Anwohner genervt

Nächtliche Hupkonzerte von Waymo-Robotaxis: Software-Update soll Abhilfe schaffen

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Nächtliche Hupkonzerte der Waymo-Robotaxis sorgten für Ärger unter Anwohnern in San Francisco. Ein Software-Update soll den Lärm nun stoppen.

Nicht nur menschliche Fahrer zeigen Schwächen – auch Robotaxis. In der Vergangenheit strandeten beispielsweise in San Francisco täglich Dutzende Robotaxis in einer Sackgasse, ein autonomes Gefährt blieb in nassem Beton stecken. Nun sorgten auf einem Parkplatz in San Francisco nächtliche Hupkonzerte von Waymo-Robotaxis für erheblichen Unmut unter den Anwohnern. Ausgelöst wurden die Ruhe-Störungen durch ein neues Sicherheitsfeature. Ein Software-Update soll jetzt wieder für Ruhe sorgen.

Neues Sicherheitsfeature bei Waymo-Robotaxis sorgt für nächtlichen Lärm

Eigentlich sollte die neue Funktion für mehr Sicherheit sorgen: Das Feature lässt die Robotaxis hupen, wenn ein anderes Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit rückwärts auf sie zufährt. Auf einem Sammel-Parkplatz für die Waymo-Fahrzeuge führte dies jedoch zu unerwarteten Störungen.

Nächtliche Hupkonzerte von Waymo-Robotaxis brachten Anwohner um den Schlaf. Der Hersteller reagierte mit einem Software-Update. (Symbolbild)

Hupende Robotaxis: Nächtlicher Livestream vom Parkplatz

Eine Anwohnerin richtete wegen des Lärms sogar einen Livestream von dem Parkplatz ein und unterlegte die Hup-Geräusche mit Musikklängen. Sie berichtete, dass die Robotaxis ab 4 Uhr von ihren nächtlichen Einsätzen zurückkehrten und dabei hupend rückwärts auf dem Parkplatz manövrierten. Ein Video auf Instagram (weiter unten zu finden) zeigt die hupenden Robotaxis in Aktion.

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Software-Update soll die Hupfunktion der Robotaxis eindämmen

Waymo reagierte auf die Beschwerden: Ein Sprecher des Unternehmens sagte dem Technologieblog The Verge, dass man nicht erwartet hatte, dass die Hupfunktion auf dem eigenen Parkplatz so häufig ausgelöst würde. Das Software-Update sorgt nun angeblich dafür, dass die nächtlichen Hupkonzerte aufhören und wieder Ruhe einkehrt.

