Richtige Ernährung gegen Schlapp-sein

Immer müde: Wieder mehr Energie durch Chicorée-Orangen-Karotten-Saft und Chicorée-Orangen-Salat

  • schließen

Spüren Sie Müdigkeit und Antriebslosigkeit, obwohl Sie eigentlich genug geschlafen haben? Ein passender Gemüse-Shake und Salat bringen Sie in Schwung.

Müdigkeit hat verschiedene Ursachen: Häufig ist sie ein Zeichen von Schlafmangel, Erschöpfung oder Stress. In manchen Fällen kann das Müde-sein sogar auf Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten oder Anzeichen einer Fettleber sein. Steht der Jahreszeitenwechsel von Sommer auf Herbst oder Winter auf Frühling an, kann dadurch bei manchen Menschen ebenfalls Müdigkeit ausgelöst werden. Dann fällt es besonders schwer, körperlich und geistig in Schwung zu kommen. In vielen Fällen kann die Ernährung mit Lebensmitteln wie dem Chicorée gut helfen, die Energiereserven anzukurbeln.

Starke Müdigkeit vom Herbst, in den Winter bis zum Frühling: Wenn es dem Körper an Vitaminen fehlt

Chicorée ist ein wahrer Alleskönner in Sachen Stoffwechsel und verhilft dem Körper wieder zu neuer Energie. (Symbolbild)

Mit dem Herbst und Winter wird es draußen früher dunkel. Dadurch wird die Zirbeldrüse im Zwischenhirn verstärkt und früher zur Produktion des Hormons Melatonin angeregt, was einen auch eher müde werden lässt. Die Zeitumstellung Ende Oktober fördert diese Wirkung noch zusätzlich.

Noch mehr spannende Gesundheitsthemen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Ähnlicher Effekt zeigt sich dann mit dem Beginn des Frühlings, der ebenfalls durch die Zeitumstellung zur Schlappheit beiträgt. Die Zeitumstellung und der Klimawechsel von Winter zu Frühling stellen eine Herausforderung für unseren Biorhythmus dar. An den Wechsel von warmen Tagen des Sommers zu den kälteren des Herbstes und Winters beziehungsweise der kalten Tage des Winters zu den höheren Temperaturen des Frühlings muss sich der Körper erst gewöhnen. Die Zeitumstellung kann bei manchen zu Reaktionen des Körpers und Symptomen wie Schlafstörungen führen.

Mental Load, Stress, Schlafmangel, Einsamkeit: Dinge, die sich Eltern mit Kind anders vorgestellt haben

