinflussen, wodurch das Risiko für Übergewicht und demnach Krebs steigt. © Bernd Schmidt/Imago
Rotes Schweinefleisch
Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)“ empfiehlt, wöchentlich nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Fleischwaren zu verzehren. Insbesondere rotes Fleisch soll krebserregend wirken können. Denn das Häm-Eisen im roten Fleisch, vornehmlich in Rind und Schwein, könnte das Erbgut schädigen und die Zellteilung fördern. Eine schnelle Zellteilung kann die Entstehung von Darmkrebs, Prostatakrebs sowie Bauchspeicheldrüsenkrebs begünstigen. © Imaginechina-Tuchong/Imago
Hot-Dogs im Brötchen werden mit Senf garniert.
Die beliebten Hot Dog-Würstchen enthalten Nitrate, was an sich für den Körper nicht gefährlich ist. Kritisch wird es, wenn Nitrate in Nitrit oder Nitrosamine umgewandelt werden. Beide Stoffe gelten als krebserregend. Das passiert, sobald Nitrate gleichzeitig mit proteinreichen Speisen aufgenommen werden. Neben Hot Dogs kann dies ebenfalls bei Pizza Salami der Fall sein. Das Nitrat der Salami und die Proteine des Käses können sich leicht zu Nitrosaminen umwandeln. © picture alliance/dpa/Johannes Schmitt-Tegge
Croissants
Industriell hergestellte Backwaren wie Croissants enthalten häufig Transfette, die bei regelmäßigem Verzehr Arterienverkalkung, Schlaganfall und Herzinfarkt zur Folge haben können. Transfette stehen außerdem im Verdacht, Entzündungen im Körper zu begünstigens. Zudem fördern die gehärteten Fette Übergewicht und Adipositas, was als einer der entscheidenden Risikofaktoren für Darmkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Speiseröhrenkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs, Schilddrüsenkrebs, Nierenzellkrebs, Eierstockkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gallenblasenkrebs sowie Multiples Myelom gilt. © hojo/Imago
Zwei Donuts auf einem Teller
Donuts enthalten wie Pommes und Chips nicht selten das krebserregende Acrylamid sowie Transfette. Neben der hohen Menge an Zucker tragen auch die gehärteten Transfette zu Übergewicht und Adipositas bei, was wiederum die Gefahr einer Tumorerkrankung ansteigen lässt. © Tobias Becker / echo24.de
Bavaria, Germany - 02 February 2023: Krapfen, pancakes or doughnuts with powdered sugar on a wooden table *** Krapfen, P
Auch die vielerorts in Deutschland beliebten Krapfen enthalten den chemischen Stoff Acrylamid, der mit einem erhöhten Risiko für eine Krebserkrankung verbunden ist. Ein regelmäßiger Verzehr von Gebäck wie Krapfen, das ungesunde Mengen der Transfette und Zucker aufweist, fördert Übergewicht und erhöht in der Folge das Krebsrisiko. © Bihlmayerfotografie/Imago

Ist der Magenkrebs weiter fortgeschritten oder im Endstadium, können sich zusätzlich folgende Symptome und Beschwerden manifestieren:

  • Anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung bis hin zu Fatigue
  • Appetitverlust
  • Gewichtsverlust
  • Wassereinlagerungen, insbesondere im Bauch (sogenannte Bauchwassersucht)
  • Bauchschmerzen
  • Rückenschmerzen

Diagnostik und Diagnose einer Magenkrebs-Erkrankung

Um abzuklären, ob es sich bei einem Patienten mit Beschwerden tatsächlich um Magenkrebs handelt, wird der Hausarzt beziehungsweise Facharzt (Gastroenterologe) notwendige körperliche Untersuchungen in die Wege leiten:

