Tierischer Vielverdiener

Goldstatus: Golden Retriever Tucker Budzyn verdient bis zu eine Million Dollar – pro Jahr

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Im Fall von Goldie Tucker Budzyn ist seine Rassebezeichnung wörtlich zu nehmen: Mit Einnahmen von etwa einer Million Dollar jährlich ist nicht nur sein Fell, sondern auch sein Bankkonto wahrhaft golden.

Golden Retriever gehören weltweit zu den beliebtesten Hunderassen. Im Fall eines besonderen Goldies macht sich das auch auf seinem Bankkonto bemerkbar: Die Rede ist von Tucker Budzyn, auf seinen diversen Social-Media-Profilen nur „Tucker, der Golden Retriever“ genannt.

Und eines muss man zugeben: Tucker ist einfach wunderschön. Sein goldenes Fell glänzt herrlicher als Menschenhaar in Shampoo-Werbungen, äußerst fotogen stellt er sich jeder Challenge, die Frauchen Courtney Budzyn sich für ihn ausdenkt und selbst in den absurdesten Situationen findet ihn die Community einfach unglaublich süß. Auch die braunen Hundeaugen, die treu in die Kamera blicken, bringen die Herzen zahlreicher Hundeliebhaber zum Schmelzen. Und das zahlt sich aus: Laut Yahoo Style Deutschland verdient der vierbeinige Social-Media-Star mit diversen Accounts auf den bekannten Portalen Instagram, Facebook, TikTok, YouTube und Twitter etwa eine Million US-Dollar für seine Besitzer – und das nicht etwa über sein gesamtes Hundeleben hinweg, sondern pro Jahr.

Der sogenannte Petfluencer versorgt insgesamt rund 25 Millionen treue Follower mit tierischem Content. Zuletzt war ein süßer Ratgeber-Beitrag auf dem Instagram-Kanal @tuckerbudzyn mit fast 29 Millionen Klicks viral gegangen:

Dort wird anhand der Darstellung verschiedener Alltagssituationen mit Golden Retrievern erfragt, ob Interessenten wirklich und mit allen Konsequenzen einen Goldie haben möchten. So wird beispielsweise gezeigt, wie das Fell der Lieblinge überall im Haus herumschwirrt oder dass „extreme Staubwedel-Verführung“ – gemeint sind die anmutigen Ruten der Fellnasen – „dein Mädchen mit nur einem Schwanzwedeln wegnehmen kann.“

Hunde sind wie Engel – nur mit vier Beinen und ganz viel Fell.

Urheber unbekannt

Petfluencer Tucker Budzyn: Digital Creator setzt auf 100 % Niedlichkeit

Beim Blick auf die diversen Social-Media-Accounts des hübschen Golden Retrievers wird deutlich, dass Frauchen Courtney auf Niedlichkeit und Nähe zum Alltag setzt. Das Konzept scheint aufzugehen: Neben zwei Auszeichnungen mit dem „Pet Influencer Award Winner“ verdient der fünfjährige Tucker Budzyn mit seiner Social-Media-Präsenz außerdem den Familienunterhalt – und davon nicht zu knapp: Rund eine Million US-Dollar fließen dank der fleißigen Fellnase jährlich auf das Konto der Familie Budzyn. Ganze 40.000 bis 60.000 Dollar verdient der Rüde beispielsweise mit einem einzigen Beitrag auf YouTube. Auf Instagram ist die Bezahlung ähnlich hoch: Für drei bis acht Beiträge fährt Tucker etwa 20.000 Dollar ein.

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Im Business schon ein alter Hase: Tucker ist seit 2018 im Geschäft

Bereits seit 2018 ist Tucker als vierbeiniger Geschäftsmann tätig und entlockt den Millionen Nutzern zahlreiche verliebte Kommentare. Auch auf TikTok ist Big Business angesagt: Dort gibt es pro Post eine geschätzte Bezahlung zwischen 6.656 bis 11.094 US-Dollar. Damit ermöglicht Tucker seinen beiden Besitzern, Frauchen Courtney und ihrem Ehemann Mike, ein unabhängiges Leben. Inzwischen haben laut dem CNN-Ableger News18 beide ihre alten Jobs aufgegeben, um sich in Vollzeit um Tucker zu kümmern – Win Win für den herzigen Goldie.

