Messe-Vorstellung

Kurioser Cybertruck-Klon aus China: Frappierende Ähnlichkeit zum Tesla-Modell

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Ob man ihn mag oder nicht: Der Cybertruck ist ein Hingucker. Ein chinesischer Hersteller ließ sich bei seiner Messe-Studie offenbar stark von Tesla inspirieren.

Der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer hat sich kürzlich als großer Cybertruck-Fan geoutet – er will sich auf jeden Fall ein Exemplar bestellen. Viele andere sind von dem brachialen Design ebenfalls völlig begeistert – aber eben auch nicht jeder. Zuletzt häuften sich zudem Berichte über Probleme mit dem extravagant gestalteten Tesla: Wegen eines klemmenden Gaspedals gab es eine Cybertruck-Rückrufaktion, auch klagten einige Kunden des E-Pick-ups über Rostflecken. Doch was auch immer man vom Cybertruck hält, sicher ist: Er fällt auf. Das ist offenbar auch einem chinesischen Hersteller nicht entgangen, der nun ein Fahrzeug vorgestellt hat, dem sich eine starke Ähnlichkeit zu Elon Musks Modell kaum absprechen lässt.

Dongfeng-Studie auf der Beijing Auto Show 2024: Concept Pickup Truck

Einst waren die chinesischen Hersteller berüchtigt für ihre Kopien: Anfang der 2010er-Jahre fanden sich speziell auf den Messen in Peking oder Shanghai teils ziemlich dreiste Klone von europäischen Modellen – wie etwa der Landwind X7, dessen extreme Ähnlichkeit zu einem Range Rover Evoque sich kaum bestreiten ließ. Inzwischen sind die meisten Hersteller aus dem Reich der Mitte um ein eigenständiges Design bemüht, wie beispielsweise der Elektroauto-Hersteller Nio. Beim Konkurrenten Dongfeng hingegen lässt man sich aber schon mal woanders inspirieren, wie ein Konzeptfahrzeug zeigt, das der Hersteller auf der Beijing Auto Show 2024 präsentierte.

Design-Anleihen beim Tesla Cybertruck: Auf der Beijing Auto Show 2024 zeigte Dongfeng diese Pick-up-Studie.

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Messe-Studie des Autobauers Dongfeng: Starke Ähnlichkeit an Front und Heck zum Cybertruck

Dongfeng Concept Pickup Truck nennt sich die auf der Messe präsentierte Schöpfung. Auch wenn das chinesische Modell augenscheinlich nicht aus Edelstahl besteht, so hat man sich bei der Farbwahl (silber) doch nah ans Original gehalten. Die extreme Dreiecks-Form des Cybertrucks erreicht der Dongfeng nicht – doch die charakteristische Front des Tesla ist erkennbar, wobei der China-Klon „plattnasiger“ wirkt. Noch deutlicher fällt die Ähnlichkeit am Heck aus: Form und Rückleuchten gleichen dem Cybertruck stark. Und wie beim Original ist – wie Messe-Fotos zeigen – auch die Montage eines Zeltaufbaus auf der Ladefläche möglich.

