Immer mehr Rentner zieht es ins Ausland. Der „Global Retirement Index“ verrät, in welchem Land sich die Rente am besten genießen lässt.
München – Ein Gläschen Wein in der Provence oder Cocktails am Strand in Spanien. Den Ruhestand im Ausland zu verbringen, klingt verlockend. Doch in welchem Land lebt es sich als Rentner am besten? Diese Frage will das US-amerikanische Magazin International Living beantworten. Es veröffentlicht jedes Jahr den „Global Retirement Index“: eine Liste von Ländern, die sich besonders gut für den Ruhestand eignen.
Einige EU-Länder eignen sich besonders gut zum Auswandern als Rentner Auswandern im Ruhestand? Wo sich die Rente am besten genießen lässt. (Symbolbild)
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Der Index bewertet Kriterien wie Wohnen, Lebenshaltungskosten, Visa-Bedingungen, Affinität, Klima, Entwicklung und Gesundheitsversorgung. Neben Ländern in der Karibik und Südostasien schaffen es auch fünf europäische Länder in die Top zehn. Ein Land schrammt dabei ganz knapp an Platz eins vorbei.
Ruhestand im Ausland: Italien landet auf Platz neun des Rankings Gastfreundschaft, gutes Wetter und hervorragendes Essen. So beschreiben viele das beliebte Reiseziel Italien . Auch bei Expats (dt. Auswanderer ) konnte das Land überzeugen. Ein Grund dafür ist die Vielfältigkeit des Landes. Im Norden erheben sich die Dolomiten in den Himmel, im Süden locken die Sandstrände. Da ist für jeden was dabei. Auch bei der Krankenversicherung dürften Deutsche keine Probleme haben. Zwischen Italien und Deutschland gibt es ein Sozialversicherungsabkommen, sodass Deutsche weiterhin in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind.
Strände, Städte, kulturelle Highlights: Die schönsten Urlaubsorte in Italien Bei Italien denken viele zuerst an Meer, Sonne und Strand. Italiens Adriaküste ist 820 Kilometer lang. Sie erstreckt sich vom Golf von Venedig bis zum Absatz des italienischen Stiefels bei Otranto Apulien. Doch das Urlaubsland hat so viele wunderschöne Orte und Flecken zu bieten. © imago Die schönsten Urlaubsorte in Italien sind natürlich keine abschließende Auswahl. Und so ist der Gardasee – Lago di Garda – zwar schon lange kein Geheimtipp mehr. Doch der größte See im Norden Italiens ist ein Sehnsuchtsort für viele Urlauber. Eingebettet von majestätischen Alpen, ist das Klima dort im Norden Italiens mediterran. © IMAGO/Michael Bihlmayer Eine Gardasee-Attraktion ist die „Strada della Forra“. Die spektakuläre Bergstraße oder auch „James Bond“-Straße genannt, führt nach Tremosine sul Garda. Die Straße wurde 1913 gebaut, um den Hafen mit dem Hochland von Tremosine zu verbinden. © IMAGO Auch der Lago Maggiore – der zweitgrößte See Italiens – ist ein Naturparadies zwischen Alpen und Mittelmeer. Über dem See thront die mittelalterliche Festung Rocca di Angera. © imagebroker/ IMAGO Varenna am Comer See (Lombardei, Italien) Der Comer See – Lago di Como – ist eine Perle in der Lombardei. Hollywood-Star George Clooney hat dort eine Villa in einem verschlafenen Nest. Italiens drittgrößter See liegt eingebettet in den südlichen Alpen Norditaliens. Seine Form gleicht einem