Facebook-Umfrage

Geisterfahrer und Reifenplatzer: Welche Situationen Autofahrern Angst machen

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Immer wieder kommt es beim Autofahren zu unvorhergesehenen Situationen. 24auto.de-Leser haben verraten, was ihnen am meisten Angst macht.

Nicht jeder Autofahrer hält sich an die Verkehrsregeln – und so mancher hat sich gleich gar nicht mehr unter Kontrolle. So verursachte eine Opel-Fahrerin im Drogenrausch vor nicht allzu langer Zeit einen spektakulären Unfall. In Mecklenburg-Vorpommern raste ein VW-Fahrer mit mehr als 170 km/h durch eine Kleinstadt und in Niedersachsen stoppte ein mutiger Autofahrer die gefährliche Suff-Fahrt eines 41-Jährigen. Passieren kann also viel – auch wenn man selbst keine Schuld hat. Doch wovor haben Autofahrer sonst noch Angst?

Eine Reifenpanne wird von vielen Autofahrern gefürchtet. (Symbolbild)

Ängste der Autofahrer: Geisterfahrer besonders gefürchtet

In einer Facebook-Umfrage auf 24auto.de haben sich zahlreiche Nutzer zu dieser Frage geäußert. Ein Begriff taucht dabei besonders häufig auf: „Geisterfahrer“. Nahezu täglich hört man im Radio die Meldungen von Falschfahrern mit dem immer gleichen Warnhinweis: „Fahren Sie nicht nebeneinander – und überholen Sie nicht!“ Tatsächlich ist auch dies eine Gefahr, auf die man selbst nur wenig Einfluss hat – allerdings sollte man bei Geisterfahrern einige Verhaltensregeln beachten. Insgeheim hofft aber wohl jeder, dass er nicht in so eine Situation gerät – auch, weil man heutzutage ja nicht mehr zwangsläufig Radio, sondern vielleicht Musik vom Smartphone hört, und so eine Warnmeldung verpassen könnte.

Reifenpannen sind gefürchtet – gerade bei hoher Geschwindigkeit

Ebenso gefürchtet: Eine Reifenpanne beziehungsweise ein Reifenplatzer – besonders bei hohem Tempo. Nicht in jedem Fall kommt eine solche Situation plötzlich – es gibt typische Anzeichen, die Reifenprobleme ankündigen. Natürlich lässt sich das Risiko einer Reifenpanne reduzieren, indem man den Luftdruck der Pneus regelmäßig kontrolliert – und sie auf Schäden untersucht. Ebenso sollte man es vermeiden, mit zu alten Reifen unterwegs zu sein und das Profil bis auf das Mindestmaß herunterzufahren.

