Geld und Einkommen im Alter

Kein Ruhestand: So viel Geld gibt es, wenn man in der Rente weiter arbeitet

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Wie wirkt sich Weiterarbeiten nach Erreichen der Regelaltersgrenze auf die Rente aus? Welche finanziellen Vorteile sind dadurch möglich?

Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich dafür, auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterzuarbeiten. Dies kann sich finanziell lohnen, da sowohl durch zusätzliche Beitragszahlungen als auch durch Rentenaufschläge die monatliche Rente erhöht werden kann, wie Versicherungen mit Kopf erklärt. Wie viel Geld es dann gibt, bleibt aber individuell und hängt von dem Job, der Höhe der bisher erreichten Rente und weiteren Einnahmequellen ab. Was muss beachtet werden?

Ab dem Erreichen der Regelaltersgrenze (je nach Geburtsjahr zwischen 65 und 67 Jahren) können Rentner unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Zudem besteht die Möglichkeit, freiwillig weiter Beiträge zur Rentenversicherung zu leisten, um die Rentenhöhe zu steigern, wie die Deutsche Rentenversicherung erklärt. Um die Rente zu optimieren, sollte in einem bestimmten Fall nicht die ganze Rente beantragt werden.

Rentenaufschub: Mehr Rente durch späteren Rentenbeginn

Wer den Rentenbeginn über die Regelaltersgrenze hinaus verschiebt, erhält einen Rentenaufschlag von 0,5 Prozent pro Monat des Aufschubs. Ein Jahr späterer Rentenbeginn führt somit zu einem Zuschlag von 6  Prozent auf die monatliche Rente, wie die Deutsche Rentenversicherung erklärt.

Auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze können freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung geleistet werden. Diese zusätzlichen Beiträge erhöhen die Rentenansprüche weiter. Es gibt aber auch Möglichkeiten, um früher in Rente zu gehen.

Flexirente sorgt für mehr Geld: Kombination aus Rente und Arbeit

Die Flexirente ermöglicht es, den Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand flexibel zu gestalten. Dabei kann die Rente teilweise bezogen und gleichzeitig weitergearbeitet werden. Dies bietet die Möglichkeit, die Rente aufzubessern und gleichzeitig aktiv im Berufsleben zu bleiben, wie Spiegel berichtet.

Wie viel Rente es gibt, wenn man einfach weiterarbeitet, ist individuell. Aber es kann sich finanziell lohnen. (Symbolfoto)

Die Flexirente in Deutschland ermöglicht einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand, indem sie es erlaubt, vor oder nach dem Erreichen der regulären Altersgrenze Teilrente zu beziehen und gleichzeitig weiterhin zu arbeiten. Seit 2023 können Frührentner unbegrenzt hinzuverdienen, und wer über das reguläre Rentenalter hinaus arbeitet, kann seine spätere Rente durch Zuschläge erhöhen, wie die Deutsche Rentenversicherung erklärt.

Geld statt Ruhestand: Lohnt sich Weiterarbeiten nach der Rente?

Das Weiterarbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus bietet finanzielle Vorteile:

  • Rentenaufschläge durch späteren Rentenbeginn
  • Erhöhte Rentenansprüche durch freiwillige Beitragszahlungen
  • Flexibilität durch die Kombination von Rente und Arbeit

Es ist jedoch wichtig, individuelle Faktoren wie Gesundheitszustand, Steuerbelastung und persönliche Lebensplanung zu berücksichtigen. Eine Beratung kann helfen, die optimale Entscheidung zu treffen. Ob in Zukunft noch viele Menschen arbeiten werden, statt ein Rentenleben zu führen, wird sich zeigen. Schließlich ist bereits die Rente mit 70 im Gespräch, es könnte einige Jahrgänge treffen.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Wolfilser

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