umgedrehten Y, von oben aus gesehen. Der Ort Varenna (Foto) ist am Ostufer zu finden. © IMAGO Landscape over the vineyards in the Piedmontese hills of the Lan, Fantastic landscape over the viney Das Piemont ist beispielsweise für seine erstklassigen Weine bekannt: Barolo, Barbaresco und Babera. Die Landschaft ist für Wanderer ein Traum. © imago Reopening Of The Trevi Fountain After Renovation In Rome Neben der Natur sind in Italien architektonische Meisterwerke und Kunstschätze zu finden. Der Trevi-Brunnen ist eines der berühmtesten Denkmäler in Rom. Das Wahrzeichen der Stadt gilt als Meisterwerk des Barocks. Viele Prachtbauten standen schon vor seiner Zeit. © IMAGO/Massimo Valicchia Aerial view of islands and tourists boats in the La Maddalena Archipelago in Costa Sme Zur Auswahl der schönsten Urlaubsorte gehören natürlich die zahlreichen Inseln, wie Sardinien. Die Schönheit, die La-Maddalena-Inselgruppe liegt abseits der Costa Smeralda. Das Archipel wird auch die Karibik Europas genannt. © xlmphotx via imago-images.de Florenz in der Toskana: cathedral di Santa Maria del Fiore or Duom, Florence rooftops and cathedral di Florenz in der Toskana gilt inzwischen als völlig überlaufen. Doch die Hauptstadt ist für Kunst- und Architekturfans trotzdem unwiderstehlich. Die Galleria dell‘Accademia zeigt Michelangelos Statue „David“. In den Uffizien sind Botticellis Gemälde „Die Geburt der Venus“ und da Vincis „Die Verkündigung“ zu sehen. Auch abseits der Touristenströme gibt es viel zu entdecken. © imago Cathedral of Siena in Tuscany Region in Central Italy Die toskanische Stadt Siena zählte im 13. Jahrhundert zur größten Rivalin von Florenz. Der prächtige Dom in der Altstadt ist ein Touristenmagnet. Doch es gibt noch viele andere Dinge zu entdecken. © Imago Tourists on the Via San Matteo in the medieval walled city of San Gimignano, Italy. San Gimignano südwestlich von Florenz gehört zu einem der schönsten Orte in der Toskana. Wegen seiner 14 Türme wird die Kleinstadt auch das mittelalterliche Manhattan der Toskana genannt. © IMAGO/Jon G. Fuller Elba Island, ItalyCoast of Tyrrhenian Sea on Elba Island, Italy Mit der Fähre von Piombino nach Elba dauert es eine Stunde und 30 Minuten. Die italienische Insel war einst Exil von Napoleon. Heute ist sie mit ihren wunderschönen Sandstränden und malerischen Kiesbuchten perfekt für einen Badeurlaub. © Copyright: xNicknick_kox via ima Die Villa San Martino (Foto) war Napoleons Sommerresidenz auf der Insel Elba. Die Villa San Martino (Foto) war Napoleons Sommerresidenz auf der Insel Elba. Sie zählt zu den Sehenswürdigkeiten auf der Insel. © IMAGO/imageBROKER/Nando Lardi Holzbrücke über den Brenta - die Ponte degli Alpini in Vicenza in Venetien Italien Auf dem Weg an die Adria oder Venedig fahren viele Touristen an Vicenza vorbei. Die Stadt gilt als eine der elegantesten Kunststädte Venetiens. Sie ist für den berühmten venezianischen Architekten des 16. Jahrhunderts, Andrea Palladios, bekannt. Im Foto ist die Ponte degli Alpini, die Holzbrücke über den Brenta, zu sehen. © Simoncountry via imago-images.de Italienische Hafenstadt Chioggia an der Adria in