Ungeschickte Mieze

„Katze wurde zum Geist“ – schwarze Katze niest in Mehlschüssel und bringt Millionen zum Lachen

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Schwarze Katzen sorgen bei manchen Menschen ohnehin für Angst und Schrecken. Doch was diesem dunklen Stubentiger passiert ist, setzt die Messlatte ziemlich hoch – und sorgt für Millionen Lacher.

Katzenbesitzer wissen: Mit einer Samtpfote wird es so schnell nicht langweilig. Katzen sorgen für Überraschungen jeglicher Art und dafür lieben wir sie. Hin und wieder können sie uns mit ihrer scheinbar arroganten Art aber auch auf die Nerven gehen – doch sobald sie sich schnurrend an uns schmiegen, löst sich der Ärger wie von Zauberhand in Luft auf.

Schwarze Katze landet im Mehl – Millionen TikTok-User lachen

Einer schwarzen Katze ist ein besonders lustiges Missgeschick in der Küche passiert. (Symbolbild)

Eine der tollpatschigen Katzen sorgt in den sozialen Medien schon seit Längerem für zahlreiche Lacher und amüsierte Kommentare. In dem viralen Video ist eine schwarze Katze zu sehen, deren Gesicht komplett mit weißem Mehl überzogen ist. Als Erklärung ist zu dem Malheur zu lesen: „Meine Katze hat gerade in eine Schüssel mit Mehl geniest.“ Lediglich ihre Schnurrhaare wurden verschont und erinnern nun an einen kecken Schnurrbart:

@studentproblems It’s the Pringle man 😲 #pringle #cat #catsoftiktok #why ♬ original sound - Student Problems

Zugegeben: Die ungeschickte schwarze Katze wirkt mit ihrer weißen Maske aus Mehl durchaus unheimlich. Ihr unsicherer Blick spricht jedoch Bände und gibt zu verstehen, dass ihr das Missgeschick leidtut. Bisher wurde das Video über 16 Millionen Mal geklickt und hat fast zwei Millionen Likes erhalten. In den Kommentaren äußern sich die User amüsiert angesichts der abgepuderten Samtpfote:

  • „Sie sieht jetzt französisch aus.“
  • „Kurz mal zum maskierten Magier mutiert. 😂“
  • „Sie plant etwas Hinterhältiges …“
  • „Aber der Mustache ist wunderschön! 😂“
  • „Das süßeste Video des Monats 😂.“
  • „Ich brauchte eine Sekunde, um zu begreifen, was zum Teufel ich da ansehe. 😂😂“

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Wie intelligent sind Katzen eigentlich?

Für die einen lustig, für andere eher gruselig – ganz egal, was man beim Ansehen des Videos empfindet, bietet es einen guten Anlass, um die Intelligenz von Katzen einmal genauer zu betrachten. Denn im Vergleich zu Hunden, werden Katzen meist als weniger schlau, dafür als eigensinnig und unbelehrbar gesehen. Dass dem nicht so ist, beweisen jedoch zahlreiche Studien.

7 Fakten zur Intelligenz von Katzen

Fakt 1 – Fähigkeit der Objektpermanenz: Auch wenn ein Gegenstand aus ihrem Sichtfeld verschwindet, wissen Katzen, dass er dennoch weiterhin existiert. Rollt beispielsweise ein Ball unter das Sofa, weiß der Stubentiger dennoch, dass er noch immer da ist, obwohl sie ihn nicht sehen kann und wird sich bemühen, ihn wiederzuerlangen.

Fakt 2 – Physikalische Schlussfolgerungen: Katzen sind intelligent genug, um zu bemerken, wenn physikalische Gesetzmäßigkeiten nicht eingehalten werden. Bei Versuchen wurde zudem festgestellt, dass Katzen denjenigen Begebenheiten mehr Aufmerksamkeit schenkten, die nicht der gängigen Physik folgten – ganz so, als ob sie verstehen würden, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Fakt 3 – Richtung weisen: Katzen verstehen, was es bedeutet, wenn Menschen mit ihrem Finger in eine Richtung oder auf ein Objekt weisen. Sie können diese Geste deuten und folgen ihr – sofern sie das möchten.

Fakt 4 – Größenunterschiede erkennen: Sofern sie nicht zu abstrakt sind, können Katzen auch Größenunterschiede erkennen.

Fakt 5 – soziale Interaktion: Katzen genießen einen Ruf als Einzelgänger. Doch sie sind entgegen dieser Meinung durchaus soziale Tiere und gehen sowohl zu Artgenossen als auch zu Menschen Beziehungen ein. Damit nicht genug: Haben sie erstmal eine tiefe Bindung aufgebaut, können sie auch Trennungsängste entwickeln.