  • Gründliche körperliche Untersuchung, um erste Hinweise über die Art der Erkrankung zu gewinnen.
  • Magenspiegelung (Gastroskopie) als wichtigste und aussagekräftigste Untersuchung, um einen Magentumor festzustellen. Dabei werden Gewebeproben entnommen (Biopsie), um sie im Anschluss unter dem Mikroskop auf Krebszellen untersuchen zu können. Wird anhand der Gewebeprobe tatsächlich Magenkrebs ermittelt, schließen sich weitere Untersuchungen an, um festzustellen, wie weit sich der Tumor bereits ausgebreitet hat, ob Lymphknoten befallen sind oder ob sich Metastasen in anderen Körperregionen gebildet haben.
  • Blutabnahme und -untersuchung im Labor, um Blutwerte zu ermitteln und einen möglichen Blutverlust durch eine Tumorerkrankung (Anämie) nachzuweisen, Tumormarker CEA (Carcinoembryonales Antigen), CA 72-4 und CA 19-9 zu erkennen sowie den sogenannten HER2-Status am Tumorgewebe für eine mögliche Immuntherapie beziehungsweise Antikörpertherapie zu bestimmen.
  • Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes (Sonografie) und des Magens (Endosonografie), um nachzuweisen, ob der Tumor metastasiert und sich auf andere Organe wie Leber, Bauchfell und Lymphknoten ausgebreitet hat. Durch die Endosonografie kann über die sogenannte T-Kategorie ermittelt werden, wie tief der Tumor bereits in die Magenwand eingedrungen ist.
  • Röntgenaufnahmen des Brustkorbes dienen, im Hinblick auf eine Operation, der Beurteilung von Herz, Lunge und Lungenmetastasen.
  • Computertomografie (CT) und/oder Positronen-Emissions-Tomografie (PET bzw. PET-CT) können den Tumor darstellen und Metastasen anzeigen.
  • Bauchspiegelung (Laparoskopie) gibt wieder, ob der Tumor sich über die gesamte Magenwand und das Bauchfell im ganzen Bauchraum ausgebreitet hat.
  • Magnetresonanztomografie (MRT) der Leber, um mögliche Tochtergeschwülste zu lokalisieren.

Sind alle erforderlichen Untersuchungen abgeschlossen und die Diagnose „Magenkrebs“ ist bestätigt, sollte der behandelnde Arzt nicht nur gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, welche Therapiemöglichkeiten des Magenkrebs in der individuellen Situation am besten geeignet sind. Auch das Behandlungskonzept wird im Rahmen eines sogenannten Tumorboard, einer Konferenz mit anderen Ärzten unterschiedlicher Fachdisziplinen, erörtert und beschlossen.

Erkrankungsverlauf und Stadien bei Magenkrebs

In den meisten Fällen entwickelt sich der Magenkrebs aus der Magenschleimhaut, auf die der Tumor im Anfangsstadium noch beschränkt ist. Je größer die Geschwulst wird, desto mehr dringt sie auch in tiefere Schichten der Magenwand ein und breitet sich auf die Muskulatur des Magens und das Bauchfell aus, bis hin zu den umliegenden Lymphknoten. Lösen sich Tumorzellen von der Geschwulst ab, gelangen diese über den Blut- und Lymphstrom zu anderen Organen, die sie ebenfalls befallen können.

Patienten mit einem Magenkarzinom entwickeln häufig Metastasen in der Leber, Lunge und den Lymphknoten. Siedeln sich Tumorzellen am Bauchfell ans, kann es in der Folge zur Entwicklung von Bauchwasser (Aszites) kommen. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Krebserkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium 4 bis Endstadium.

Magenkrebs – Anfangsstadium bis Endstadium

Stadium 0 („Stadium null“): „der Tumor ist auf die oberste Schicht der Magenschleimhaut begrenzt und nicht in tiefere Schichten eingewachsen (Tis, „carcinoma in situ“).