Venetien mit Blick auf den Kanal Chioggia mit seinen neun Brücken über den Canal Vena liegt 50 Kilometer entfernt von Venedig. Das Fischerdorf ist deswegen auch als „kleine Schwester“ oder „kleines Venedig“ bekannt. © Bernd Friedel/imago Urbino Renaissaance-Stadt in den Marken Italien Urbino ist die Geburtsstadt des berühmten Malers Raffael. Die Renaissance-Stadt liegt knapp 40 Kilometer vor der italienischen Ostküste in der Region Marken. Die Universitätsstadt wird neben den berühmten Städten wie Florenz, Rom und Venedig oft übersehen. © imago Blick auf die Hafenstadt Triest Triest liegt an der Grenze zwischen Venetien und Slowenien. In der italienischen Stadt ist der Einfluss der jahrelang herrschenden Habsburger-Monarchie kaum zu übersehen. © xWirestockx via imago-images.de Die Hafenstadt Triest – hier ein Blick auf den Canal Grande – ist die Hauptstadt von Friaul-Julisch Venetien. Die Hafenstadt Triest – hier ein Blick auf den Canal Grande – ist die Hauptstadt von Friaul-Julisch Venetien, einer Region im Nordosten Italiens, die an Österreich, Slowenien und das Adriatische Meer grenzt. Die Universitätsstadt ist einer der bedeutendsten Handelsplätze an der Adria. © imago The Amazing Due Sorelle Beach (meaning Two Sisters) in Conero Mount, Marche, Italy „Due Sorelle Beach“ – der „Strand der zwei Schwestern“ an der Küste von Ancona (Marken) – werden die zwei Klippen in dem kristallklaren Wasser genannt. Das Naturwunder in der Nähe von Sirolo ist nur mit dem Boot zu erreichen. © stefano.zaccaria/imago Turin (italienisch Torino) im Norden Italiens ist für das Turiner Grabtuch berühmt. Die Hauptstadt Piemonts gilt als kreativ. Teile der Altstadt und die Residenzen des Königshauses von Savoyen sind seit 1997 Teil des UNESCO-Welterbes. Turin (italienisch Torino) im Norden Italiens ist für das Turiner Grabtuch berühmt. Die Hauptstadt Piemonts gilt als kreativ. Teile der Altstadt und die Residenzen des Königshauses von Savoyen sind seit 1997 Teil des UNESCO-Welterbes. © Benard/Andia imago Piazza Savonarola and castle moat, Ferrara, Emilia Romagna, Italy, Europe
Ferrara in der Emilia-Romagna ist ein besonderes Juwel. Die Bewohner der prachtvollen Hauptstadt der Renaissance sind ständig in Bewegung – vor allem mit dem Fahrrad. © IMAGO The village of Cervo on the Italian Riviera, Liguria, Italy An der italienischen Riviera thront das mittelalterliche Cervo mit seinen verwinkelten Gassen auf einer Hügelkuppe über dem Meer. Im Sommer findet hier ein Festival für barocke Kammermusik statt. © imago Tropea in Kalabrien (Italien) - Drohnenaufnahme zeigt Blick auf die Stadt und das Meer. Für den Urlaub in Italien wird Tropea in Kalabrien noch als Geheimtipp gehandelt. Die Stadt liegt auf einem hohen Felsplateau über dem Meer. © Maciej Olszewski/imago Erkundung des Küstencharakters von Polignano a Mare in Apulien, Italien, an einem sonnigen Tag Weißer Kalkstein und türkisfarbenes Meer – das macht Apulien am Absatz des italienischen „Stiefels“ aus. Das Küstendorf Polignano a Mare zählt zu einem der schönsten Orte. © IMAGO/Zoonar.com/Fokke Baarssen Blick auf die Stadt Matera in Apulien (Italien) bei