Mutter liegt mit Baby in der Wiese
Die Elternzeit wird schön, endlich Freizeit, wie Urlaub, abschalten und die Zeit mit dem Baby genießen, viel spazieren gehen, die angefangenen Bücher fertig lesen, neue Kochrezepte ausprobieren. Was sich gerade Mütter während der ersten Schwangerschaft ausmalen, entspricht in vielen Fällen nicht dem, wie es dann wird. Manche Mütter und Väter fühlen sich vom neuen Lebensabschnitt überrollt und trotz aller Vorbereitungen doch nicht genug vorbereitet. (Symbolbild) © Kzenon/Imago
Frau enttäuscht am Telefon
So sehr sich viele Mütter über den positiven Schwangerschaftstest und den Nachwuchs freuen, umso herausfordernder kann dann die Organisation rund um die Geburt werden. Je nachdem, in welcher Stadt sie leben, wird Eltern geraten, sich frühzeitig um einen Platz zur Entbindung in einer Klinik zu bemühen. 24vita.de sprach mit einer Mutter, die bereits in der 6. Woche der Frühschwangerschaft von Kliniken am Telefon abgewiesen wurde, weil sie zum errechneten Entbindungstermin keinen Platz ermöglichen konnten. „Das habe ich wirklich nicht erwartet“, berichtete die Mutter. (Symbolbild) © AntonioGuillem/Imago
Zwei Frauen mit Baby am Wickeltisch.
Ein für viele Mütter besonders frustrierender Umstand ist der Mangel an Hebammen in Deutschland, insbesondere zur Nachsorge. Ein Umstand, den sich so manche Eltern wohl anders vorgestellt haben. Die Hebamme kommt nach der Geburt zu den Müttern nach Hause – anfangs täglich, später wöchentlich – sieht nach dem Baby und ist auch wertvolle Ansprechpartnerin für die Mutter. Eltern brauchen speziell am Anfang Unterstützung und Kraft, um ihre nötige Kompetenz entwickeln zu können. Gerade nach der Geburt fühlen sich viele Mütter körperlich und mental erschöpft. Die Hebamme kontrolliert in der Nachsorge zudem die Rückbildung der Gebärmutter bei der betreffenden Mutter, den Wochenfluss sowie die Wundheilung von Riss- oder Operationswunden bei Dammriss oder -schnitt sowie Kaiserschnitt. Außerdem zeigt die Hebamme ihnen erste Übungen der Rückbildungsgymnastik. (Symbolbild) © Mareen Fischinger/Imago
Mutter sitzt erschöpft vor Babybett
Ein Baby bedeutet das pure Glück – so denken und hoffen es die meisten Eltern. Doch nicht immer stellt sich nach der Geburt das Gefühl von Glück und unendlicher Liebe ein. Bei etwa 710.000 Geburten pro Jahr in Deutschland zeigen über 70.000 Frauen und mit ihnen auch Männer pro Jahr Symptome einer postpartalen Depression. (Symbolbild) © Highwaystarz/LOOP IMAGES/Imago
Vater und Sohn schlafen im Sitzen
„Schlaf immer dann, wenn das Baby schläft.“ Ein gut gemeinter Rat von anderen Eltern, der nach der Geburt eine besondere Bedeutung einnehmen wird. Denn den schwierigen Umstand der veränderten Schlafqualität mit Schlafmangel haben sich viele Eltern definitiv anders vorgestellt. Nicht selten fühlen sich die übermüdeten Mütter und Väter dann über den ganzen Tag schläfrig-benommen, leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen und sind stark reizbar. (Symbolbild) © Tanya Yatsenko/Imago
Mutter mit Baby erinnert sich
Zu dem neuen Leben mit Baby kommen auch jede Menge Aufgaben auf Mütter und Vater zu, angefangen vom neuen Tagesablauf, den oftmals kurzen Nächten, über das Stillen des Babys und Fläschchen geben bis hin zu Nachsorge- und Vorsorgeterminen. Gerade Mütter berichten, das Gefühl zu haben, an vieles denken zu müssen und machen dabei häufig die Erfahrung – auch wenn das Kind schon älter ist sowie, wenn Geschwister dazu kommen – Termine, Verabredungen oder Aufgaben zu vergessen. (Symbolbild) © Highwaystarz/LOOP IMAGES/Imago
Frau sortiert Wäsche in Waschmaschine
Mit dem Nachwuchs wird die Arbeit im Haushalt nicht weniger, ganz im Gegenteil. „Ich hätte es nie für möglich gehalten, so viel Wäsche pro Woche zu waschen“, erzählt eine Mutter 24vita.de im Gespräch. Mit dem Baby in der Familie fehlt es dann schlicht und ergreifend häufig an Zeit und vielen Eltern auch an Energie, Aufgaben zu erledigen, selbst wenn Eltern das Kind einbinden oder sich zur Erholung zum schlafenden Baby dazu legen. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Frau in der Dusche
Eine ausgiebige Dusche oder ein schönes, warmes Bad. Was für Menschen ohne Kinder meist selbstverständlich ist, muss von Eltern mit Baby nicht selten zeitlich eingeplant werden. „Ich habe anfangs immer nur ganz schnell duschen können, weil unser Kleiner nicht gerne abgelegt werden wollte und dann viel weinte“, beschreibt eine Mutter im Gespräch mit 24vita.de. Zwar mag es für die einen absurd klingen, doch ist dieser Umstand für so manche Mutter oder manchen Vater nach der Geburt des Babys blanke Realität, die vorher nicht in ihrer Vorstellung vorkam. (Symbolbild) © Ihar Ulashchyk/Imago
Mutter wiegt Baby im Arm
Über neun Monate warten Eltern darauf, ihr Baby in den Armen halten zu können. „Jeden Tag war das für mich ein besonderer Moment, wenn ich unser kleines Baby im Arm hielt, sie wiegte, an ihr roch“, so die Mutter einer jetzt 4-Jährigen. Die meisten Eltern freuen sich auf ihre Elternzeit mit Kind, doch es gibt auch die Mütter und Väter, die sich in dieser ersten Zeit mit Kind dennoch alleine fühlen, da ihnen beispielsweise die Ansprache mit anderen fehlt. (Symbolbild) © Monkey Business 2/Imago
Eltern mit kleinem Baby
Mit der Geburt des Babys werden aus zwei Menschen eine Familie. Wo sich vorher die Frau und der Mann voll auf ihre Partnerschaft konzentrieren konnten, stehen nun in der Regel vorrangig die Bedürfnisse des Nachwuchses im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ein Baby verändert zwar eine Partnerschaft, kann sie aber auch bereichern. Mutter und Vater ist eine Rolle im Leben, in die Eltern zunächst hineinwachsen müssen, die auch mit Tücken, Hindernissen und verschiedenen Gefühlen verbunden ist, auch wenn es in der eigenen Vorstellung einfacher schien. (Symbolbild)  © Cavan Images/Imago

