Adoption von Tieren

„Willkommen in der Familie“: Gerettete Hündin kann nicht aufhören, zu lächeln

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Golden Retriever Hündin Kit wurde von ihren neuen Besitzern aus der Türkei gerettet. Wie sich ihr neu gefundenes Glück bemerkbar macht, zeigt aktuell ein virales TikTok-Video.

Hund Henry hat eine Schwester bekommen: Auf ihrem TikTok-Kanal @hangingwith_henry zeigen die Besitzer der beiden ihren neuesten Familienzuwachs – und 1,2 Millionen Menschen schauen begeistert zu.

Hündin Kit wurde aus der Türkei gerettet, die näheren Umstände sind nicht bekannt. Was jedoch bekannt und unübersehbar ist: Sie freut sich riesig, endlich in ihrem neuen Zuhause angekommen zu sein und kann gar nicht mehr aufhören zu lächeln, wie das virale Video beweist, das am Tag ihrer Heimkunft aufgenommen wurde. Knapp 250.000 TikTok-Usern gefällt der emotionale Clip.

„Dieses Lächeln ist alles“ – Golden Retriever Hündin wurde gerettet

Golden Retriever Hündin Kit wurde von ihren neuen Besitzern aus der Türkei gerettet. (Symbolbild)

Im Video zu sehen ist Kit, die auf ihrem neuen Hundebett Platz genommen hat, um sich erstmal auszuruhen. Doch dazu findet sie scheinbar nicht die nötige Ruhe – zu aufgekratzt ist die gerettete Hündin angesichts ihres neuen Zuhauses. Dazu schreiben die Menschen von Kit und Henry: „Standpunkt: Deine neue gerettete Hündin kann nicht aufhören zu lächeln, als sie realisiert, dass sie zu Hause angekommen ist.“

Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.

Josh Billings, US-amerikanischer Schriftsteller (1818-1885)

Und es stimmt: Golden Retriever Hündin Kit wedelt aufgeregt mit ihrem Schwanz und kneift liebevoll ihre Augen zusammen, während sie nervös ihren Mund leckt. Und auch das Lächeln auf ihren Lippen ist nicht von der Hand zu weisen. Glücklich findet sie sich zunächst in ihrem Bettchen ein und sammelt fleißig Mut, bevor sie die neue Umgebung erkundet.

@hangingwith_henry Welcome to the family Kit💛 #smilingdog #goldenretriever #rescuedogsoftiktok #rescued #cutedog #dogsoftiktok ♬ Until I Found You (Sped Up) - Heaven When I Held You Again How Could We Ever Just Be Friends - Hiko

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Hund adoptieren: Was muss ich beachten?

Wer darüber nachdenkt, einen Hund aus einem Tierheim oder einer Auffangstation zu adoptieren, um ihm ein liebevolles neues Zuhause zu bieten, sollte einiges beachten. So lobenswert dieses Vorhaben auch ist, kann es doch einiges an Nerven und Geduld erfordern. Wir fassen Ihnen hier die wichtigsten Punkte in Stichworten zusammen.

1. Informieren Sie sich zunächst, wo Ihr Hund herkommen soll. Dann können Sie abwägen, welche finanziellen und zeitlichen Aufwände mit dem Vorhaben verbunden sind. Berücksichtigen auch die in Zukunft laufenden Kosten wie Impfungen, Futter, Hundesteuer, Spielzeug und ärztliche Behandlungen für den Neuankömmling.

2. Viele Tierheimhunde haben eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Die Erziehung kann daher mehr Zeit und Geduld erfordern als beispielsweise bei Hunden vom Züchter – das muss aber nicht der Fall sein. Informieren Sie sich eingehend beim zuständigen Personal, um mehr über die Hunde und ihre Hintergründe zu erfahren. Fragen Sie auch nach dem Abgabegrund. So stellen Sie sicher, dass Sie den Hund finden, der zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt. Tipp: Gehen Sie mit möglichen Kandidaten, falls möglich, doch einige Runden Gassi. So haben Sie Zeit, die Hunde kennenzulernen – und andersherum.

3. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass zwar jeder Hund viel Aufmerksamkeit und Zeit erfordert. Jedoch ist im Umgang mit Welpen besonders viel Geduld erforderlich, weil Sie bei den jungen Hunden so einiges in die Erziehung und Sozialisierung investieren müssen. Überlegen Sie sich daher vor der Anschaffung gründlich, wie viel Zeit Sie für einen Hund haben und entscheiden Sie erst dann, ob es ein Junghund oder ein erwachsener Vierbeiner sein soll. Sollten Sie über einen Hund mit schwieriger Vorgeschichte entscheiden, ist es zu beider Vorteil, wenn Sie als Besitzer bereits Erfahrung im Umgang mit Hunden mitbringen.

4. Wohnen Sie zur Miete, so sollten Sie zunächst mit Ihrem Vermieter absprechen, ob Hunde im Haus überhaupt erlaubt sind. Das Gleiche gilt unter Umständen für Ihre Arbeitsstelle: Optimal wäre es für Sie und Ihren zukünftigen Hund, wenn er in Ausnahmefällen mit an Ihren Arbeitsplatz kommen dürfte.