strahlend blauem Himmel Matera in Apulien ist durch eine Verfolgungsjagd im James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ bekannt. Die historische Felsenstadt im Süden Italiens gehört zu einer der ungewöhnlichsten Urlaubsorte in Italien. Bereits vor 9000 Jahren wurde Matera besiedelt. © Fokke Baarssen/imago Wild und unverfälscht: Die Felsenklippen von Torre Sant Andrea (Apulien) sind zwölf Meter hoch. Antike Legenden ranken sich um die eindrucksvollen Formationen im Meer. Wild und unverfälscht: Die Felsenklippen von Torre Sant Andrea (Apulien) sind zwölf Meter hoch. Antike Legenden ranken sich um die eindrucksvollen Formationen im Meer. © marcorubino via imago-images.de Manarola Village, Cinque Terre Coast of Italy - der Ort zählt zu Italiens romantischsten Küstendörfern Cinque Terre ist ein Hotspot für Italien-Touristen. Manarola mit seinen pastellfarbenen Häusern (Foto) liegt an der „Via dell‘Amore“ an der Steilküste der italienischen Riviera. © Imago Cinque Terre - road of love. Liguria, Italy.One from most beautiful in Italy for pedestrian paths for lovers Der ikonische Wanderweg „Vial dell‘Amore“ (auf Deutsch: Weg der Liebe) ist für viele ein Muss. Allerdings müssen Urlauber vorab per Ticket einen Slot für den 900 Meter langen Weg an der Küste buchen. Es gibt strenge Regeln seit der Wiederöffnung im Sommer 2024. © Stelian Porojnicu/imago Steuerparadies mit Sonnenschein: Platz acht geht an Griechenland Wer die Sonne liebt, ist in Griechenland genau richtig. Das Land hat nämlich rund 300 Sonnentage pro Jahr. Die Lebenshaltungskosten sind zudem niedriger als in Deutschland. So lässt sich Erfahrungsberichten zufolge für 15 bis 20 Euro ein Abendessen mit Vorspeise und Wein genießen. Zudem gilt das Land als „Steuerparadies für Rentner“ . Wer mehr als die Hälfte des Jahres in Griechenland verbringt, muss seine Rente im Regelfall mit nur sieben Prozent versteuern.
Auswandern im Rentenalter: Auch Spanien kann überzeugen – aber es gibt einen Wermutstropfen Spanien belegt mit seinen wunderschönen Küsten und ausgeprägtem Nachtleben Platz sechs auf dem „Global Retirement Index“. Die Lebenshaltungskosten sind im Allgemeinen niedriger als in Deutschland. Allerdings kann es in Städten wie Madrid oder Barcelona auch etwas teurer werden. Das Gesundheitssystem gehört zudem zu einem der besten in Europa. Wen es nach Spanien verschlägt, der muss allerdings beachten, dass nach dem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Spanien und Deutschland in der Regel in beiden Ländern Steuern anfallen.
Frankreich landet auf Platz fünf – trotz höhere Lebenshaltungskosten Ob die ländliche Idylle in der Provence oder den Charme der „Stadt der Liebe“. Frankreich ist weltweit beliebt. Allerdings müssen Rentner hier etwas tiefer in die Tasche greifen, denn die Lebenshaltungskosten sind hier höher als bei den anderen Ländern auf der Liste. Die Kosten sind aber sehr von der Region abhängig. In den ländlichen Gegenden lässt sich „la joie de vivre“ etwas billiger genießen. Die südöstliche Ecke Frankreichs, zu der die Côte d‘Azur und die Provence gehören, soll für Ruheständler besonders attraktiv sein.