Müdigkeit loswerden: Chicorée-Orangen-Karotten-Shake oder Chicorée-Orangen-Salat als Energiespender

Nicht nur Bewegung, auch bestimmte Lebensmittel können den Kreislauf in Schwung bringen – und dabei versorgen sie den Körper noch mit jeder Menge Nährstoffen:

Rezept „Chicorée-Orangen-Karotten-Shake“ (für ca. 2 bis 3 Portionen)

Zutaten:
150 g Chicorée
120 g Orangen
170 g Karottensaft
optional 1 kleines Glas Grapefruitsaft
1 bis 2 TL Agavendicksaft

Zubereitung:
Chicorée-Blätter abzupfen, gründlich waschen und klein schneiden.
Orange pressen oder Direktsaft verwenden.
Karotten schälen und klein schneiden oder Karotten-Direktsaft wählen.
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und pürieren.
Mit Agavendicksaft abschmecken, in Gläser füllen, kühl servieren.

Optional können Sie noch etwas Grapefruitsaft, der reich an Vitamin C ist, hinzugeben.

Rezept „Chicorée-Orangen-Salat“ (für ca. 2 bis 3 Portionen)

Zutaten:
3 bist 4 Chicorée
350 g Orange, Clementinen oder Mandarinen
1 Handvoll Basilikum
3 EL Himbeer-Essig
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 Messerspitze Chiliflocken

Zubereitung:
Chicorée-Blätter abzupfen, gründlich waschen, in feine Streifen schneiden. Die Orange/Clementinen/Mandarinen schälen und in kleine Stücke schneiden. Frische Basilikumblätter waschen und klein zupfen. Den Salat mit den restlichen Zutaten und Gewürzen in einer Salatschüssel anmachen. Gut durchmischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Müde durch den Herbst und Winter: Frische Luft, Sport und Ernährung machen fit

Es gibt Möglichkeiten, den Körper nicht nur durch die kalten Wintertage, auch nach der langen Winterzeit wieder anzukurbeln, sei es durch regelmäßiges Spazierengehen und Joggen an der frischen Luft sowie Wechselduschen. Ausreichend Wasser zwischen den Mahlzeiten trinken und selbst ein Glas Wasser jeden Morgen auf leeren Magen oder Zitronenwasser verleihen Schwung und Energie.

So müde: Was bei der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit im Körper passiert

Unser Hormonhaushalt und die Botenstoffe im Gehirn reagieren auf jeden Jahreszeitenwechsel – viele gefühlt besonders stark mit dem Wechsel von Winter zu Frühling. Dabei wird nach der winterlichen Melatonin-Produktion die Ausschüttung des Hormons Serotonin hochgefahren. Aufgrund der erhöhten Außentemperaturen, die der Körper dann wahrnimmt, weiten sich die Blutgefäße. Die Folge: Herabsinken des Blutdrucks und möglicherweise Schwindelgefühle. Mit wenig Obst und Gemüse auf dem Speiseplan in den Wintermonaten und ein damit einhergehender Vitaminmangel, beispielsweise B-Vitamine, ist die Anpassung von Winter auf Frühlingszeit gar nicht so einfach.