Fakt 6 – nonverbale Kommunikation: Katzen können mit Menschen auch ohne Lautäußerung kommunizieren. Über ausgetauschte Blicke versuchten Katzen in einer Studie, sich an ihren Besitzern zu orientieren. Ergebnisse der gleichen Studie zeigten, dass Katzen menschliche Emotionen vermutlich verstehen und auf sie reagieren können.

Fakt 7 – Namensverständnis: Katzenbesitzer werden von dieser Tatsache weniger überrascht sein: Katzen verstehen ihren eigenen Namen und reagieren auf ihn – vorausgesetzt, sie wollen es. Das Gleiche gilt im Übrigen für fremde Personen. Die dafür getätigte Studie lässt vermuten, dass es Katzen in Haushalten mit mehreren Katzen gelingt, ihren eigenen von den Namen der Artgenossen zu unterscheiden.

Wussten Sie eigentlich, dass mitunter die Fellfarbe über den Charakter von Katzen entscheidet? Was die Persönlichkeit Ihrer Samtpfote außerdem mitbestimmt, lesen Sie hier.

Schwarze Katzen sind Glücksbringer im Fellmantel – hier sind elf Fakten, die das beweisen

Eine schwarze Katze liegt zwischen Geldscheinen auf einem Teppich.
Fakt 1: Die reichste Katze der Welt hatte schwarzes Fell. Blacky lebt zwar nicht mehr, ist jedoch dem Guinness Buch der Rekorde zufolge bis heute der reichste Kater auf dem Planeten. Mit einem Erbe von umgerechnet 11 Millionen Euro hatte er bestimmt ein schnurr-haftes Leben. Sein Herrchen, der Katzenliebhaber und Brite Ben Rea, war 1988 verstorben und hinterließ seinen 15 Katzen-Erben diese unglaubliche Summe. Als Letzter im Bunde war Blacky der Glückliche und erbte alles. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Aus dem Film Jigsaw mit Jean Wallace und Franchot Tone aus dem Jahr 1949: Jean Wallace hat eine schwarze Katze auf dem Arm.
Fakt 2: Schwarze Katzen sind echte Hollywoodstars. Sie glänzen – im wahrsten Sinne des Wortes – in der Literatur, im Fernsehen und im Film. Diese schwarzen Katzen sind beispielsweise berühmt: Aus der TV-Serie „Die Simpsons“: Snowball II Aus der Kurzgeschichte „The Black Cat“ von Edgar Allen Poe: Pluto (Auch als Film aus dem Jahr 1966 bekannt) Aus der TV-Serie „Star Trek“: Isis Aus der TV-Serie „Sabrina – Total Verhext!“: Salem Aus der Anime-Serie „Sailor Moon“: Luna  © Everett Collection/Imago
Eine schwarze Katze mit hellgrünen Augen sitzt auf einem Stuhl und blickt nur mit ihrem halben Kopf über den Tisch, der vor dem Stuhl steht.
Fakt 3: Für schwarze Katzen gibt es ein eigenes Café. In Japan, in der Kleinstadt Himeji, findet man ein Katzencafé mit dem Namen „Nekobiyaka“, in dem es nur schwarze Katzen gibt. Dort trägt jede der Katzen ein andersfarbiges Band, damit sie von den Besuchern auseinandergehalten werden können. Das Café ist das erste und einzige auf der Welt, in dem es ausschließlich schwarze Katzen gibt. © Cavan Images/Imago
Eine zusammengerollte dunkelbraune Katze schaut mit großen Augen am Betrachter vorbei.
Fakt 4: Schwarze Katzen sind Verwandlungskünstler. Das Pigment Eumelanin sorgt für die schwarze Färbung des Fells. Kleine Änderungen im Pigment bewirken wunderschöne Abstufungen in der dunklen Fellfarbe: Töne wie Cinnamon oder Chocolat, aber auch Blau können das Ergebnis sein. © VWPics/Imago
Eine schwarze Katze schmiegt sich im warmen Sonnenlicht in einen Behälter voller Walnüsse.
Fakt 5: Schwarze Katzen bleichen aus. Zwar ist die Fellfarbe genetisch vorbestimmt, trotzdem kann sie sich im Laufe eines Katzenlebens ändern. Gründe dafür können eine Ernährungsumstellung, das Alter oder auch die Jahreszeit sein. Wenn Ihre dunkle Katze am Ende eines sonnenreichen Sommers eine hellere Fellfarbe hat, wissen Sie zumindest, dass Ihre Samtpfote eine abenteuerreiche Zeit im Freien hatte. © YAY Images/Imago
Eine schwarze Katze liegt auf einem weißen Sofa, hat die Augen geschlossen und streckt ihre Pfoten genüsslich von sich weg.