20 Städte, Naturschauspiele und Sehenswürdigkeiten in Frankreich, die einen Besuch wert sind Paris ist nicht nur eine der schönsten Städte Frankreichs, sondern auch eines der beliebtesten Städtereiseziele überhaupt. Weltweit zieht es zahlreiche Touristen in die „Stadt der Liebe”, um den Eiffelturm zu besteigen, das Louvre zu besuchen oder durch die Gänge des Schlosses Versailles zu schreiten. © Christian Offenberg/Imago Im Norden Frankreichs befindet sich die Normandie: Die Region ist bekannt für ihre imposanten Klippen – allen voran die weißen Kreidefelsen bei Étretat, die zu den beliebtesten Fotomotiven des Landes zählen. Malerische Hafenorte und historische Städte wie Rouen und Caen locken insbesondere Kulturinteressierte an. Weiterer Anziehungspunkt sind außerdem die Strände, an denen am D-Day im Zweiten Weltkrieg die Alliierten landeten. © robertharding/Imago Apropos, malerische Hafenorte in der Normandie: Honfleur ist das Paradebeispiel eines charmanten französischen Fischerdorfes. Die schmalen, hohen Gebäude am Hafen üben genauso einen Reiz auf die Besucher aus wie die pittoresken Fachwerkhäuser und kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt. Bekanntheit erlangte Honfleur durch den Maler Eugène Boudin, der 1814 in dem Ort geboren wurde und als Vorläufer des Impressionismus gilt. © Depositphotos/Imago Ebenfalls in der Normandie befindet sich ein weiteres spektakuläres Fotomotiv: Der Mont Saint-Michel und die dazugehörige Bucht gehören seit 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe. Dank eines Renaturierungsprojekts wird der Klosterberg seit 2015 mehrmals im Jahr wieder zur Insel. In der Bucht lassen sich Wattwanderungen unternehmen und auf dem Berg können Ausflügler die Abtei besuchen. © robertharding/Imago Leuchtturm am Cap Fréhel in der Bretagne Weite Heidelandschaften, märchenhafte Kiefernwälder und zerklüftete Felsen aus rosa Sandstein wie am Cap Fréhel (s. Foto): Die wilde Schönheit der Bretagne verzaubert viele Reisende. Der zauberhafte Wald von Brocéliande gilt sogar als die Wiege der Artussage. Aber auch die Städte verströmen ein magisches Flair: Mittelalterliche Gassen und verträumte Fachwerkhäuser sind ein Hauptaugenmerk von Städten wie Rennes, Quimper und Vannes. © Dreamstime/Imago Lavendelfelder in der Provence Es geht in den Süden Frankreichs: Die Region Provence dürfte vielen Reisenden aufgrund ihrer lila Lavendelfelder im Gedächtnis sein. Es ist aber noch einiges mehr geboten, wie beispielsweise der Nationalpark Calanques mit seinen rauen Felsklippen oder die Schwemmlandebene Camargue voller Sümpfe und Weidelandschaften. © Raul Podadera Sanz/Imago Pont Saint-Bénézet in Avignon Avignon, die Stadt der Päpste, dürfen sich Reisende in der Provence nicht entgehen lassen. Sie diente im Mittelalter einigen Päpsten als Residenz, daher auch der Beiname. Bedeutendste Sehenswürdigkeiten sind der gotische Papstpalast und die Brücke Saint Bénezet (s. Foto), die abrupt mitten in der Rhône endet. © Depositphotos/Imago Boote in der Verdonschlucht Die Verdon-Schlucht in der Provence wird auch als der Grand Canyon Frankreichs bezeichnet. Bei ihr handelt es sich um eine der größten Schluchten Europas. Bis zu 700 Meter hoch ragen die Felsklippen über dem smaragdgrünen Fluss Verdon auf, der in den französischen Alpen entspringt. Reisende haben verschiedenste Möglichkeiten, die spektakuläre Naturlandschaft zu erkunden – zum Beispiel bei einer Schluchtenwanderung, beim Klettern oder beim Bungee-Jumping. Aber auch per Boot, also auf dem Kanu, Kajak oder beim Rafting, erleben Besucher die Schlucht