Stadien I bis III („Stadien eins bis drei“): der Tumor ist schon mehr oder weniger in die Magenschleimhaut, das darunter liegende Bindegewebe, in Muskelschichten oder sogar außerhalb der Magenwand angrenzendes Gewebe eingewachsen. Die Einteilung in Stadium I bis III hängt sowohl von der Tumorgröße ab, als auch davon, ob bereits Lymphknoten befallen sind. Denn: Die Zuordnung zu den Stadien I bis III wird auch durch das Rückfallrisiko bestimmt, das die Ärzte anhand der TNM-Klassifikation einschätzen.

Stadium IV („Stadium vier“): sobald sich „durch den fortschreitenden Magenkrebs Fernmetastasen gebildet haben, wird das Karzinom unabhängig von der Tumorgröße oder der Zahl der befallenen Lymphknoten in Stadium vier eingeteilt. Das bedeutet: jeder M-Wert größer Null (M1) fällt unter das Stadium IV, beispielsweise wenn die Leber, das Bauchfell, die Milz oder Bauchspeicheldrüse mit befallen sind.

Anhand der Einteilung in Stadien 1 bis 4 (staging) wird festgehalten, wie weit der Magenkrebs bereits fortgeschritten ist. Dieses Einteilungssystem, das von der Genfer Union Internationale Contre le Cancer (UICC) entwickelt wurde, baut auf dem TNM-System auf. Um den Krebs zu charakterisieren und in ein Stadium einteilen zu können, wird das Magenkarzinom nach der Diagnose nicht nur anhand seiner Gewebebeschaffenheit (Grading), sondern auch gemäß drei entscheidender Kriterien der TNM-Klassifikation bestimmt:

  • Tiefenausdehung des Tumors (T-Kategorie): Inwieweit hat sich der Krebs in das Gewebe bereits ausgedehnt?
  • Beteiligung von Lymphknoten in der Nähe des Magens (N-Kategorie): Sind Lymphknoten befallen?
  • Vorhandensein von Metastasen (M-Kategorie): Hat der Krebs bereits gestreut?

Ziffern, die hinter den Buchstaben T-N-M ergänzt werden, geben genauere Hinweise auf das Ausmaß der Tiefenausdehnung des Tumors (T1-4), die Zahl der befallenen Lymphknoten (N0-3) und das Vorhandensein oder Fehlen von Metastasen (M1 oder M0). Häufig kann das Stadium des Magenkarzinom mittels TNM-Klassifikation erst nach der operativen Entfernung des Tumors bestimmt werden.

Die Art und Weise der Tumorausbreitung und das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung sind maßgeblich für die Planung der Krebsbehandlung.

Therapiemöglichkeiten und Behandlung von Magenkrebs

Sobald die Diagnose „Magenkrebs“ gestellt werden konnte und das Ausmaß der Tumorausbreitung bestimmt wurde, werden die nötigen und möglichen Behandlungsschritte besprochen und durchgeführt. Je nachdem, wie weit der Tumor bereits fortgeschritten und therapierbar ist, setzen Mediziner folgende Methoden an:

  • Operation
  • Chemotherapie
  • Immuntherapie / Antikörpertherapie
  • Strahlentherapie
  • Schmerztherapie
  • Palliativtherapie

Die Behandlungsmethode der ersten Wahl ist die Operation, mittels der im besten Fall der Tumor vollständig entfernt werden kann. Ist der Tumor allerdings nicht nur örtlich begrenzt, sondern bereits fortgeschritten, muss in einigen Fällen ein Teil des Magens oder sogar der ganze Magen entfernt werden (Gastrektomie).

Kann Magenkrebs vollständig geheilt werden?

Das Rückfallrisiko nach einer Magenkrebs-Operation ist laut Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) relativ hoch: Bei circa 20 bis 25 von 100 Patienten kommt es zu einem örtlichen Rückfall – 25 bis 30 von 100 der Betroffenen entwickeln innerhalb der ersten zwei Jahre nach Diagnose Fernmetastasen.

