VonVivian Wergschließen
Die Lebensmittelpreise steigen, doch Discounter wie Aldi, Lidl und Kaufland reagieren mit Preissenkungen. Ein harter Preiskampf entbrennt.
Kassel – Extreme Inflation, steigende Energiepreise und erhöhte Lebensmittelpreise: Verbraucher müssen beim Einkaufen im Supermarkt und Discounter seit Längerem tief in die Tasche greifen. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen stellen die steigenden Lebensmittelpreise ein großes Problem dar.
Insbesondere bei den Preisen von Fleischprodukten habe sich die Preisspirale 2022 laut Verbraucherzentrale weiter nach oben geschraubt. Nun passen Supermärkte und Discounter ihre Preise an – aktuell stehen verschiedene Fleischprodukte im Mittelpunkt.
Preissturz bei Aldi: Diese Wurst-Produkte sind jetzt billiger
Aldi Nord und Aldi Süd kündigten am Montag (30. Oktober) auf ihrer Website weitere Preissenkungen für ihr Wurstsortiment an. Eine Reaktion, so die Lebensmittel Zeitung (LZ), auf die zuvor von Lidl und Kaufland eingeleiteten Preissenkungen. Nach eigenen Angaben hat Aldi 2023 bereits über 2100 Artikel reduziert. Bereits zu Beginn des vierten Quartals senkte der Discounter die Preise für Fleischprodukte. Bei Aldi und Kaufland kam es bereits im Juni zu einem enormen Preissturz.
Folglich wird „günstig noch günstiger“. Von der Senkungsrunde sind folgende Produkte betroffen:
| Produkt | Preis |
| Tiroler Kaminwurzerl der Eigenmarke Landbeck (150 g) | Von 2,49 Euro auf 1,99 Euro |
| Teewurst im Becher von Gut Drei Eichen (125 g) | Von 1,59 Euro auf 1,39 Euro |
| Koch-Hinterschinken von Gut Drei Eichen (200 g) | Von 1,79 Euro auf 1,59 Euro |
| Wiener Würstchen von Gut Drei Eichen (400 g) | Von 3,19 Euro auf 2,99 Euro |
| Tyrolini von Landbeck (90 g) | Von 2,39 Euro auf 1,99 Euro |
| Salametti von Landbeck (100 g) | Von 2,39 Euro auf 1,99 Euro |
| Schinken-Würfel von Gut Drei Eichen | Von 2,79 Euro auf 2,59 Euro |
| Mini-Würstchen von Gut Drei Eichen/ Güldenhof (320 g) | Von 2,79 Euro auf 2,69 Euro |
Damit untermauere Aldi, wie die Lebensmittel Zeitung schreibt, seinen Anspruch auf die Preisführerschaft. Schließlich sollen sich Kunden weiterhin darauf verlassen können, beim Discounter die besten Preise zu finden.
Preissturz bei Aldi, Lidl & Co.: Discounter liefern sich einen Preiskampf
Der Lebensmittelmarkt ist hart umkämpft. Immer wieder liefern sich Discounter Preisschlachten und werben mit Preissenkungen verstärkt um ihre Kunden. Die jüngsten Preissenkungen in den Wurstsortimenten des Lebensmittelhandels wurden von Lidl und Kaufland am vergangenen Donnerstag (26. Oktober) eingeleitet.
In einer Pressemitteilung kündigte Lidl ebenfalls dauerhafte Preissenkungen für Wurstwaren an. Gleichzeitig teilte auch Kaufland eine dauerhafte Preissenkung mit, 100 Artikel ihrer Eigenmarke K-Classic sollen betroffen sein. Der Grund dafür sind gesunkene Preise für Rohwaren. Mit den aktuellen Preissenkungen sollen sie jedoch nicht lange alleine sein. Laut dem Nachrichtenportal watson.de planen auch Händler wie Norma, Edeka und Netto, ihre Preise zu senken. Bei manchen Lebensmitteln bleiben die Preise allerdings überraschend stabil.
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