hautnah. © Êrik Lattwein/Imago Villefranche sur Mer an der französischen Riviera, Côte d’Azur Die Côte d’Azur im Süden der Provence zählt zu den schönsten und exklusivsten Urlaubsregionen des Landes – von den paradiesischen Stränden, über die von Pinien gesäumten Buchten bis hin zum azurblauen Meer. Zu den Highlights zählt der Küstenort Saint-Tropez, der mit den im Hafen liegenden Yachten nur so vor Glanz und Glamour sprüht. © Panthermedia/Imago Nizza bei Sonnenuntergang Wenn von der Côte d’Azur die Rede ist, darf die südliche Metropole Nizza natürlich nicht fehlen. Mit rund 300 Sonnenstunden ist sie der wärmste Ort an der französischen Mittelmeerküste. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Promenade des Anglais, die etwa sieben Kilometer lange Straße und Flaniermeile entlang der Engelsbucht. Sie ist auch der Schauplatz einer der größten Karnevalsfeierlichkeiten des Landes. © Alexey Fedorenko/Imago Hafen von Cannes Nur unweit von Nizza befindet sich eine weitere Berühmtheit der Côte d’Azur: Cannes ist bekannt für die dort stattfindenden internationalen Filmfestspiele, bei der sich viele Prominente einmal im Jahr die Klinke in die Hand geben. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört die Strandpromenade Boulevard de la Croisette, die von luxuriösen Hotels umgeben ist, oder die Shoppingmeile Rue d’Antibes, wo sich viele kleine Boutiquen befinden. © Depositphotos/Imago Place de la Bourse im französischen Bordeaux Bordeaux ist vielen Frankreich-Reisenden aufgrund seiner Weinberge, der beeindruckenden Atlantikküste und den pittoresken Dörfern im Umland bekannt. Die absoluten Highlights der Stadt sind die Kathedrale Saint-André mit dem Turm Pey Berland, die Porte Cailhau, der Place de la Bourse (s. Foto) und das Girondins-Denkmal. Wer einen erlebnisreichen Abend schön ausklingen lassen möchte, kann sich an der Kulinarik des südwestlichen Frankreichs ergötzen – wie den Canelés, einem Gebäck mit Rum- und Vanillegeschmack, oder Austern aus dem Bassin d‘Arcachon. © Depositphotos/Imago Schloss Chenonceau im Loiretal Das Loiretal ist die wohl königlichste Region Frankreichs. Entlang des Fluss Loire reihen sich über 300 Schlösser und Burgen, von denen heute noch rund 100 zu besichtigen sind. Zu den bekanntesten zählen unter anderem das Château Royal de Blois, Chenonceau (s. Foto) und Château d‘Amboise. Das Highlight ist zudem das Wasserschloss Chambord, das aus dem 16. Jahrhundert stammt und das größte der Schlösser im Loiretal ist. © Pond5 Images/Imago Dune du Pilat Etwa eine Autostunde südwestlich von Bordeaux befindet sich ein wahres Naturspektakel: die Dune du Pilat. Bei ihr handelt es sich mit einer Höhe von 103 Metern, Breite von 600 Metern und Länge von knapp 3 Kilometern um die höchste Sanddüne Europas. Ihre Lage direkt neben einem Wald und der aquitanischen Küste sorgt für einen außergewöhnlichen Kontrast. Hinzu kommt: Die Düne befindet sich in ständiger Bewegung, unter dem Windeinfluss bewegt sie sich jährlich bis zu fünf Meter landeinwärts. Auch bei Touristen ist die Wanderdüne beliebt: Mehr als eine Million Besucher zählt Dune du Pilat im Jahr. © Depositphotos/Imago Goldene Statue auf der Notre-Dame de Fourvière in Lyon Lyon ist nicht nur die Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes, sondern gilt auch als die französische Hauptstadt der Gastronomie. Sie ist bekannt für ihre „Bouchons”, die traditionellen Restaurants, die einst von den Les Mères (dt.: den Müttern) gegründet wurden. Zu den klassischen Speisen zählen Lyoner Wurstwaren und Schweinefleisch. Abgesehen von der Kulinarik