Welche Therapiemaßnahme nach einem Rückfall (Rezidiv) sinnvoll und tragbar ist, müssen der Patient und die behandelnden Ärzte im Detail besprechen. In manchen Fällen kann eine erneute Operation helfen, andere erhalten zusätzlich eine Chemotherapie, um das Tumorwachstum zu bremsen.

Ist es bereits zu Metastasen im Körper gekommen, folgt eine Chemotherapie oder Immuntherapie.

Eine Strahlentherapie wird nur bei manchen Patienten angesetzt, da Magenkrebszellen in vielen Fällen auf eine Bestrahlung nicht gut ansprechen.

Ursachen für Magenkrebs und mögliche Risikofaktoren

Warum manche Menschen an Magenkrebs erkranken und andere nicht, ist noch nicht vollständig geklärt. Es sind vermutlich verschiedene Einflüsse und Risikofaktoren, die in bestimmter Ausprägung und Kombination eine Rolle spielen.

Familienmitglieder ersten Grades eines Erkrank­ten haben ein zwei- bis dreifach höheres Risiko, ein Magenkarzinom zu entwickeln. Erkrankt mehr als ein Verwandter ersten Grades, ist das Risiko für andere direkte Angehörige zu erkranken, sogar um das etwa zehnfache erhöht.

Auch Ernährungsgewohnheiten spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Magenkrebs.

Sodbrennen vermeiden: Magenfreundlich sind Lebensmittel wie Spinat, Forelle, Kartoffeln, Joghurt und Bananen

Vollkornbrot
Heiserkeit, häufiges Räuspern und eine belegte Stimme können neben dem brennenden Gefühl im Rachen Begleiterscheinungen bei Sodbrennen sein. Viele Betroffene bemerken auftretende Beschwerden nach dem Verzehr von bestimmten Brotsorten. Brötchen auf Basis von Vollkorn, fein geschrotete Vollkornbrote, Knäckebrot und Zwieback führen in der Regel nicht zu Sodbrennen. Sehr grobe Vollkornbrote, Toastbrot, Weißbrot und Laugengebäck sollten hingegen besser gemieden werden, um die Produktion der Magensäure nicht anzuregen. © Dar1930/Imago
Kartoffeln
Kartoffeln gilt mit einem jährlichen Verbrauch von ca. 56,1 Kilogramm pro Kopf als eine der beliebtesten Beilagen für verschiedene Gerichte in der deutschen Küche. Für Sodbrennen-Geplagte ideal, denn der Erdapfel zählt zu den Lebensmitteln, die erfahrungsgemäß gut vertragen werden. Vor allem der Saft roher Kartoffeln hat sich bewährt, wenn jemand ein natürliches Hausmittel gegen Sodbrennen benötigt. Kartoffeln sind reich an Stärke, durch die überschüssige Magensäure gebunden wird. © Supertrooper/Imago
Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Gurke
Sie essen gerne Kartoffeln mit Joghurt oder Quark? Dann greifen Sie auf fettarme Milchprodukte zurück, die wirken beruhigend auf den Magen und führen nicht zu Sodbrennen. © Claudia Nass/Imago
Forellen-Fisch
Wer Fisch liebt, aber zu Sodbrennen neigt, sollte eher magere Fischarten für die Zubereitung aussuchen, beispielsweise Forelle, Seelachs, Kabeljau oder Scholle. © Ivanna/Imago
Hühnerbrust
Oder doch lieber ein leckeres Stück Fleisch? Wäre da nur nicht das Aufstoßen und der Reflux danach. Fettarme, ungeräucherte und nicht-gepökelte Fleischwaren, beispielsweise Pute und Hühnerbrust sind in der Regel gut verdaulich und fördern kein Sodbrennen. © juanbuades/Imago
Karotten
Karotten werden von den meisten Menschen, die zu Sodbrennen neigen, gut vertragen. Tipp: ein Glas Karottensaft kann akute Beschwerden lindern. © BreakingTheWalls/Imago
Frischer Spinat
Spinat zählt zu dem Gemüse, das aufgrund seines hohen Eisen- und Kaliumgehalts sowie einem pH-Wert von über 6 dazu beiträgt, den Säuregehalt des Magens gut auszugleichen. Also öfters Spinat essen, das beugt Sodbrennen vor. © Design Pics/Imago
Brokkoli
Zwar kann der Verzehr von Brokkoli zu Blähungen führen, doch wird das grüne Gemüse in der Regel von Menschen, die zu Sodbrennen neigen, gut vertragen.  ©  Alex9500/Imago
Bananen
Nicht wenige Menschen, die unter Sodbrennen leiden, hören immer wieder, dass etliche Obstsorten und Zucker wie Fruchtzucker schwer verdaulich sind und somit auch Reflux verursachen können. Zwar enthalten Bananen im Schnitt 3,6 Gramm Fruktose pro 100 Gramm, doch gleichzeitig beinhalten sie ein relativ hohes Maß an Kalium, das die Magensäure neutralisieren kann. Wichtig zu wissen: Greifen Sie eher zu unreifen und weniger zu reifen, noch grünen Bananen, da diese Sodbrennen begünstigen können. © Imaginechina-Tuchong/Imago
Apfelbaum mit roten Äpfeln
Manche Äpfel enthalten mehr Säure als andere, besonders grüne Sorten. Daher wählen Sie am besten rote Äpfel, um Reflux-Beschwerden zu vermeiden. Äpfel enthalten alkalisierende Mineralien wie Kalzium, Kalium und Magnesium, die auch Bestandteil vieler saurer Medikamente gegen Sodbrennen sind. © blickwinkel/Imago