Rätselhafte Verkehrszeichen: Zehn Schilder, deren Bedeutung nicht jedem klar ist

Ein Carsharing-Parkplatz-Verkehrsschild
Vier Personen stehen um ein halbiertes Auto – dieses Schild gibt vielen Verkehrsteilnehmern Rätsel auf. Betrachtet man das Fahrzeug allerdings als „geteilt“, wird die Sache schon deutlich klarer: Dieses Zeichen weist nämlich auf einen Carsharing-Parkplatz hin. © Stefan Sauer/dpa
Verkehrszeichen für autonomes Fahren
Es gibt Verkehrszeichen, die wirken wie aus einer anderen Welt – und in diesem Fall ist es tatsächlich auch so: Dieses schwarz-weiße Schild ist nämlich für die digitale Welt bestimmt – für den menschlichen Fahrer ist es bedeutungslos. Das Schild, das vor allem in Südbayern zu finden ist, ermöglicht es autonomen Fahrzeugen im Testbetrieb, exakt ihren Standort zu bestimmen.  © Future Image/Imago
Verkehrsschild Fahrradstraße
In einer Fahrradstraße dürfen grundsätzlich nur Fahrräder und E-Scooter fahren. Allerdings gibt es Ausnahmen, auf die durch Zusatzschilder hingewiesen wird. In diesem Beispiel sind (Klein-)Krafträder, Mofas sowie mehrspurige Kraftfahrzeuge – also auch Lkw – zugelassen. Es gilt jedoch eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h – und auf Radfahrer muss besondere Rücksicht genommen werden. © Gottfried Czepluch/Imago
Verkehrszeichen Radschnellweg
Ein grünes Schild mit einem weißen Fahrrad kennzeichnet sogenannte Radschnellwege – unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Auch bei sandigen Straßen beispielsweise, soll dadurch kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Panthermedia/Imago
Schild Sackgasse Durchgang für Radfahrer und Fußgänger
Das Sackgassen-Schild dürften die meisten Verkehrsteilnehmer kennen – doch es gibt auch eine besondere Variante, die nicht so oft zu sehen ist. Für Kraftfahrzeuge ist in diesem Fall Schluss – doch für Fußgänger und Radler gibt es in dieser Sackgasse einen Durchgang. © Christian Ohde/Imago
Verkehrsschild Spielstrasse
Verwechslungsgefahr! Wenn man Autofahrer fragt, welches Verkehrsschild an einer Spielstraße zu sehen ist, dürfte man wohl von nahezu jedem die gleiche Antwort bekommen: Ein blau-weißes Rechteck, auf dem ein Erwachsener und ein Kind abgebildet sind, die Fußball spielen – dazu ein sich näherndes Auto. Doch das ist falsch: Dieses Schild weist auf einen verkehrsberuhigten Bereich hin. Hier sind Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt. Trotz des Gebots der gegenseitigen Rücksichtnahme müssen Autos und Radfahrer besonders vorsichtig fahren und notfalls auch anhalten. Zudem ist nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Gerichten zufolge sind das zwischen 5 und 15 km/h. © Michael Gstettenbauer/Imago
Verkehrsschild Spielstrasse
Und hier ist das „echte“ Spielstraßen-Schild: Es besteht aus einem Verbotsschild für Fahrzeuge aller Art, darunter ist ein Zusatzschild mit einem Fußball spielenden Kind angebracht. „Hier dürfen weder motorisierte Fahrzeuge noch Fahrradfahrer fahren und parken. Die Spielstraße ist allein für spielende Kinder und Fußgänger gedacht“, erklärt der ADAC auf seiner Homepage. © Carsten Koall/dpa
Grünpfeil an roter Ampel
Der Grünpfeil (nicht: Grüner Pfeil) an Ampeln erlaubt allen Fahrzeugen das Abbiegen nach rechts trotz roten Lichtzeichens. Allerdings nur, wenn diese zuvor an der Haltelinie angehalten haben und wenn eine Behinderung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere des Fußgänger- und Fahrzeugverkehrs der freigegebenen Verkehrsrichtung, ausgeschlossen ist. © Martin Müller/Imago
Verkehrsschild grüner Pfeil für Radfahrer
Vom Grünpfeil-Schild gibt es auch noch eine spezielle Variante: In diesem Fall ist es nur Radfahrern erlaubt, bei Rotlicht rechts abzubiegen. Natürlich nur unter den Voraussetzungen, die auch für den „normalen“ Grünpfeil gelten. © Rüdiger Wölk/Imago
Verkehrsschild Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen
Das Verkehrszeichen für das „normale“ Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses Schild ist eine Abwandlung davon. Es schreibt explizit ein Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen vor. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder überholen. © Michael Gstettenbauer/Imago

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Unfallgefahr durch Wildtiere – auch davor haben einige Angst

Natürlich gibt es auch noch einige andere Dinge, die Autofahrer fürchten: Etwa Wildtiere, die plötzlich vor das Auto laufen. Oft kommt es dadurch zu schweren Unfällen – laut einer US-Studie ließe sich allerdings die Zahl durch eine permanente Umstellung auf Sommerzeit reduzieren. Genannt wurden außerdem noch Steinewerfer und Blitzeis – das oft auch als Eisregen bezeichnet wird. Auch hier kann durch Beachtung einiger Tipps die Unfallgefahr reduziert werden.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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