5. Machen Sie sich im Vorfeld der Adoption Gedanken darüber, wer sich um den Familienzuwachs kümmern könnte, falls Sie selbst einmal keine Zeit haben sollten: Gibt es Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde, die sich bei Bedarf zuverlässig und kompetent um die Fellnase kümmern würden?

Kommentar-Spalte: Herzchen und Tränen

In den Kommentaren teilen zahlreiche User ihre Rührung angesichts der geglückten Rettungsaktion. Hier ein Auszug der anrührenden Äußerungen.

  • „Das ist eigentlich ein unterwürfiges Lächeln, sie ist ein bisschen nervös, aber trotzdem SO süß. 🥹“
  • „😍 Mein Herz geht auf.“
  • „OMG, dieses süße Baby ist so glücklich! Was für ein wunderbares Happy End.“
  • „Sie sieht verängstigt aus. Gebt dem Baby viel Liebe und Geduld.“
  • „Es ist, als wüsste sie, dass sie sicher ist, aber sie wurde noch nie zuvor geliebt.“

Kritikern, die in Kits Lächeln und dem Schwanzwedeln Nervosität und Unsicherheit sehen, entgegnen andere User: „Man kann gleichzeitig nervös und glücklich sein“ oder „Sie wird es (Anmerkung der Redaktion: glücklich) sein. Es dauert eine Weile, aber sie ist dabei, ihr Glück zu finden (wie alle Tiere es sollten) und sie kann es spüren!“ Userin Aerea findet noch einen weiteren Hinweis, der Aufschluss über Kits Gefühle zu geben scheint: „Nicht nur der Schwanz deutet auf Glück hin, sondern auch die Art und Weise, wie die Ohren gefaltet sind und was sie mit ihrer Nase macht.“

Vom Welpenchaos bis zum Pfoten-Patscher: die 11 tollpatschigsten Hunderassen, die jeden zum Lachen bringen

