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Rollige Katze – was Sie beachten sollten, damit Sie es Ihrer Samtpfote leichter machen

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Revierkämpfe und kilometerlange Partnersuchen müssen nicht unbedingt sein. Was tun, wenn sich die Freigänger-Katze nur noch aggressiv verhält?

Besitzer von Freigänger-Katzen kennen das Phänomen: Kaum wird es draußen wärmer, schon bekommt man die Stubentiger kaum mehr zu Gesicht. Das gute Wetter, die vielen frischen Gerüche und natürlich auch die Frühlingsgefühle halten Katzen auf Trab und sind jetzt viel interessanter als das heimische Sofa.

Besonders für Katzen, die nicht kastriert sind, beginnt nun eine wilde Jahreszeit. Sie suchen nach einem Partner für die Paarung und nicht selten kommt dabei ein niedlicher Wurf Kitten heraus. Was aber tun, wenn man das eigentlich verhindern will? So machen Katzenbesitzer die Zeit der Rolligkeit für Katzen angenehmer und verhindern, zahlreiche Babykatzen vermitteln zu müssen.

Frühlingsgefühle bei Katzen: Tierschutzorganisation warnt vor Rolligkeit

Die Organisation Vier Pfoten, eine Stiftung für weltweiten Tierschutz aus Hamburg, warnte auch dieses Frühjahr wie jedes Jahr vor ungewollten Babykatzen und den Tücken der Rolligkeit bei Hauskatzen. 

Dass Katzen rollig und auf Partnersuche sind, kommt vermehrt im Frühjahr vor, ist allerdings nicht auf diesen Zeitraum beschränkt. Tatsächlich tritt dieser natürliche biologische Vorgang etwa zwei- bis dreimal im Jahr auf und dauert jeweils knapp zwei Wochen an. In dieser Zeit suchen Katzen nach einem Paarungspartner, um Nachwuchs zu zeugen.

Wenn Katzen rollig sind, ändert sich auch ihr Verhalten. Eine Kastration schützt am besten vor Revierkämpfen und Aggressionen.

Dann ändert sich auch das Verhalten der Tiere, die zunächst sehr anhänglich und liebebedürftig werden, danach aber eine beinahe aggressive Wesensveränderung durchmachen. Sie fangen zu Jaulen an, sind rastlos, markieren vermehrt ihr Zuhause und dulden noch weniger als sonst fremde Artgenossen in ihrem Revier. In dieser Zeit kann es auch zu unschönen Revierkämpfen kommen.

Was tun, wenn die Katze rollig ist: Das rät die Organisation Vier Pfoten

Die Katze während der Rolligkeit im Haus zu behalten, ist bei Tieren, die sonst Freigänger sind, ziemlich schwierig. Sie werden dann aggressiv und das laute Jaulen an der Tür können Haustierbesitzer auch nur eine Weile ertragen, bis sie aufgeben wollen.

Jetzt ist es aber wichtig, dem Impuls nicht nachzugeben. Unkastrierte Katzen kann man außerhalb der eigenen vier Wände kaum kontrollieren. Deshalb sollten sie in diesen zwei Wochen, in denen sie rollig sind, nicht nach draußen gelassen werden, da das der einzige Weg ist, ungewollten Katzen-Nachwuchs zu verhindern.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Außerdem sind Katzen in der Zeit der Rolligkeit ziemlich mutig. Sie kämpfen erbittert mit Artgenossen, was zu schlimmen Verletzungen führen kann. Dazu kommt, dass sie in dieser Zeit weitere Wege zurücklegen und sich nur selten zu Hause blicken lassen. Auf Partnersuche legen vor allem unkastrierte Kater oft Strecken von mehreren Kilometern in einem Revier von bis zu 60.000 Quadratmetern zurück und bleiben bis zu zwei Wochen fort– ein Horror für jeden liebenden Katzenbesitzer.

Beste Lösung: Katze kastrieren – der Unterschied zur Sterilisation

Haben Katzenbesitzer jedoch eine Katze und einen Kater, wird auch eine geschlossene Tür nach draußen nicht helfen, denn die Möglichkeit zur Paarung sitzt den Tieren direkt vor der Nase. In diesem Fall, aber auch bei einzelnen Tieren, die vielleicht doch einmal ins Freie entwischen, ist die beste Möglichkeit laut Vier Pfoten nach wie vor die Kastration – nicht zu verwechseln mit der Sterilisation.