gibt es einige spannende Sehenswürdigkeiten zu entdecken: darunter die Gründungsstätte Lyons auf dem Hügel Fourvière, die Basilika Notre Dame de Fourvière und der Stadtteil Croix Rousse, der im 17. und 18. Jahrhundert das Zuhause der landesweit bekannten Seidenherstellung war. © Depositphotos/Imago Seilbahn über Grenoble Grenoble ist als größte Stadt der Alpen ein absoluter Wintersport-Hotspot. Die Bergmetropole hat aber auch für Kulturinteressierte einiges zu bieten. Hauptattraktion ist die Bastille, eine militärische Festung, die über eine Seilbahn erreicht werden kann. Ebenfalls sehenswert sind die imposanten Villen am Place Victor Hugo, die um 1900 entstanden sind. Wer die Restaurants und Cafés von Grenoble entdecken möchte, begibt sich indessen zum Place Grenette. © Depositphotos/Imago Kanal in Annecy in Frankreich Ebenfalls vom Bergpanorama geprägt ist die Stadt Annecy, die auch gerne als das „Venedig der Alpen” bezeichnet wird. Den Beinamen trägt sie wegen der zahlreichen Kanäle, die das Stadtinnere durchziehen. Als Wahrzeichen des Alpenortes gilt der Palais de l’Isle, der sich inmitten des Flusses Thiou befindet und über zwei Fußgängerbrücken zu erreichen ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale Saint-Pierre aus der Spätgotik sowie die idyllischen Gärten Jardins de l’Europe. © Depositphotos/Imago Paulskirche in Straßburg Straßburg gehört dank seiner Nähe zur Grenze zu einer der beliebtesten Städtereiseziele deutscher Urlauber. Die Hauptstadt im Elsass bezaubert aber vor allem durch die Altstadtinsel „Grand-Ile”, die seit 1988 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört und über eine Vielzahl von Brücken mit dem Rest der Stadt verbunden ist. Bei Besuchern ist besonders das Viertel „Petite France” beliebt, das mit seinen Kopfsteinpflastern und gut erhaltenen Fachwerkhäusern einen Blick ins 16. und 17. Jahrhundert erlaubt. © Depositphotos/Imago Cascades des Tufs Südlich des Ortes Arbois, der als Weinhauptstadt des Juragebirges gilt, befinden sich die märchenhaften Cascades des Tufs. Die Wasserfälle sind aus Kalksteinablagerungen entstanden und plätschern aus verschiedenen Felsen verträumt in die Tiefe. Gespeist werden sie aus der Cuisance, die 40 Kilometer nördlich im Tal Reculée des Planches entspringt. Unweit der Wasserfälle kann zudem das mittelalterliche Dorf Baumes-les-Messieurs besichtigt werden. © Depositphotos/Imago Orgues d’Ille-sur-Têt Am Fuße der Pyrenäen kurz vor Spanien befindet sich die Gesteinsformation Orgues d’Ille-sur-Têt. Die sogenannten „Feenkamine” wirken wie von einem anderen Planeten, sind aber im Laufe der Zeit durch Erosion aus Sand und Lehm entstanden. Gegen eine Eintrittsgebühr kann die außergewöhnliche Kulisse besichtigt werden. © Depositphotos/Imago Portugal auf Platz zwei – Darum ist es dort so lebenswert im Ruhestand Auf Platz zwei, mit nur 0,1 Punkten Unterschied zu Platz eins schafft es Portugal. Das westeuropäische Land ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern hat auch für Auswanderer viel zu bieten: Die Algarve bezaubert mit traumhaften Stränden und auch die Lebenshaltungskosten sind niedriger als in Deutschland. Obendrauf lädt das angenehme Klima zum dauerhaften Wohnen ein. In Portugal herrscht ein ganzjähriges mildes Klima und im Schnitt scheint an 300 Tagen im Jahr die Sonne.
Auf Platz eins im Ranking hat es Panama geschafft. Die mittelamerikanische „Perle“ überzeugt mit niedrigen Lebenshaltungskosten und auch die bürokratischen Hürden sind im Vergleich zu anderen Ländern gering. (pk)
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