Bekannte Risikofaktoren für Magenkrebs sind laut Deutscher Krebsgesellschaft (DKG):

  • Genetische Veranlagung
  • Chronische Magenschleimhautentzündung
  • Magengeschwür
  • Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori
  • Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus, dem Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers
  • Sodbrennen und Reflux
  • Ernährung mit häufigem Verzehr stark gesalzener Speisen und geringem Konsum von frischem Gemüse und Obst
  • Regelmäßiger und hoher Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Blutarmut, sogenannte „perniziöse Anämie“, aufgrund von Vitamin-B12-Mangel

Wichtigste Ursache für Magenkrebs: Infektion mit Helicobacter pylori

In Deutschland sind etwa drei von zehn Erwachsenen mit Helicobacter pylori infiziert – Bakterien, die die Magenschleimhaut beschädigen können – jedoch häufig, ohne etwas davon zu spüren, eine sonst daraus resultierende Magenschleimhautentzündung zu entwickeln oder gar an Magenkrebs zu erkranken.

Die Bakterien des Helicobacter pylori können von Mensch zu Mensch und über verschmutztes Wasser oder verunreinigte Lebensmittel übertragen werden. 

Bei wem ein erhöhtes Risiko für Magenkrebs vorliegt, sollte sich auf Helicobacter pylori testen lassen, insbesondere:

  1. Patienten mit einer dauerhaft entzündeten oder veränderten Magenschleimhaut
  2. Menschen, deren Verwandte ersten Grades (Eltern, Kinder oder Geschwister) an Magenkrebs erkrankt sind

Die Infektion mit Helicobacter pylori kann mit Antibiotikum behandelt werden, wodurch das Risiko für Magenkrebs sinkt.

Prognose und Überlebenschancen bei Magenkrebs

Die Prognose, Heilungs- und Überlebenschancen bei einem Magenkarzinom sind grundsätzlich höher, je früher der Tumor entdeckt und behandelt wird. Im Rahmen von Studien zeigte sich, dass Magenkrebs, der nicht am Mageneingang lokalisiert ist, zunehmend genauer diagnostiziert, klassifiziert und behandelt werden kann. Bessere Therapiekonzepte können demnach auch die Prognose verbessern.

