Norwegische Statistik: Elektrofahrzeuge fallen bei Kälte seltener aus als Verbrenner
VonMarco Blanco Ucles
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Elektroautos bringen im Winter Probleme mit sich – so die weit verbreitete Annahme. Eine Studie aus Norwegen lieferte nun überraschende Erkentnisse.
Elektroauto oder Verbrenner? Vor dieser Frage stehen immer mehr Menschen beim Autokauf, die umweltfreundlicheren E-Autos, wie beispielsweise Teslas futuristischer Cybertruck, werden weiterhin immer beliebter. Was die Wintermonate betrifft, gibt es über die nachhaltigen Fahrzeuge jedoch geteilte Meinungen. Häufig wird moniert, dass sie in der kalten Jahreszeit zu anfällig für Pannen und andere technische Probleme seien. Ein Trugschluss, glaubt man einer neuen Statistik aus Norwegen.
Der norwegische Pannendienst Viking gab an, dass lediglich 13 Prozent der insgesamt 34.000 Pannenhilfeanfragen an den ersten neun Tagen des neuen Jahres durch Elektroautos verursacht wurden – das berichtete zuerst das amerikanische Nachrichten-Magazin Electrek unter Berufung auf den norwegischen TV-Sender TV2. Die restlichen 87 Prozent der Pannenanfragen wurden von Fahrern fossiler Autos gestellt. In Norwegen stellen Elektroautos mittlerweile einen Anteil von 23 Prozent aller Autos.
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Für die meisten Probleme im Zusammenhang mit Elektroautos können die Wägen selbst überhaupt nichts. Vielmehr haben die Ladestationen im Winter unter extremer Kälte zu leiden und mit technischen Problemen zu kämpfen, laden dann entweder gar nicht oder nur verlangsamt. So zumindest äußern sich die Probleme bei der norwegischen Studie. Macht die Autobatterie Ihres Wagens schlapp, können Sie das Problem in wenigen Schritten beheben.
Elektroauto laden: Diese zehn kommen nach 20 Minuten am weitesten
Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.
Auch der deutsche ADAC hat sich mit Elektroautos und deren Verhalten im Winter beschäftigt. Hier fiel besonders auf, dass Elektroautos im Winter enorm viel Energie verbrauchen, um den Akku des Wagens zu erwärmen. Die Testfahrten wurden bei minus sieben Grad Celsius durchgeführt. Im Durchschnitt benötigen alle getesteten Wägen 70 Prozent mehr Energie als im Sommer – ein Unterschied wie Tag und Nacht.