Rückenschmerzen und Schlafprobleme

Alles knackst? Anzeichen, dass Ihre Matratze zu hart ist

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Wer morgens mit Rückenschmerzen aufwacht, besitzt möglicherweise die falsche Matratze. Größe, Gewicht und Schlafposition sollten bei der Wahl der Matratze berücksichtigt werden.
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Ist die Matratze zu hart, kann sich das auf die Gesundheit auswirken. Unter schlechtem Schlaf leidet nicht nur das Gemüt, sondern auch der Rücken.

Lieber zu hart als zu weich? Eine gute Matratze sollte nicht zu stark nachgeben und man sollte beim Schlafen nicht einsinken. Allzu hart darf die Matratze allerdings auch nicht sein. Schlafprobleme und Rückenschmerzen können auch auf einen zu hohen Härtegrad der Matratze zurückgeführt werden. Zu harte Matratzen können Schlafforschern zufolge vielerlei Beschwerden verursachen und dem Körper schaden. Welche Anzeichen auf eine zu harte Matratze hinweisen. 

Schlechter Schlaf: Anzeichen für eine zu harte Matratze

Ungeeignet sind Matratzen, die sich nicht ausreichend dem Rücken anpassen. Die Muskeln im Rücken können sich so nicht entspannen und auch die Knochen werden nicht ausreichend geschützt. Gerade die Bandscheiben können unter einer zu harten Matratze leiden. Während der nächtlichen Ruhe sollen sie sich regenerieren und mit Flüssigkeit füllen – was durch eine zu harte Matratze behindert wird.

Hüfte und Lendenwirbel sollten beim entspannten Liegen möglichst in die Matratze einsinken. Damit dies möglich ist, muss die Matratze individuell an Gewicht und Körpergröße angepasst sein. Passt der gewählte Härtegrad nicht zum Gewicht des Schlafenden, bekommt der Körper nicht ausreichend Möglichkeit zur Entspannung. Die im Bereich der Lendenwirbel entstehenden Hohlräume werden durch Anspannung der Muskeln automatisch ausgeglichen, was zu einer unnatürlichen Schlafposition führt, die nicht selten Schmerzen zur Folge hat.

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Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken

Frau macht Yoga-Pose
Meditation ist eine Technik, mit deren Hilfe man in den Moment findet, statt sich in Gedanken zu verlieren. Wie die Techniker Krankenkasse weiter informiert, lernen Sie im Rahmen der Mediation, Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne diese festzuhalten oder zu bewerten. Das Ziel: Abstand zum alltäglichen Stress gewinnen. Krankenkassen, Yoga-Studios und auch viele Fitnessstudios bieten Kurse an. Auch mithilfe von Apps kann man ausprobieren, ob Meditation etwas für einen ist.  © Marcos Castillo/Imago
Frau macht Yoga-Übung
Yoga kräftigt und dehnt auch die tiefliegenden Muskelgruppen. Doch die fernöstliche Lehre, die viele körperliche, aber auch geistige Übungen umfasst, kann mehr. Denn die Entspannungsübungen im Yoga verlangsamen die Atmung, was beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Wer sich ausprobieren möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Yoga- und Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse an.  © svyatoslav lipinskiy/Imago
Junge Frau liegt in Sportklamotten auf einer Yoga-Matte.
Viele Menschen schwören auf progressive Muskelentspannung, wenn sie zur Ruhe kommen wollen. Das Prinzip dahinter: Durch gezielte An- und Entspannung der Muskeln verringert sich die Aktivität der Nerven und die psychische Anspannung nimmt ab. Wie die AOK weiter informiert, kann man nach vorheriger Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten die Übungen auch selbstständig durchführen. © Ivan Gener/Imago
Frau liegt mit geschlossenen Augen im Gras
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das über gedankliche Konzentration zur Ruhe finden lassen soll. Hier werden nicht, wie bei der progressiven Muskelentspannung, Muskeln bewusst angespannt und entspannt. Wie die Neurologen und Psychiater im Netz weiter informieren, ist es viel mehr eine Art Selbsthypnose, die beim autogenen Training stattfindet. Mithilfe von Mantra-artigen Übungsformeln (z. B. „Der rechte Arm ist ganz schwer“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“) soll erreicht werden, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. Kurse finden Sie unter anderem bei Ihrer Krankenkasse und der Volkshochschule.  © Olga Pankova/Imago
Frau atmet tief durch an der frischen Luft.
Atemtechniken helfen dabei, starken Stress zu reduzieren. Bei Anspannung flacht die Atmung in der Regel ab, die Luft wird nicht weiter als in den Brustraum eingeatmet. Eine ruhige, regelmäßige Bauchatmung führt aber dazu, dass sich Muskeln entspannen und der Körper besser durchblutet wird. Auch der Blutdruck kann so gesenkt werden. Und so sieht eine gesunde und tiefe Bauchatmung nach der 4/7/11-Regel aus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen und das ganze 11 Minuten durchhalten. © Imago
Fröhliche, in eine Decke gehüllte junge Frau sitzt mit einer Tasse heißer Schokolade auf der Terrasse eines Bungalows
Achtsamkeit hat sich der Techniker Krankenkasse zufolge in vielen Studien als wirksam zur Stressreduktion erwiesen. In anerkannten Kursen zur „Mindfulness Based Stress Reduction“ würden Techniken erlernt werden, die helfen, im Hier und Jetzt statt in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein wichtiger Aspekt: Achtsam sein bedeutet, jegliche Bewertung aus den Gedanken zu verbannen. Der Moment, die Atmung, die Geräusche im außen werden also ausschließlich wahrgenommen, man denkt an nichts.  © Aleksei Isachenko/Imago
Frau wandert auf den Heimgarten
Viele Menschen machen intuitiv das Richtige, wenn sie sich gestresst fühlen. Sport empfinden viele als sehr gutes Ventil, um Druck abzulassen. Der Techniker Krankenkasse zufolge zählt Sport zwar nicht zu den typischen Entspannungstechniken, man spricht vielmehr von einer sogenannten passiven Methode.  © Imago
Frau liegt in der Badewanne
Zu den sogenannten passiven Methoden zählt nicht nur der Sport. Auch eine entspannte Auszeit in der Badewanne, ein Spaziergang oder Zeit mit einem guten Buch können den Stresslevel enorm senken, indem sie Zufriedenheitserlebnisse schaffen, so die Techniker Krankenkasse.  © Imago

Zu harte Matratze: Schlafprobleme und Rückenschmerzen sind die Folge

Sie fühlen sich morgens trotz ausreichend Schlaf müde und unausgeruht? Beim Aufstehen schmerzen Schultern und Beine? Schlafprobleme und Rückenschmerzen könnten an einer zu harten Matratze liegen. Folgende Symptome und Anzeichen sollten Sie daher ernst nehmen: 

  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Schlafprobleme und nächtliche Unruhe

Die richtige Matratze wählen: Was Sie beim Kauf beachten sollten

Beim Matratzenkauf empfiehlt der Experte und Reha-Mediziner Bernhard Dickreiter, die Matratze mindestens eine Viertelstunde Probe zu liegen. Die Zeit brauche es, um das richtige Gefühl zu bekommen, ob die Wirbelsäule „gerade“ liege, wie er gegenüber Netdoktor.de erwähnt. Die Matratze sollte sich der Wirbelsäule zudem anpassen, ohne zu stark nachzugeben, und mindestens 20 Zentimeter länger sein, als man groß ist.

Auch die Schlafposition spielt bei der Anschaffung eine Rolle. Wer lieber auf der Seite schläft, sollte laut dem Verbrauchermagazin ARD Alpha darauf achten, dass Schultern und Becken so einsinken, dass die Wirbel am Rücken eine gerade Linie bilden. Nach etwa acht bis zehn Jahren sollte die Matratze ausgetauscht werden. Durchgelegene Matratzen beeinflussen das Geschehen im Rücken erheblich und können Fehlhaltungen verursachen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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