Katzen-Klatsch: Die Top Ten Hauskatzenrassen, die unsere Herzen erobern

Eine junge Britisch Kurzhaar Katze blickt mit großen Augen direkt in die Kameralinse.
Britisch Kurzhaar (BKH): Katzen der Rasse Britisch Kurzhaar wird nachgesagt, sie seien unkompliziert und hätten ein natürliches Wesen. Das macht sie besonders anpassungsfähig, liebevoll und tolerant. Sowohl für Singles als auch für Familien sind sie daher ein ideales Haustier. In der Regel vertragen sie sich mit Hunden und verhalten sich tendenziell rücksichtsvoll und ruhig. Auch als einzeln gehaltene Katze kommt sie problemlos zurecht – über einen Artgenossen freut sie sich natürlich genauso. Betagte oder übergewichtige Britisch-Kurzhaar-Katzen sind nicht gerade leicht zu motivieren, doch die Besitzer sollten sich Mühe geben: Bei unzureichender Beschäftigung kann diese Rasse schnell seelische Narben davontragen. © Panthermedia/Imago
Eine Norwegische Waldkatze hat sich auf den Rücken gerollt und blickt verschmust in die Kamera.
Norwegische Waldkatze: Diese Katzenrasse liebt die Gesellschaft von Menschen. Sie hat ein großes Kommunikationsbedürfnis und teilt sich ihren Menschen gerne über Gurrlaute mit. Norwegische Waldkatzen sind besonders temperamentvoll und bleiben auch im Alter sehr verspielt. Zwar sind diese Katzen auch für Haushalte mit Kindern geeignet, einzeln sollten sie jedoch nicht gehalten werden. Ihre Freiheitsliebe bei jeder Wetterlage sollten sich Norwegische Waldkatzen zumindest auf einem katzensicheren Balkon, im Optimalfall jedoch mit Zugang zur freien Natur ausleben dürfen. © agefotostock/Imago
Eine grau getigerte Maine Coon Katze läuft mit aufgestelltem Schwanz stolz neben einem Menschen her.
Maine Coon: Als vermutlich größte Hauskatze der Welt ist diese Rasse besonders beliebt. Mit einer Länge von bis zu 1,20 Metern sind Maine Coons echte Stubentiger. Sie lieben Gesellschaft und Aktivität, beispielsweise spielerische Interaktivität mit ihren Besitzern. Durch ihr sanftmütiges Wesen passt sie gut zu Familien mit mehreren Kindern, aber auch zu Hunden. Trotz ihrer großen und wilden Erscheinung ist sie besonders brav und liebt es, in Gesellschaft von Menschen zu sein. Mit ihrem unaufdringlichen Wesen bevorzugen die einen es, zu kuscheln, andere Maine Coons schätzen es eher, nur in der Nähe ihres Menschen zu sein. © Wirestock/Imago
Porträt einer Ragdoll Katze.
Ragdoll: Aufgrund ihrer besonderen Optik wirken Ragdolls wie lebendig gewordene Plüschkatzen. Doch das Wesen dieser schönen Tiere ist komplex: Einerseits werden sie als sehr sanftmütig und ruhig beschrieben, auf der anderen Seite kennt man die Rasse als außergewöhnlich verspielt und spaßbereit. Ihre neugierige, harmonische und anschmiegsame Art macht sie zu einem guten Gefährten für Kinder. Ragdolls mögen die Einsamkeit nicht, weshalb sie ihren Bezugspersonen wie ein Schatten folgen und sich über tierische Spielkameraden freuen. © Image Source/Imago
Eine Siamkatze sitzt mit einem goldenen Glöcken um den Hals auf dem Boden.
Siamkatze: Sie sind intelligent, charmant und besonders anhänglich. Ihre geschmeidige, muskulöse Erscheinung mit den charakteristischen blauen Augen und dem seidig glänzenden Fell bedeuten für viele Halter Liebe auf den ersten Blick. Die fordert sie mit ihrem starken Willen und einem hohen Durchsetzungsvermögen ein – denn teilen möchte sie ihren Menschen mit niemandem. Geschwister-Tiere sind bei der Siamkatze nicht erwünscht. Ihre Meinung hat im Haushalt außerdem einen hohen Stellenwert: Sie wird jederzeit und laut geäußert. © blickwinkel/Imago
Eine junge Bengalkatze liegt auf dem Rücken auf einem Autodach.