Die zehn hässlichsten Autos aller Zeiten: Design-Sünden der Hersteller

Die erste Generation der Mercedes A-Klasse.
Platz 10: Mercedes-Benz A-Klasse. Die ersten Generationen der A-Klasse waren alles andere als eine Schönheit. Seit 2012 kann sich der Kompaktwagen jedoch sehen lassen. Dennoch fliegt die A-Klasse bald aus dem Programm. © Mercedes-Benz AG
Audi A2
Platz 9: Audi A2. Natürlich darf auch der A2 in diesem Ranking nicht fehlen. Hier ging der Nutzen klar vor Design. Mit einem cw-Wert von 0,252 kann der Kompaktwagen locker mit modernen Stromern mithalten. Und auch sonst war der Audi A2 seiner Zeit weit voraus. Vermutlich etwas zu weit, denn 2005 wurde die Produktion nach sechs Jahren eingestellt. Inzwischen genießt der Ingolstädter einen Kult-Status. © Heritage Images/Imago
Ein Chrysler PT Cruiser von 2009 auf der San Diego International Auto Show
Platz 8: Chrysler PT Cruiser. Den Kompatkwagen gab es alternativ auch als Cabrio. Optisch erinnert der PT Cruiser durch seine lange Motorhaube etwas an die Autos der 20er oder 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 2010 war nach zehn Jahren Bauzeit und einem Facelift dann Schluss. © UPI Photo/Imago
Ford Edsel Villager
Platz 7: Ford Edsel Villager. Ende der 1950er-Jahre führte die Ford Motor Company die Tochtermarke Edsel ein. Ab 1958 ging diese unter anderem mit dem Villager auf Kundenfang. Wirklich beliebt waren die Marke und ihre Modelle damals jedoch nicht. Das lag aber viel mehr an dem ungewöhnlich hohen ovalen Kühlergrill, der so manchen Kritiker an einen Toilettensitz erinnerte. Nach drei Jahren war dann Schluss mit Edsel und dem Villager. Für Ford ein teurer Flop, der fast für den Ruin des US-Autogiganten gesorgt hätte. © Chromorange/Imago
Ein Alfa Romeo SZ.
Platz 6: Alfa Romeo SZ. Nicht schön, dafür aber teuer. Der Alfa Romeo SZ kostete Anfang der 1990er-Jahre sagenhafte 100.000 DM (ca. 51.129 Euro). Der Sportwagen war zudem auf 1.000 Exemplare limitiert. Ob die Italiener wussten, dass der Sportwagen nicht besonders gelungen ist? © Alfa Romeo
Pontiac Aztek
Platz 5: Pontiac Aztek. Von 2001 bis 2005 baute Pontiac diese „Schönheit“. Der Crossover-SUV verkaufte sich immerhin rund 1115.000 Mal. Zu besonderem Ruhm kam der Aztek zudem durch die TV-Serie „Breaking Bad“, in der er von der Hauptfigur Walter White gefahren wird. Allerdings wird der SUV in jeder Episode beschädigt. © Daniel Lippitt/AFP
SsangYong Rodius
Platz 4: SsangYong Rodius. Für einen Platz auf dem Podium hat es für den Koreaner nicht ganz gereicht. Gleiches gilt aber auch für ein eigenständiges Design. Der Kühler erinnert etwas an den PT Cruiser, das Heck hingegen hat man sich bei Mercedes geborgt. Eine Idee, die man womöglich erst hatte, als das Auto schon fertig war, denn es wirkt wie nachträglich aufgesetzt. Trotzdem wurde der Van in zwei Generationen von 2004 bis 2019 gebaut. © SsangYong
Nissan S-Cargo
Platz 3: Nissan S-Cargo. Was aussieht wie ein Modellauto für Kinder, wurde von Nissan tatsächlich von 1989 bis 1992 gebaut. Warum genau wissen wohl nur die Designer und Manager des asiatischen Autobauers. © Nissan
Ein Commuter Tango T600.
Platz 2: Nein, das ist keine optische Täuschung. Der Tang T600 von Commuter Cars ist in der Tat nur 99 Zentimeter breit. Was bei der Parkplatzsuche helfen mag, wirkt optisch, als hätte man einen Smart zu heiß gewaschen oder einen Minivan aus der Schrottpresse gerettet. Doch das Design ist nicht das einzige Problem des Tango T600. Für das kleine Elektroauto werden schwindelerregende 121.000 US-Dollar fällig. Dafür bekommt man aber auch 600 kW Leistung.  © Commuter Cars
Fiat Multipla
Platz 1: Fiat Multiple. Der Sieg geht ganz klar an den Italiener. Zwar versuchte Fiat das Modell mit einem Facelift zu retten, doch wirklich schöner wurde der Van dadurch nicht. 2010 wurde der Multipla nach elf Jahren wieder eingestellt. Bleibt die Frage: Wie konnte dieses Design jemals auf die Straße kommen? © Fiat

Robotaxis von Waymo: 100.000 Fahrten pro Woche

Waymo bietet Fahrten mit Robotaxis ohne einen Menschen am Steuer in mehreren US-Städten an – laut Unternehmensangaben machen die Fahrzeuge mehr als 100.000 Fahrten pro Woche. In San Francisco ist der Dienst bereits ohne Warteliste verfügbar. In der Vergangenheit gab es jedoch Beschwerden von städtischen Behörden und Verkehrsbetrieben, dass die Fahrzeuge manchmal die Straßen blockierten. Konkurrent Cruise hatte als Reaktion auf einen Unfall mit einer Fußgängerin in San Francisco im vergangenen alle ihre Fahrten auf öffentlichen Straßen ausgesetzt. Bereits zuvor hatte ein Unfall eines Cruise-Fahrzeugs mit einem Feuerwehrauto im Notfalleinsatz Einschränkungen durch die Behörden nach sich gezogen.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Neue Robotaxi-Generation von Waymo: Zeekr statt Jaguar

Wegen der Computer, Kameras und Sensoren, die die Robotaxis benötigen, sind sie sehr teuer – doch Waymo ist dabei, die Kosten zu senken. So braucht die nächste Generation der Fahrzeuge und Software nur noch 13 statt zuvor 29 Kameras. Die Zahl der Laser-Radare, die die Umgebung der Wagen abtasten, sinkt von fünf auf vier. Die nunmehr 6. Generation des Waymo-Systems soll in Elektroautos der Marke Zeekr des chinesischen Konzerns Geely integriert werden. Aktuell ist Waymo mit umgebauten Fahrzeugen des ebenfalls batteriebetriebenen Jaguar-Modells iPace unterwegs. (Mit Material der dpa)

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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