Die Anzeichen der Frühjahrsmüdigkeit machen sich meist ab Mitte März bis Mitte April bemerkbar und sind bei den Betroffenen unterschiedlich ausgeprägt. Am häufigsten zeigen sich:

  • Müdigkeit, trotz ausreichend Schlaf
  • Antriebslosigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Niedriger Blutdruck
  • Kopfschmerzen
  • Empfindliche Augen: Diese könnten jedoch auch auf eine Allergie hindeuten, zusätzlich zur Frühjahrsmüdigkeit.
  • Wetterfühligkeit

„Ernährung hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit, wie der Chicorée. Er ist ein ganz fantastisches Lebensmittel, nicht nur kalt gegessen, auch warm“, sagt Dr. Anne Fleck, international anerkannte Expertin für innovative Präventiv- und Ernährungsmedizin, gegenüber der ARD. Chicorée unterstützt bei der Produktion von Gallenflüssigkeit und regt dadurch die Blutreinigung und Entgiftung über die Leber an. Die in diesem Gemüse enthaltenen Bitterstoffe entschlacken und entwässern zudem. Darüber hinaus ist Chicorée reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen – insbesondere dem Ballaststoff Inulin, welcher der Darmflora guttut.

Fettleber heilen: Zehn Lebensmittel helfen, die Leber zu entgiften

Es sind zwei Knoblauch-Zehen zu sehen.
Knoblauch regt die Leberaktivität an. Knoblauch hat zudem eine antioxidative Wirkung und bindet freie Radikale. So können Schadstoffe schnell wieder ausgeschieden werden.  © Imago
Es ist ein Brokkoli zu sehen.
Grünes Gemüse wie Brokkoli stärkt die Leberfunktion. Die enthaltenen Glucosinolate helfen der Leber gegen bestimmte Gifte. Zu finden sind diese Nährstoffe ebenfalls in Rettich und Radieschen.  © Moodboard/Imago
Eine Frau hält einen Korb voller Walnüsse in den Händen.
Nüsse wie Paranüsse und Walnüsse enthalten nicht nur gesunde Öle, sie liefern auch sättigendes pflanzliches Eiweiß. In Paranüssen und Walnüssen sind zudem gesunde Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Zink, welche bei der Ausscheidung von Schadstoffen helfen. Empfehlenswert ist mindestens eine Handvoll Nüsse täglich.  © Gudella/Imago
Es ist frischer Kurkuma und Pulver zu sehen.
Kurkuma enthält den anti-entzündlichen Inhaltsstoff Curcumin. Curcumin soll die Leber vor Giftstoffen schützen und die Leberzellen regenerieren.  © Imago
Ein Junge hält Blattsalat in der Hand.
Bittere Salate wie Rucola oder Löwenzahn bilden eine gesunde Basis. Salat sollten daher den Großteil – mindestens jedoch die Hälfte jeder Mahlzeit – ausmachen. Bitterstoffe kurbeln den Fettstoffwechsel an und helfen der Leber, zu entgiften.  © Cavan Images/Imago
Es sind Artischocken zu sehen.
Gemüse mit vielen Bitterstoffen wie Artischocken unterstützen die Funktion der Leber und helfen dem Organ, sich selbst zu entgiften. Das enthaltene Cynarin schützt die Leber zudem vor Zellschäden. © Imago
Mehrere Aprikosen
Aprikosen sind lecker und gesund. Da die Früchte viele Antioxidantien enthalten, schützen sie das Zellgewebe vor Schäden und helfen bei der Regeneration der Leber. © Andrea Warnecke/dpa
Leinöl
Hochwertige pflanzliche Öle wie Leinöl sollten Teil der täglichen Ernährung sein. Schon zwei bis drei Löffel pro Tag – eingenommen vor der Mahlzeit – helfen, die Leber zu entgiften. © rezkrr/Imago
Es ist eine Ingwer-Wurzel zu sehen.
Ingwer stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern unterstützt auch die Regeneration der Leber. Der Bitterstoff Gingerol regt die Produktion von Gallenflüssigkeit an, was wiederum die Funktion der Leber unterstützt.  © Mykola/Imago
Jemand hält eine Tasse Tee mit Zitrone in den Händen.
Ein grüner Tee mit Zitronensaft hat gleich mehrere Vorteile für die Leber. Die in der Zitrone enthaltenen Enzyme neutralisieren Säuren im Körper, aktivieren Enzyme und regen die Verdauung an. Bitterstoffe in grünem Tee gelten darüber hinaus als entgiftend und entfettend.  © Anna Bogush/Imago

In Sachen Ernährung können Sie Ihren Körper zusätzlich unterstützen, um fit durch den Winter in den Frühling zu starten. Viel Obst und Gemüse, beispielsweise Zitrusfrüchte wie Orangen, Nüsse sowie der ankurbelnde Chicorée helfen müden Menschen ihre Körperkräfte zu mobilisieren.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Renaud Philippe/Imago

Kommentare