Fakt 6: Schwarze Katzen werden gefeiert. In Großbritannien wurde 2010 der „National Black Cat Day“ für den 27. Oktober ins Leben gerufen, um auf die nachtfarbenen Samtpfoten in den Tierheimen aufmerksam zu machen. In Amerika wird am 17. August der „Black Cat Appreciation Day“ gefeiert. Deutschland feiert seit 2011 ebenfalls am 17. August den „Tag der schwarzen Katze“.  © Panthermedia/Imago
Eine schwarze Katze sitzt neben zwei Schweine-Statuen auf einer Holzbank.
Fakt 7: Schwarze Katzen bringen Glück. Viele Kulturkreise betrachten schwarze Katzen als Glücksbringer. In Japan beispielsweise gelten sie als Männer-Magnet für Single-Frauen. In den Midlands in Großbritannien sollen schwarze Katzen einer Braut Glück und ewige Liebe bescheren und werden daher häufig zu Hochzeiten verschenkt. Und auch britische Matrosen glauben seit Langem, dass schwarze Katzen an Bord Glück bringen und eine sichere Heimkehr ermöglichen. Die Schotten hingegen erhoffen sich vom Besuch eines schwarzen „Lackfellchens“ Wohlstand. Im Aberglauben bringt eine schwarze Katze Glück, wenn sie den Weg von rechts nach links kreuzt (in der Gegenrichtung Unglück). © blickwinkel/Imago
Eine junge Katze steht auf einem großen Stein am Stand und blick in die Sonne, weshalb ihr Fell rötlich leuchtet.
Fakt 8: Schwarze Katzen setzen Rost an. Das ist natürlich im übertragenen Sinn zu verstehen. Bei vielen schwarzen Katzen erscheint das Fell braun-rötlich, wenn Sonnenlicht auf ihr Fell leuchtet. Aber Achtung: Dieses Phänomen kann auch auf etwas anderes hindeuten. Eine dauerhafte rötlich bis bräunliche Färbung des schwarzen Fells könnte auf ein Nährstoffdefizit hindeuten. Der Mangel an Tyrosin, einer Aminosäure, oder Kupfer, einem Mineralstoff, kann eine solche Erscheinung im Fell hervorrufen. Ein Besuch beim Tierarzt wird schnell Klarheit schaffen. © agefotostock/Imago
Eine schwarze und eine weiße Katze kuscheln sich eng aneinander.
Fakt 9: Schwarze Katzen sind dominant. Die Schwarzfärbung von Haut, Schuppen oder – im Fall der Katzen – Fell wird Melanismus genannt. Er kommt bei 13 von 37 Katzenspezies vor. Schwarze Katzen vererben ihre Gene dominant. Das bedeutet, dass sie ihre Gene für die schwarze Fellfarbe bevorzugt an den Katzennachwuchs weitergegeben wird.  © Panthermedia/Imago
Eine schwarze Katze blickt mit großen grünen Augen an der Kameralinse vorbei.
Fakt 10: Schwarze Katzen sind widerstandsfähiger. Untersuchungen des National Institute of Health haben ergeben, dass die Genmutationen, die eine schwarze Fellfarbe hervorrufen, besser vor Krankheiten schützen können. Ihre dunkle Farbe ist ein zusätzlicher Pluspunkt, wenn es um die Tarnung geht: Katzen mit schwarzem Fell können sich leichter verstecken und bei Dämmerung besser auf die Jagd gehen. © blickwinkel/Imago
Eine schwarze Katze ist in Nahaufnahme zu sehen: Ihre gelben Augen blicken geheimnisvoll in die Kamera.
Fakt 11: Schwarze Katzen werden häufiger abgelehnt. Die Zahlen sprechen für sich: Schwarze Katzen aus dem Tierheim müssen durchschnittlich 13 Prozent länger darauf warten, vermittelt zu werden als andere Katzen. Außerdem ergaben amerikanische Studien, dass schwarze Miezen oft als aggressiver und unfreundlicher wahrgenommen werden. Die Vermutung der Wissenschaftler ist, dass Menschen ihre Mimik durch das schwarze Fell schlechter einordnen können. Somit sind die einzigen, denen schwarze Katzen Unglück bringen, sie selbst. © Panthermedia/Imago

Die User spekulieren über die verrücktesten Ähnlichkeiten: So würde die Mieze etwa dem Phantom der Oper, dem Pringles Man oder auch dem fiktiven Serienmörder Jigsaw aus der Saw-Filmreihe ähnlich sehen.

Rubriklistenbild: © Anka Agency International/Imago

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