Zeitenjagd auf Nordschleife: Diese 10 Elektroautos waren am schnellsten

Porsche Taycan Turbo auf der IAA.
Platz 9 – Porsche Taycan Turbo: Die Zuffenhausener sind fast schon Stammgast in der Eifel. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis man nach dem Rekord für in Serie gebaute Elektroautos greift. Und so schickten die Schwaben 2019 einen Vorserien Taycan Turbo auf die Nordschleife. Die offizielle Zeit: 7:42,3. Ein neuer Rekord! Übrigens: Der BMW M4 CS der vorherigen Generation war genauso schnell. © Manfred Segerer/Imago
Tesla Model S
Platz 8 – Tesla Model S Plaid: Wo es um Elektroautos geht, ist Tesla nicht weit weg. Und so wollten die Amerikaner auch den Rundenrekord auf der Nordschleife. Um Porsche abzulösen, schickte man 2021 das Model S Plaid ins Rennen. Mit Erfolg: Das 1.020 PS starke Elektroauto durchquerte die Grüne Hölle in 7:35,5 Minuten. Es war der Anfang eines Duells um die Bestzeit. © Tesla
Porsche Taycan Turbo S auf der Nordschleife.
Platz 7 – Porsche Taycan Turbo S: Nur ein Jahr später schickte sich Porsche an den Tesla-Rekord zu knacken. Dieses Mal sollte es der Taycan Turbo S richten. Und er pulverisierte die Bestmarke der Texaner. Mit 7:33,3 Minuten war er knapp zehn Sekunden schneller als das Model S Plaid. © Porsche
Tesla Model S auf der Nordschleife.
Platz 6 – Tesla Model S Plaid Track Pack: Im Jahr 2023 folgte dann ein weiterer Anlauf von Tesla. Dieses Mal war das Model S Plaid zusätzlich noch mit dem Track Pack ausgestattet. Perfekte Voraussetzungen für einen Trackday mit Rundenrekord. Und den schnappten sich die Texaner auch. Die Zeit: 7:25,2 Minuten. Satte 8,1 Sekunden schneller als Porsche. © Tesla
Toyota TMG EV P002 auf der Nordschleife.
Platz 5 – Toyota TMG EV P002: Der Name dieses Stromers ist ähnlich kryptisch, wie der des ersten Elektro-Toyotas bz4X. Dahinter verbirgt sich aber ein elektrischer Prototyp eines Rennautos mit 469 PS. Mit 7:22,32 stellte Toyota 2012 für kurze Zeit den Rekord für Elektroautos auf der Nordschleife auf. © Toyota Gazoo Racing Europe
Porsche Taycan Turbo GT auf der Nordschleife.
Platz 4 – Porsche Taycan Turbo GT: Und täglich grüßt das Murmeltier oder in diesem Fall Zuffenhausen. Im Januar 2024 schickte die VW-Tochter einmal mehr eine Vorserienversion des Elektrosportlers auf die Nordschleife, um den Tesla Rekord einzustellen. Und das gelang eindrucksvoll. Mit 7:07,5 Minuten blieb man nur knapp über sieben Minuten. Platz drei verpasste der Taycan um grade einmal 2,3 Sekunden. Zeitgleich war man knappe 18 Sekunden schneller als Dauerkonkurrent Tesla. © Sebastian Kubatz/Porsche
Rimac Nevera
Platz 3 – Rimac Nevera: Mit einer Zeit von 7:05,2 ist das Hypercar hauch dünn, das schnellste Serien-Elektroauto auf der Nordschleife. Die 1.088 PS haben bei der Rekordfahrt Ende 2023 sicherlich geholfen, um Porsche, Tesla und Co. hinter sich zu lassen. Den Sprint von null auf 100 schafft der Nevera in 1,7 Sekunden. Auch abseits der Grünen Hölle ist er somit eines der schnellsten Elektroautos auf dem Markt. Zudem hält der Sportwagen einen Weltrekord für die höchste Geschwindigkeit im Rückwärtsgang. © Cover-Images/Imago
NIO EP9
Platz 2 – NIO EP9: Auch wenn der Sportwagen zwischen 2016 und 2019 für etwa 1,55 Millionen Euro verkauft wurde, ein Serienfahrzeug ist er nicht. Lediglich zehn Exemplare wurden gebaut. Auf der Nordschleife durfte das 1.360-PS-Monster 2017 zeigen, was in ihm steckt. Und das ist einiges: Als erstes Elektroauto bezwang er die Grüne Hölle in unter sieben Minuten. Und zwar deutlich. Am Ende zeigte die Stoppuhr 6:45,9 Minuten. Beim ersten Versuch im Vorjahr blieb das Hypercar mit 7:05,12 Minuten noch knapp darüber. © Pond5 Images/Imago
Ein Lotus Elvija X auf der Nordschleife.
Platz 2 – Lotus Elvija X: Schon die Serienversion des Elektro-Hypercars ist beeindruckend. 2.039 PS katapultieren den Lotus Elvija in 9,1 Sekunden auf Tempo 300, das maximale Drehmoment beträgt 1.704 Newtonmeter. Daran hat sich auch bei der Nordschleifen-Version nichts geändert. Lediglich an der Aerodynamik hat Lotus geschraubt. Der Elvija X trägt einen massiven Heckflügel sowie einen ausgeprägten Frontsplitter und Luftleitbleche. Hinzu kommen Karbonbremsen und Rennreifen von Pirelli. Mit diesen minimalen Modifikationen brannte das Hypercar eine Zeit von 6:24,047 Minuten in den Asphalt der Grünen Hölle. Damit ist es das schnellste Auto mit Serienfahrwerk. © Lotus
VW ID.R auf der Nordschleife.
Platz 1 – VW ID.R: Noch bevor Volkswagen voll auf Elektro gesetzt hat, experimentierte man in Wolfsburg mit dem Alternativ-Antrieb herum. Heraus kam der ID.R. Mit 680 PS und weniger als 1.100 kg Gewicht war die Studie ein offensichtlicher Kandidat für den Elektro-Rekord in der Eifel. 2019 war es dann so weit und die Grüne Hölle war kein Gegner für den ID.R. Der Elektrorenner brauchte nur 6:05,3 Minuten für die Nordschleife. Damit ist er mit deutlichem Abstand der schnellste Stromer auf der Kult-Strecke. Einzig der Porsche 919 Hybrid Evo legte die 23 Kilometer schneller zurück. © Bildagentur Kräling/Volkswagen

Türen beim chinesischen Cybertruck-Klon öffnen gegenläufig

Und auch die geschlossenen Radkappen (die beim Original-Cybertruck Ärger machten) sind ziemlich deutlich vom Tesla-Modell inspiriert. Immerhin – nicht alles ist abgekupfert: Im Gegensatz zum Tesla, öffnen bei der China-Studie die Türen gegenläufig – außerdem fährt sich eine Art Stufe als Einstiegshilfe aus. Zu den technischen Spezifikationen gibt es bislang keine Informationen, auch ob das Konzeptfahrzeug in Serie gehen soll, ist nicht bekannt.

Rubriklistenbild: © Dongfeng

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