Golden Retriever Tucker: Bereits im Alter von 12 Wochen ein Star

Als Courtney den kleinen Vierbeiner 2018 im zarten Alter von acht Wochen bekam, richtete sie ihm bald darauf einen eigenen Instagram-Account ein. Sein erstes virales Video gelang Tucker nur einen Monat später, wie Courtney erzählt: „Wir haben ihm einen Eiswürfel gegeben, und er hat ihn angeknabbert. Ich war verblüfft, dass sich so viele Leute für meinen Hund interessierten wie ich selbst. Als er sechs Monate alt war, hatte er 60.000 Follower. Es war der Wahnsinn.“ Inzwischen ist der Golden Retriever im Business etabliert und durfte bereits für verschiedene Marken eigene Produktlinien entwerfen – eine wahrlich goldene Erfolgsstory.

Top Ten fürs große Portemonnaie: Die teuersten Hunderassen der Welt

Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet.
10. Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet. Ihr typisches Kennzeichen ist der markante Haarkamm auf dem Rücken. Für einen reinrassigen Welpen zahlt man zwischen 1.500 und 2.000 Euro. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt.
9. Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt. Er ist ein liebevoller Begleithund und kostet rund 1.500 Euro. Für einen besonderen Welpen aus einer Show-Linie kann man jedoch gut und gerne 3.000 Euro ausgeben. Jedoch sollte man auf einen guten Züchter wert legen, da die Rasse zu Erbkrankheiten neigt. (Symbolbild) © Wirestock/Imago
Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich.
8. Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich. Die Hunde sind äußerst liebenswürdig, aktiv und sehr freundlich und sind für rund 1.800 Euro zu haben. Für manche Zuchttiere müssen jedoch auch mehrere tausend Euro ausgegeben werden. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan.
7. Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan. Er gilt als sehr eigenständig und selbstbewusst. Als legendär gilt die Treue zu seinen Menschen. Der wohl berühmteste Akita ist „Hachiko“ aus dem gleichnamigen Film. Für einen Vertreter dieser Rasse muss man mit rund 2.500 Euro rechnen. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze.
6. Der Chow Chow zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und gehört zur Gruppe der asiatischen Spitze. Durch sein flauschiges Fell sieht er einem Löwen ein wenig ähnlich. Sein Merkmal ist auch die blaue Zunge. Er kostet rund um die 2.500 Euro. Show-Hunde und Hunde, die für die Zucht verwendet werden, kosten wesentlich mehr. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden.
5. Die eleganten und edlen Windhunde sind relativ selten und können deswegen sehr teuer werden. Ein seriöser Züchter kann schon mal 2.500 Euro für einen Saluki verlangen. Hunde aus einer reinen, arabischen Zucht können um ein Vielfaches teurer sein. Rund 10.000 bis 12.000 Euro dürfen eingeplant werden. (Symbolbild) © João Almeida/Imago
Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz.
4. Die selbstbewussten und eigenständigen Samojeden erinnern ein wenig an einen großen Spitz. In Russland wurden sie als Schlitten-, Hüte-, und Wachhund eingesetzt. Doch auch als liebevoller Familienhund ist er gut geeignet. Für ihn muss man rund 5.000 Euro einplanen. Und je weißer das Fell, umso höher steigt der Preis. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa.
3. Der Kanadische Eskimohund ist nicht unbedingt ein Vierbeiner fürs Sofa. Die Rasse ist auf eine Arbeit als Schlittenhund ausgelegt. Sie sind extrem robust. Kein Wunder. Schließlich müssen sie mit einem arktischen Klima klarkommen. Sie zählen mit zu den teuersten Hunden der Welt. Um die 5.000 Euro muss man für sie ausgeben. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis.
2. Der aus Malta stammende Pharaonenhund überzeugt durch seine anmutige und edle Erscheinung und erinnert ein wenig an den ägyptischen Gott Anubis. Er ist ein passionierter Jäger und benötigt viel Auslauf. Da er sehr selten vorkommt, muss man für ihn mit rund 6.000 Euro rechnen. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird.
1. Als der teuerste Hund der Welt gilt der Tibet Mastiff, der auch als Do Khyi bezeichnet wird. Die Herdenschutzhunde stammen aus China und wirken durch ihre imposante Erscheinung äußerst majestätisch. Einige der Hunde werden in tibetischen Klöstern als Wachhunde eingesetzt, andere gelten als beliebtes Statussymbol. So wurde ein besonderer Rüde für rund 1,4 Millionen Euro ersteigert. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Zugegeben: Alleiniger Ernährer der Familie Budzyn ist Tucker seit 2021 nicht mehr. Denn inzwischen hat er sein Talent zum Geldverdienen weitervererbt – an seinen ebenso niedlichen wie wunderschönen Sohn Todd (@toddbudzyn). Gemeinsam verdienen sich die beiden wahrhaft goldene Nasen.

Rubriklistenbild: © tuckerbudzyn/Instagram

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