Nach Angaben des Robert Koch-Institus (RKI) liegt für Frauen die relative Überlebensrate nach fünf Jahren bei rund 37 Prozent, für Männer bei circa 34 Prozent. Die Über­lebens­aus­sich­ten aufgrund eines Magenkarzinoms haben sich zwar im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen in den letzten Jahren verbessert, dennoch bleiben sie in über 40 Prozent der Fälle durch Metastasierung und Stadium 4 bei Diagnosestellung eher ungünstig.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Magenkrebs

Wie schnell entwickelt sich Magenkrebs?

Magenkrebs entwickelt sich langsam und über mehrere Jahre, ohne dass Betroffene merkliche Beschwerden empfinden.

Sieht man Magenkrebs im Ultraschall?

Über eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes (Sonografie) und des Magens (Endosonografie) kann ein Krebsgeschwulst erkannt und ermittelt werden, ob der Tumor metastasiert und sich auf andere Organe wie Leber, Bauchfell und Lymphknoten ausgebreitet hat. Durch den Ultraschall des Magens kann über die sogenannte T-Kategorie festgestellt werden, wie tief der Tumor bereits in die Magenwand eingedrungen ist. Besteht aufgrund von Symptomen ein konkreter Verdacht einer Erkrankung, geht dem Ultraschall eine Magenspiegelung (Gastroskopie) voraus, die als wichtigste und aussagekräftigste Untersuchung zur Diagnose eines Magentumors dient.

Sieht man Magenkrebs im Blutbild?

Als Teil der Krebsdiagnostik ist auch eine Blutabnahme vorgesehen. Im Blut können die Tumormarker CEA (Carcinoembryonales Antigen), CA 72-4 und CA 19-9 auf ein Magenkarzinom hindeuten. Sie alleine reichen jedoch für eine Diagnose nicht aus, da sie zum einen nicht bei allen Magenkrebspatienten vorhanden sind und auch bei gesunden Menschen vorkommen können.

Ist Magenkrebs heilbar?

Wie bei vielen Krebserkrankungen gilt auch bei Magenkrebs: Je früher der Tumor entdeckt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Im besten Fall kann die Geschwulst in einem frühen Stadium vollständig operativ entfernt werden. Das Rückfallrisiko nach einer Magenkrebs-Operation ist dennoch relativ hoch: Bei rund 25 von 100 Patienten kommt es zu einem örtlichen Rückfall (Rezidiv). 25 bis 30 von 100 der Betroffenen entwickeln innerhalb der ersten zwei Jahre nach Diagnose Fernmetastasen.

Quellen:

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/magenkrebs/index.php

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/magenkrebs/symptome.php

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/magenkrebs/behandlung.php

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/magenkrebs/behandlungsplanung.php

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/allgemeine-informationen/krebshaeufigkeit-die-aktuellen-daten.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs-basis-infos-fuer-patienten.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs/magenkrebs-symptome.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs/magenkrebs-frueherkennung-und-vorsorge.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs/magenkrebs-ursache-und-risikofaktoren.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs/magenkrebs-diagnose.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs/magenkrebs-therapie.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/magenkrebs/magenkrebs-erkrankungsverlauf.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/aktuelle-themen/news/magenkrebs-bessere-diagnostik-und-therapie-bessere-prognose.html

https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Magenkrebs/magenkrebs_node.html

https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/magenkrebs/was-ist-magenkrebs.html

https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/helicobacter-infektion/ansteckung-symptome.html

https://klinikum-braunschweig.de/info.php?object=product&id_object=807

https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-009l_S3_Magenkarzinom_Diagnostik_Therapie_Adenokarzinome_oesophagogastraler_Uebergang_2019-12.pdf

https://flexikon.doccheck.com/de/Magenkarzinom

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https://www.pschyrembel.de/Kardiakarzinom/K0BE0

https://www.journalonko.de/thema/lesen/magenkarzinom

https://www.uicc.org/

Darmkrebs frühzeitig erkennen: Welche zehn Symptome auf einen Tumor hindeuten können