Bengalkatze: Bengalen sind noch im Besitz ihrer natürlichen Instinkte und sehr lebhaft. Sie lieben es, am Wasser zu sein und zu klettern. Ihr Bewegungsdrang machen einen großen Garten, zumindest aber eine geräumige Wohnung mit Kratzbaum und gesichertem Balkon erforderlich. Trotz ihrer Selbstständigkeit sind Bengalen sehr verspielt und lieben es, die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer zu bekommen. Diese Rasse ist auffallend einfallsreich und schlau und benötigen daher genügend Abwechslung. Passt ihnen etwas nicht in den Kram, scheuen sie sich nicht davor, das auch zu äußern: Bengalkatzen sind sehr gesprächig. © agefotostock/Imago
Eine junge Savannah Katze ist in eine Decke ausgewickelt und schaut nur mit dem Kopf heraus.
Savannah Katze: Hochgewachsen, anmutig und schlank – so kennt man diese Rasse mit dem markanten Punktemuster. Mit ihren wilden Genen bevorzugt sie eine großräumige Umgebung und jede Menge Action. Als Freigänger sind Savannahs aufgrund ihres starken Jagdtriebs jedoch nicht geeignet. Die intelligente und soziale Katzenrasse ist für ihr Temperament und ihr Selbstbewusstsein bekannt. Um diese besonderen Eigenschaften nicht verkümmern zu lassen, sollten Besitzer mindestens einen Artgenossen mit ähnlichen Eigenschaften anschaffen.  © blickwinkel/Imago
Eine rötliche Perserkatze blickt mit engen Pupillen in die Sonne.
Perserkatze: Diese Rasse ist mit ihrem langen Fell, der dichten Unterwolle und dem buschigen Schwanz unverkennbar. Von der niedlichen Optik darf man sich allerdings nicht täuschen lassen: Perserkatzen haben einen starken Charakter und wissen sehr genau, was sie wollen – ihre Intelligenz kann auch mal in Dickköpfigkeit umschlagen. Dennoch wird ihre Persönlichkeit meist als ruhig, freundlich und zutraulich beschrieben. Die Perser weiß es jedoch zu schätzen, einen Kreis aus engsten Vertrauten um sich zu haben. Ihre gemütliche Ader kann sie auch als reine Wohnungskatze ausleben. Am glücklichsten ist eine Perserkatze mit ihrem eigenen Schlafplatz und endlosen Streicheleinheiten. © Shotshop/Imago
Eine Heilige Birma Katze steht vor Naturkulisse auf einem Holzzaun.
Heilige Birma: Diese hübsche Katzenrasse ist verschmust, sanft, liebevoll mit Kindern und anderen Haustieren und anhänglich. Sie hat eine verspielte und fröhliche Natur und fühlt sich auch als einzeln gehaltene Katze wohl, solange sie ausreichend Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten bekommt. © blickwinkel/Imago
Eine schwarz-weiße Katze sitzt zwischen abgemähten Strohhalmen auf einem Feld.
Hauskatze: Die Vielfalt an Hauskatzen ist groß. Jeder neue Wurf Hauskatzen bringt neue, überraschende Fellfarben hervor. Im Gegensatz zu Rassekatzen lässt sich das Wesen von Hauskatzen nicht vorbestimmen. Allen gemeinsam ist die große Freude an Bewegung, sie lieben ihre Unabhängigkeit und die Freiheit. © blickwinkel/Imago

Bei der Sterilisation werden laut der Akademie für Tiernaturheilkunde und Tierphysiotherapie bei Katzen und Katern lediglich die Geschlechtsorgane stillgelegt. Dafür werden bei Katern die Samenleiter und bei Katzen die Eileiter verschlossen, durchtrennt oder entfernt. Somit können keine Kitten mehr gezeugt werden. Die Geschlechtshormone, die zum wilden und aggressiven Verhalten in der Rolligkeit führen, bleiben allerdings erhalten.

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Um seine Katzen auch von den starken Revierkämpfen, der Rastlosigkeit und dem Drang, kilometerweit für die Paarung zu laufen, zu befreien, sollte man sie kastrieren lassen. Es handelt sich dabei um einen etwas größeren Eingriff, bei dem die Geschlechtsorgane nicht nur funktionsunfähig gemacht, sondern komplett entfernt werden. Das hat zur Folge, dass den Tieren auch die Geschlechtshormone fehlen, was sie friedlicher, genügsamer und heimatgebundener machen soll.

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