Porträt eines Pekinesen, der auf der Wiese steht.
Der Pekinese zählt zu den sogenannten „Löwenhunden“: Einer Legende zufolge wurde Budda stets von gedrungenen Löwenhündchen begleitet, die sich in echte Löwen verwandeln konnten, wenn Gefahr in der Luft lag. Als dumm gilt der Pekinese heute vermutlich deshalb, weil er Fremde nicht sofort an sich heranlässt. Auch Befehle lässt er sich lieber zweimal durch den haarigen Kopf gehen. Obwohl er als störrisch und eigensinnig gilt, erweist er sich seinem Besitzer gegenüber als loyal und liebevoll. © Pond5/Imago
Ein Mastiff rennt durch den Garten, wobei sein Gesicht zu einer lustigen Grimasse verzogen wird.
Den Mastiff gibt es in mehreren Rassen. Aufgrund ihrer Größe, Stärke und Ausdauer wurden die Hunde ursprünglich als Jagd- und Wachhunde, aber auch als Kampfhunde eingesetzt. In manchen Bundesländern steht der Mastiff wegen seiner erhöhten Reizbarkeit auf der Rasseliste problematischer Hunderassen und sollte deshalb ausschließlich von erfahrenen Hundehaltern gehalten werden. Weshalb er in Statistiken als dumm klassifiziert wird, erschließt sich jedoch nicht. © alimdi/Imago
Eine alte Englische Bulldogge ist in der Natur unterwegs.
Ursprünglich als Kampfhunde gezüchtet, mussten die sogenannten Bullenbeißer gegen Bullen antreten. Neben einem geeigneten Körperbau brauchte die Englische Bulldogge dafür neben Aggressivität auch jede Menge Mut. Heute zählt sie nicht zu den hübschesten Hunderassen und ist als schwer erziehbar bekannt, auch weil sie Befehle nur bedingt befolgt. Sie deshalb als wahrhaft dumm zu bezeichnen, wäre jedoch ein Fehler: Die Englische Bulldogge ist eine liebenswerte, aufmerksame und treue Hunderasse. © Panthermedia/Imago
Ein Basset steht auf einer Wiese und blickt in die Ferne.
Der Basset, auch Basset Hound genannt, hat zwar kurze Beinchen, dafür aber eine umso feinere Nase. Als Spürhund erledigt er seine Arbeit nicht sonderlich zügig, beweist dabei jedoch eine außerordentliche Ausdauer. Hat er erstmal eine Fährte erschnüffelt, lässt er sich davon so schnell nicht mehr abbringen und reagiert oftmals eigensinnig – vermutlich mit ein Grund dafür, dass diese Hunderasse gerne als etwas dümmlich beschrieben wird. © Anka Agency International/Imago
Ein Beagle blickt mit großen Augen treu in die Kamera.
Auch beim Beagle ist sein Jagdtrieb vermutlich der Grund dafür, dass er als eher unintelligent eingestuft wird. Der lauffreudige Hund mit dem großen Selbstbewusstsein ist zwar aufgrund seiner schweren Erziehbarkeit nicht zu unterschätzen – doch sein Mut, seiner Ausdauer und seine Freundlichkeit haben ihm längst einen Platz als beliebter Familienhund beschert und das nicht zu Unrecht. Die Gassirunde mag hin und wieder durch plötzliche Jagdinstinkte unterbrochen werden, dumm ist der niedliche Beagle deshalb längst nicht. © imagebroker/Imago
Ein Barsoi steht mit der Rückseite zum Betrachter in einem Gewässer und blickt sich um. Seine Zunge hängt dabei raus.
Der Barsoi zählt zu den Windhunden und ist eines der schnellsten Landtiere der Welt. Vor allem die Rüden neigen dazu, sehr selbstbewusst zu werden. Seine Bewertung als unintelligent ist auf den starken Jagdtrieb zurückzuführen: Beim Gassigehen mit einem Barsoi kann es passieren, dass er plötzlich ausbricht, um zu jagen. Er gilt daher als unberechenbar, ist aber auch ein liebevoller und treuer Begleiter. © YAY Images/Imago
Ein Chow-Chow liegt im Garten auf einer Mauer und sonnt sich.
Dichtes, üppiges Fell wie ein Löwe und eine blaue Zunge: Die Optik des Chow Chows ist etwas Besonderes. Mit ihrem großen Selbstbewusstsein ist die Hunderasse aus China in der Haltung anspruchsvoller als andere Hunde. Aufgrund seines Drangs zur Unabhängigkeit, seiner Eigenwilligkeit und dem lückenhaften Gehorsam wurde der Chow Chow von Stanley Coren, einem Psychologieprofessor für Hunde, als nicht besonders intelligent bewertet. Seinen Besitzern ist der Chow Chow jedoch ein aufmerksamer, wachsamer und treuer Gefährte. Gut zu wissen: Mit ihrer Herkunft, die nachweislich weit über 1000 Jahre zurückreicht, gelten Chow Chows als sogenannte Hunde des Urtyps. © blickwinkel/Imago
Ein roter Basenji mit weißen Abzeichen vor einem ländlichen Hintergrund.
Stanley Coren zählt auch den Basenji mit zu den dümmsten Hunden. Und es stimmt: Diese Hunderasse kann wirklich dickköpfig sein. Ihr ausgeprägtes Temperament ist bei erfahrenen Hundebesitzern mit viel Geduld am besten aufgehoben. Doch wie dumm kann ein Hund, der bis heute mit indigenen Völkern im afrikanischen Busch lebt und dort als Jagdhund agiert, tatsächlich sein? Dass der Basenji nicht jeden Befehl sofort befolgt, wenn er ihn unter Umständen für sinnlos hält, versteht sich quasi von selbst. Unter Kennern punktet diese Hunderasse mit ihrer hypoallergenen Eigenschaft und ihrem sanften, treuen Charakter. © Pond5/Imago
Seitenansicht eines alten Bluthundes, der auf einem Teppich liegt und aus der Kamera schaut.
Zugegeben: Die Optik des Bloodhounds ist etwas gewöhnungsbedürftig. Doch seiner Bewertung als etwas dümmlich wird er bei Weitem nicht gerecht. Einige Hundekenner sind sogar der Meinung, dass die belgische Hunderasse unter allen Hunden die feinste Spürnase hätte. Fährten erschnüffelt er auch noch nach mehreren Tagen. Sein starker Trieb, diesen zu folgen, erfordert deshalb einen erfahrenen Hundeführer. Bei entsprechender Haltung wird sich der Bloodhound seinen Besitzern gegenüber als empfindsam und treu erweisen. © Cavan Images/Imago
Niedlicher Shih Tzu Hund im Sommergarten mit Schubkarre und Werkzeug.
Die Geschichte des Shih Tzu ist abenteuerlich: In seinem Herkunftsland Tibet hielten die tibetischen Mönche die Hunderasse bereits ab dem 7. Jahrhundert als Tempelhunde. Aufgrund seiner Sturheit und seiner Fähigkeit, eigenständig zu denken, befolgt der wuschelige Vierbeiner nur rund 30 Prozent der Kommandos und wird damit als „dumm“ beschrieben. Dabei überzeugen die charmanten Vierbeiner mit Fröhlichkeit und Verspieltheit. In den USA und Großbritannien werden Shih Tzus sogar erfolgreich als Therapiehunde eingesetzt. © Pond5/Imago
Ein Afghanischer Windhund liegt auf dem Rasen.
Der Afghanische Windhund gehört zu den angeblich dümmsten Hunden der Welt. Der niederländische Verhaltensforscher Frans de Waal jedoch hält den eigenständig denkenden Vierbeiner beispielsweise schlichtweg für zu intelligent, als dass er die Befehle des Menschen ausführen würde. © Panthermedia/Imago

Welche Gefühle die gerettete Golden Retriever Hündin genau empfindet, wird sie ihren neuen Besitzern vermutlich erst in den kommenden Tagen vermitteln können. Doch dass Kit ganz bestimmt ein wundervolles neues Zuhause mit lieben Menschen gefunden, in dem sie den Rest ihres Lebens verbringen darf, steht außer Frage.

Rubriklistenbild: © Pond5/Imago

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