VonJuliane Gutmannschließen
Die Mittelmeerdiät fördert nachweislich die Herzgesundheit: Welche Nahrungsmittel für niedrigeren Blutdruck und bessere Cholesterinwerte sorgen.
Mediterraner Salat, gegrillter Fisch und Nüsse, frisches Obst: Die mediterrane Diät ist sehr vielseitig. Sie ist nicht nur gut für das Herz, sondern auch ein hervorragender Weg, um Gewicht zu verlieren. Mit ihrem Fokus auf Obst, Gemüse und Olivenöl fördert sie ein gesundes, nachhaltiges Abnehmen. Die Ernährungsweise bietet sättigende Mahlzeiten und beugt Heißhungerattacken vor, weil sie viele wertvolle Ballaststoffe liefert. Gleichzeitig versorgt sie den Körper mit wertvollen Nährstoffen und Antioxidantien, die den Stoffwechsel ankurbeln.
Buchtipp: Mittelmeer-Genuss zum Nachkochen
Das Buch „Mediterrane Küche“ aus dem Hoffmann-Verlag (werblicher Link) macht schon beim Durchblättern Lust auf „Meer“. Die einfachen und dennoch raffinierten Rezepte greifen die ganze Vielfalt des Mittelmeerraumes auf, z. B. aus den Traditionen Italiens, Griechenlands, Spaniens, Portugals und Marokkos. Fischfans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Vegetarier, Freunde des feinen Fleischgenusses, Naschkatzen und Pastafans. Dank der praktischen Infos gelingen die Rezepte auch unerfahrenen Köchen.
Effekte der mediterranen Diät und welche Lebensmittel Sie bevorzugen sollten
Die mediterrane Ernährung umfasst alle Lebensmittel, die die Mittelmeerregion bietet. Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Früchte und Gemüse bilden die Basis.
Grundlegende Informationen zur mediterranen Diät:
- Die Lebensstiländerung hin zur mediterranen Kost wird bei leichtem Bluthochdruck empfohlen, weil die Ernährung dabei eine Schlüsselrolle spielt. So reduziert die Mittelmeerdiät nachweislich das Risiko von Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.
- Im Rahmen der mediterranen Ernährung werden ballaststoffreiche und pflanzliche Lebensmittel bevorzugt, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant senken.
- In den 60er Jahren zeigten Studien, dass Menschen im Mittelmeerraum weniger an Herz- und Gefäßerkrankungen litten, was auf ihre Ernährung zurückgeführt wurde.
- Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie hebt hervor, dass eine pflanzliche Ernährung, wie die mediterrane Diät, auch die Nieren schützt.
- Studien weisen ebenso auf krebsvorbeugende Effekte der Mittelmeerdiät hin.
- Die traditionelle Mittelmeerküche basiert auf pflanzlichen Lebensmitteln wie Getreide, Gemüse und Olivenöl.
- Ebenso sind Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen sowie Kartoffeln wichtige Bestandteile.
- Sie erlaubt in begrenzten Mengen den Konsum von Milchprodukten, Fisch und Wein.
- Fleisch und Eier sind sparsam zu dosieren.
- Honig, Nüsse und Samen sind ebenfalls Bestandteil der mediterranen Ernährung.
- Industriell gefertigte Produkte mit hohem Zucker-, Salz- und Fettgehalt kommen in der traditionellen Mittelmeerküche so gut wie nicht vor. Der vermehrte Konsum dieser Produkte in Mittelmeerländern in den letzten Jahrzehnten hat zu einem Anstieg von Arteriosklerose-Patienten geführt.
Zehn Snacks, die Sie bei Ihrer Diät unterstützen – und Heißhunger vorbeugen




Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.
Rubriklistenbild: © Imago