Frau schläft
Darmkrebs entwickelt sich schleichend und zeigt sich bei den meisten ab dem frühen Stadium mit einer ausgeprägten Müdigkeit, Erschöpfung und einem großen Schlafbedürfnis. © image broker/Imago
Frau tastet Lymphknoten
Dass das Immunsystem arbeitet und der Körper gegen etwas kämpft, zeigt sich bei vielen Betroffenen auch durch angeschwollene Lymphknoten. Wenn nicht eine Erkältung oder ein grippaler Infekt die Ursache dafür sind, kann auch eine Krebserkrankung dahinter stecken – insbesondere wenn die Schwellung der Lymphknoten immer wieder auftritt oder anhält. © Science Photo Library/Imago
Frau mit Fieberthermometer
Erhöhte Temperatur und Fieberschübe können auch ein Hinweis auf eine Krebserkrankung im Darm sein. Wer häufiger oder regelmäßig erhöhte Temperatur hat und dies nicht zuordnen kann, sollte einen Arzt aufsuchen. © sergiomonti/Imago
Frau liegt schwitzend im Bett
Manche Betroffene entwickeln auch nächtlichen Schweiß aufgrund des heranwachsenden Tumors im Darm. Leiden Sie immer wieder unter Nachtschweiß, suchen Sie am besten einen Arzt auf. © AndreyPopov/Imago
Mann sitzt müde am Tisch
Menschen, die ein Darmkarzinom entwickeln, spüren dies neben der enormen Müdigkeit nicht selten auch an einem auffälligen Leistungsabfall im Job oder Alltag. © Monkey Business 2/Imago
Person steht auf einer Waage
Krebs hat immer auch Auswirkungen auf das Gewicht: Ein Gewichtsverlust ist häufig auch ein Symptom bei Darmkrebs. Manche Betroffene verlieren durch die Erkrankung bis zu zehn Prozent an Körpergewicht innerhalb von sechs Monaten. Der Tumor beeinflusst den Nährstoffwechsel und stört die Gewichtsregulation. © Morad HEGUI/Imago
Mann fasst sich an seinen Bauch
Darmkrebs zeigt sich auch anhand von Verdauungsbeschwerden mit häufigen und starken Darmgeräuschen sowie starken und teilweise schmerzhaften Blähungen (Meteorismus). © sumners/Imago
Mann hat Bauchkrämpfe
Wiederholte, krampfartige Bauchschmerzen, die länger als fünf Tage anhalten, sollten Sie ernst nehmen und von einem Arzt abklären lassen. Sie können ein Hinweis auf einen Tumor im Bauchraum sein. © YAY Images/Imago
Frau fasst sich an den Bauch
Neben den Bauchschmerzen und Krämpfen leiden Betroffene nicht selten unter einem harten Bauch und tastbaren sowie schmerzhaften Verhärtungen. © AndreyPopov/Imago
Frau mit Wärmflasche
Als ein relativ eindeutiges Indiz für eine möglicherweise ernsthafte Erkrankung wie Darmkrebs sind starke Verdauungsprobleme mit wechselnder Verstopfung und Durchfall, häufiger Stuhldrang, auffallend übelriechender Stuhl, der auch mit Blut oder Schleim versetzt sein kann. Blut im Stuhl gilt als zuverlässiges Frühsymptom für Darmkrebs. Es gibt Betroffene, die dieses Alarmzeichen häufig fehldeuten, da das Blut ebenfalls auf Hämorrhoiden schließen lässt. Wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken, sollten Sie sich in jedem Fall auf Darmkrebs untersuchen lassen, selbst wenn Sie unter Hämorrhoiden leiden. Andererseits bedeutet es nicht, dass ohne Blut im Stuhl kein Darmkrebs vorliegen könnte. Es können auch nur einzelne Krankheitsanzeichen als Hinweis auf eine Tumorerkrankung im Darm auftreten, ohne Blutbeimengungen. © Caption Writer/Editor/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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