Von Blume bis Kraut

Sechs Pflanzen für Garten und Balkon, vor denen Mücken die Flucht ergreifen

Mücken durch natürliche Mittel vertreiben? Das geht. Mit diesen heimischen Pflanzen kann man den Plagegeistern den Kampf ansagen.

In den Sommermonaten entspannt man sich gerne am See oder auf der Sonnenliege. Doch oft verderben lästige Mücken das Relaxen in der Sommersonne. Chemische Sprays oder spezielle Kerzen sollen die Insekten von einem fernhalten. Doch es gibt auch einen natürlicheren Weg, um sich vor den Plagegeistern zu schützen. Die Rede ist von Pflanzen aus dem heimischen Garten.

Mücken mit Basilikum vertreiben

Lavendel vertreibt Mücken

Basilikum kann nicht nur in der Küche eine schmackhafte Bereicherung sein, sondern auch vor Mücken schützen. Auf der Fensterbank platziert, hält er die stechenden Insekten effektiv fern und erfüllt den Raum zudem mit einem wohlriechenden Duft.

Knoblauch hält Insekten fern

Knoblauch ist ein altbekanntes, aber nicht ganz unumstrittenes Hausmittel gegen Mücken und Insekten. Gegen eines hilft er aber nachweislich: Der Anflug von Stechinsekten wird durch die Produktion ätherischer Öle gestört. Deshalb vermeiden viele Mücken den Hautkontakt, wenn Knoblauchpflanzen in der Nähe von Menschen wachsen.

Das perfekte Team: Tomaten und Knoblauch

Nicht nur beim Kochen ist die Kombination aus Tomaten und Knoblauch eine feine Wahl. Auch im Garten bilden die beiden ein erstklassiges Team, wenn es um das Vertreiben von Insekten geht. Die Tomatenpflanzen entwickeln ebenfalls ätherische Öle, welche die Mücken auf Abstand halten.

Hübsch und effektiv: Lavendel

Für Lavendel gilt dasselbe Prinzip: Durch die angenehm riechenden Öle vertreibt die Pflanze sämtliche Insekten und macht obendrein den Garten zu einem echten Hingucker.

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Der Duft der Ringelblume

Ringelblumen stellen aufgrund ihres Duftes einen probaten Schutz gegen Stechmücken dar. Die orangen leuchtenden Blüten verströmen Duftmarken, welche für Insekten sehr unangenehm sind.

Mini-Apotheke aus dem Garten: Zehn Heilpflanzen für kleine Wehwehchen

Dornige Hauhechel
Die Dornige Hauhechel kann als Tee die Beschwerden einer Blasenentzündung lindern.  © Chromorange/Imago
Herstellung von Ringelblumen-Salbe aus Blüten
Ringelblumensalbe ist leicht selbst herzustellen und ein gutes Hausmittel gegen Hautprobleme wie Ekzeme. © imagebroker/Imago
weiß blühender Katzenbart (Orthosiphon aristatum)
Ein hübscher Blütenstrauch, der für Blasen- und Nierenerkrankungen eingesetzt wird: Der Katzenbart, auch bekannt als Java-Tee.  © blickwinkel/Imago
rot blühende Indianernesseln (Monarda didyma)
Die prächtige Indianernessel oder Goldmelisse hilft als Tee gegen Übelkeit, Kopfschmerzen oder Einschlafstörungen. © blickwinkel/Imago
Mann sammelt Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)
In den Blüten des Madesüß-Strauchs stecken ätherische Öle, die Salicylsäure enthalten und wie eine Kopfschmerztablette wirken.  © imagebroker/Imago
Ysop-Blüten
Bitterstoffe und Gerbstoffe im Ysop lindern Husten und Verdauungsbeschwerden. © blickwinkel/Imago
Salbeitee in Tasse mit Teesieb
Salbei-Tee aus getrockneten oder frischen Blättern hilft bei Entzündungen im Hals-Rachen-Raum und ist verdauungsfördernd. © imagebroker/Imago
Gelb blühendes Johanniskraut
Eine Zierde in jedem Garten – Johanniskraut wird bei Angst und nervöser Unruhe angewendet. © Shotshop/Imago
Fläschchen Lavendelöl und Lavendelblüten
Lavendelöl gilt als nervenstärkend bei innerer Unruhe und Stress. © Shotshop/Imago
Zistrose hat zarte, leicht zerknittert wirkende Blüten, die bei Bienen und Hummeln beliebt sind.
Zistrose ist ein Blickfang in jedem Garten und eine heilkräftige Pflanze.  © Imago

Ätherische Öle im Zitronengras

Zitronengras eignet sich perfekt für das Zubereiten von Saucen und Pastagerichten. Neben aromatischer Frische in der Küche kann diese Pflanze zusätzlich Mücken vertreiben. Hierfür sind wieder mal die ätherischen Öle verantwortlich. (jok/spot)

Rubriklistenbild: © IMAGO / YAY Images

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