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Mediterrane Ernährung: Warum Sie jetzt umstellen sollten

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Die Mittelmeerdiät fördert nachweislich die Herzgesundheit: Welche Nahrungsmittel für niedrigeren Blutdruck und bessere Cholesterinwerte sorgen.

Mediterraner Salat, gegrillter Fisch und Nüsse, frisches Obst: Die mediterrane Diät ist sehr vielseitig. Sie ist nicht nur gut für das Herz, sondern auch ein hervorragender Weg, um Gewicht zu verlieren. Mit ihrem Fokus auf Obst, Gemüse und Olivenöl fördert sie ein gesundes, nachhaltiges Abnehmen. Die Ernährungsweise bietet sättigende Mahlzeiten und beugt Heißhungerattacken vor, weil sie viele wertvolle Ballaststoffe liefert. Gleichzeitig versorgt sie den Körper mit wertvollen Nährstoffen und Antioxidantien, die den Stoffwechsel ankurbeln.

Buchtipp: Mittelmeer-Genuss zum Nachkochen

Das Buch „Mediterrane Küche“ aus dem Hoffmann-Verlag (werblicher Link) macht schon beim Durchblättern Lust auf „Meer“. Die einfachen und dennoch raffinierten Rezepte greifen die ganze Vielfalt des Mittelmeerraumes auf, z. B. aus den Traditionen Italiens, Griechenlands, Spaniens, Portugals und Marokkos. Fischfans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Vegetarier, Freunde des feinen Fleischgenusses, Naschkatzen und Pastafans. Dank der praktischen Infos gelingen die Rezepte auch unerfahrenen Köchen.

Effekte der mediterranen Diät und welche Lebensmittel Sie bevorzugen sollten

Die mediterrane Ernährung umfasst alle Lebensmittel, die die Mittelmeerregion bietet. Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Früchte und Gemüse bilden die Basis.

Viel Obst, viel Gemüse und Fisch: Mediterrane Kost kommt ohne Fertigprodukte aus.

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Grundlegende Informationen zur mediterranen Diät:

  • Die Lebensstiländerung hin zur mediterranen Kost wird bei leichtem Bluthochdruck empfohlen, weil die Ernährung dabei eine Schlüsselrolle spielt. So reduziert die Mittelmeerdiät nachweislich das Risiko von Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.
  • Im Rahmen der mediterranen Ernährung werden ballaststoffreiche und pflanzliche Lebensmittel bevorzugt, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant senken.
  • In den 60er Jahren zeigten Studien, dass Menschen im Mittelmeerraum weniger an Herz- und Gefäßerkrankungen litten, was auf ihre Ernährung zurückgeführt wurde.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie hebt hervor, dass eine pflanzliche Ernährung, wie die mediterrane Diät, auch die Nieren schützt.
  • Studien weisen ebenso auf krebsvorbeugende Effekte der Mittelmeerdiät hin.
  • Die traditionelle Mittelmeerküche basiert auf pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Gemüse und Olivenöl.
  • Ebenso sind Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen sowie Kartoffeln wichtige Bestandteile.
  • Sie erlaubt in begrenzten Mengen den Konsum von Milchprodukten, Fisch und Wein.
  • Fleisch und Eier sind sparsam zu dosieren.
  • Honig, Nüsse und Samen sind ebenfalls Bestandteil der mediterranen Ernährung.
  • Industriell gefertigte Produkte mit hohem Zucker-, Salz- und Fettgehalt kommen in der traditionellen Mittelmeerküche so gut wie nicht vor. Der vermehrte Konsum dieser Produkte in Mittelmeerländern in den letzten Jahrzehnten hat zu einem Anstieg von Arteriosklerose-Patienten geführt.

Zehn Snacks, die Sie bei Ihrer Diät unterstützen – und Heißhunger vorbeugen

dunkle Schokolade
Wer glaubt, während einer Diät auf Schokolade verzichten zu müssen, der irrt. Edelbitterschokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil stoppt Süß-Gelüste - und weil sie so gehaltvoll schmeckt, schafft man auch nur ein bis zwei Stück anstatt die ganze Tafel zu verspeisen. © Karen Kaspar/Imago
Frau sitzt auf dem Sofa und isst Erdbeeren
Obst ist dank seiner vielen Vitamine und Nährstoffe sehr gesund. Dennoch sollten Sie davon nicht zu viel essen - wegen des vielen natürlichen Fruchtzuckers. Stattdessen sollten Sie lieber zu zuckerarmen Früchten wie Beeren, Pflaumen, Grapefruit oder Orangen greifen. © Tanya Yatsenko/Imago
Apfel
Ein Apfel am Tag - und Du brauchst keinen Arzt: So lautet das bekannte englische Sprichwort. Die Vorteile des heimischen Obstes: Der enthaltene Ballaststoff Pektin hat sättigende Wirkung und hält den Blutzucker konstant, was Heißhungerattacken vorbeugt.  © Martin Wagner/Imago
Getrocknete Apfelringe
Auch Trockenobst eignet sich hervorragend als gesunder Snack für zwischendurch. Jedoch ist Trockenobst in der Regel zuckerhaltiger als frisches Obst, weshalb Sie es in Maßen essen sollten.  © Ute Grabowsky/Imago
Tomate-Mozzarella-Salat
Tomaten enthalten Vitamin A, B1, B2, C und E. Mozzarella zählt zu den kalorienarmen Käsesorten. Gemischt zu einem leckeren Tomate-Mozzarella-Salat macht sich die Kombi auch gut als gesunde Zwischenmahlzeit.  © Marko Volkmar/Imago
Silberne Schüssel mit Joghurt und Obst
Eiweißhaltige Speisen halten lange satt und versorgen den Körper mit wertvollen Mineralstoffen wie Kalzium. Joghurt etwa zählt zu den Lebensmitteln, die sich auch als Snack für zwischendurch eignen. Wer frisches Obst dazu gibt, sorgt für eine fruchtige Note.  © Archiv/Imago
Nüsse auf einem Tisch
Nüsse sind zwar Kalorien-Schwergewichte, aber in Maßen gegessen vertreiben sie den kleinen Hunger zwischendurch. Zudem sind die darin enthaltenen Fettsäuren sehr gesund für Hirn und Nerven. Tipp: Essen Sie am besten ungesalzene und ungeröstete Nüsse. Und davon auch nur bis zu zehn Stück. © kvkirillov/Imago
Mann hält Walnüsse in der Hand
Walnüsse sind gute Magnesium-Lieferanten. 100 Gramm enthalten rund 130 Milligramm.  © Imago
Kräuterquark
Anstatt abends vor dem Fernseher schwach zu werden und alle guten Diätvorsätze über Bord zu werfen, sollten Sie besser zu einem fettarmen Hüttenkäse- oder Kräuterquarkdip mit Gemüsesticks greifen. Das hat weniger Kalorien - und schmeckt trotzdem lecker. © Andre Bonn/Imago
Mann macht sich einen grünen Smoothie
Promis und Fitnessgurus schwören auf einen grünen Smoothie zum Frühstück oder als Snack zwischendurch - kein Wunder, schließlich macht er pappsatt und Sie können alles an Gemüse und spritzigen Früchten hineinmixen, wie es Ihnen gerade beliebt. Hauptbestandteile sind meist frischer Spinat, Gurke, Zitrone, Avocado und Minze. Zudem können Sie nach Geschmack noch zuckerarme Früchte wie Beeren oder Kiwis für etwas Süße hinzufügen. © Ivan Gener/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

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