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Wallbox-Installation im Freien: Welche Normen E-Auto-Besitzer beachten müssen

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Eine Wallbox muss nicht zwangsläufig in einer Garage installiert werden. Wer sie jedoch im Freien anbringen möchte, sollte einige Punkte beachten.

Wer sich ein Elektroauto zulegen möchte, der macht sich normalerweise über wichtige Punkte Gedanken: Neben dem Preis ist das in aller Regel die Reichweite. Wichtig ist aber auch eine ehrliche Analyse des eigenen Fahrprofils – denn tatsächlich muss es nämlich nicht in jedem Fall die größte erhältliche Batterie sein. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Laden: Eine Ladestation zu Hause ist ein großer Vorteil. Und zwar nicht nur, weil es bequem ist: Das im Vergleich zu Schnellladesäulen „langsame“ Laden erhält die Leistungsfähigkeit der Batterie länger. Aber nicht immer findet die Wallbox in einer Garage Platz. Doch: Die meisten Geräte lassen sich auch im Außenbereich installieren. Allerdings gibt es ein paar Punkte zu beachten.

Eine Wallbox muss nicht zwangsläufig in der Garage angebracht werden – dennoch sollte man bei der Outdoor-Installation auf einige Dinge achten. (Symbolbild)

Technische Daten vor dem Kauf einer Wallbox genau prüfen

Vor dem Kauf sollten Wallboxnutzer auf die technischen Daten des Wunschgeräts achten. Diese Informationen sind leicht auf dem Typenschild, in Datenblättern oder in der Betriebsanleitung des Produktes zu finden. „Gute Produkte geben dort die IP-Schutzart, die IK-Stoßfestigkeit, den Temperaturbereich und Angaben zur EN 61439-7 an. Wenn diese Angaben fehlen oder zu geringe Werte angegeben sind, sind die Wallboxen nicht für den Einsatz im Freien geeignet“, sagt Gregor Getto, Manager Product Safety beim Wallbox-Hersteller Amperfied.

Wallbox mit Angaben zur EN 61439-7

Ein von vielen Elektroautofahrern gern gekauftes Modell ist die Wallbox von GLB (werblicher Link) mit 22 kW inklusive 5 m Kabel und Typ-2-Ladegerät. Sie entspricht allen Standards gem. EN 61851-1 und IEC 61439-7 und besitzt einen Freigabeeingang für einen externen Schlüsselschalter, die Blende ist durch integriertes Schloss abschließbar.

Stoßfestigkeitsgrad und Schutzart: Auf diese Werte sollten sich beim Wallbox-Kauf achten

Konkret bedeutet etwa die Schutzart IP 54, dass die Wallbox gegen das Eindringen von Staub und Spritzwasser geschützt ist. Wichtig ist auch der Stoßfestigkeitsgrad IK 08, der bedeutet, dass die Wallbox einem Schlag von 5 Joule standhalten kann. Das entspricht der Schlagenergie eines 1,7 Kilogramm schweren Stahlwerkzeugs, das aus einer Entfernung von 30 Zentimetern auf die Wallbox fällt. Idealerweise verfügen die Wallboxen außerdem über ein Prüfzeichen einer unabhängigen Prüfstelle wie TÜV oder VDE, die die Angaben geprüft hat. Der ADAC hat vor einiger Zeit einige Wallbox-Modelle getestet – und große Unterschiede bei Preis und Ausstattung festgestellt.

Elektroauto-Markt in China boomt: Zehn Marken, die Sie kennen sollten

Elektrotransporter von Maxus.
Platz 10 – Maxus: Ford, VW und Mercedes aufgepasst. Mit Maxus greifen die chinesischen Hersteller auch bei den Nutzfahrzeugen an. Die Modelle der 2011 gegründete Tochter von SAIC Motors sind unter anderem bei der österreichischen Post und Ikea im Einsatz. Verkauft werden die Transporter über eigene Händler. © GlobalImagens/Imago
Der Aiways U5.
Platz 9 – Aiways: 2017 ging der Hersteller in China an den Start. Schon zwei Jahre später folgte die erste Niederlassung in Europa. Im selben Jahr kam mit dem U5 das erste Auto in China auf den Markt. 2020 folgte Deutschland.  © Aiways
Der Wey Coffee 01
Platz 8 – Wey: Ihr Debüt feierte die Marke 2016 im Rahmen der Guangzhou Auto Show. Ab 2017 wurden die ersten Autos verkauft. In Europa ist Wey seit 2022 vertreten. Mit dem Coffee 01 will die Tochter von Great Wall in Deutschland durchstarten. Mit dem Plug-in-Hybrid Cooffee 02 legen die Chinesen im Herbst nach. Vertrieben werden die Fahrzeuge vom Importeur Emil Frey. © Wey
Lynk & Co 01
Platz 7 – Lynk & Co: Auch hinter diesem Hersteller, der 2016 gegründet wurde, verbirgt sich wieder Geely. Der Plug-in-Hybrid 01 wird dabei vor allem im Abo vertrieben. Das Modell kann aber auch gekauft oder geliehen werden. Entwickelt und entworfen wurde der Lynk & Co in Schweden bei der Konzernschwester Volvo.  © Lynk & Co
Der MG 4 EV.
Platz 6 – MG: Tot gesagte Leben länger. Das gilt auch für die britische Traditionsmarke MG. Allerdings nicht mehr unter der Flagge ihrer Majestät. Nach der Insolvenz erwarb zunächst die Nanjing Automobile Group im Juni 2005 die Markenrechte für 53 Millionen Pfund Sterling (ca. 61 Millionen Euro). Inzwischen gehört der Hersteller zu SAIC Motor. Dort wurde MG mit Roewe in der Abteilung Passenger Vehicle zusammengefasst. Seit Januar 2021 ist MG auch wieder auf dem deutschen Markt vertreten – unter anderem mit dem 4 EV. © MG
Der Xpeng P7.
Platz 5 – Xpeng: Wie viele chinesische Hersteller ist auch Xpeng noch relativ jung. Erst 2014 wurde das Unternehmen gegründet, konnte in den vergangenen Jahren seine Stückzahlen aber immer weiter steigern. In Europa ist Xpeng bisher lediglich in Schweden, Norwegen, Dänemark und den Niederlanden vertreten. Wann der Hersteller nach Deutschland kommt, ist unklar. © Zuma Wire/Imago
Der Zeekr 001.
Platz 4 – Zeekr: Auch wenn der Name so gar nicht chinesisch klingt, stammt der Hersteller dennoch aus dem Reich der Mitte. Der Markenname setzt sich aus Generation Z und dem Begriff Geek zusammen. Hinter dem erst 2021 gegründeten Autobauer steckt Geely. Mit der neuen Tochter möchte man im Premiumsegment Fuß fassen. Zeekr arbeitet zudem mit Waymo an einem vollelektrischen, autonom fahrenden Ride-Hailing-Fahrzeug für die USA. Zusammen mit Mobileeye will man bis 2024 autonomes Fahren in Serie bringen. 2023 soll die Marke in Schweden und den Niederlanden mit den Modellen 001 und X ihren Europa-Start feiern. © Zeekr
Der Ora Funky Cat.
Platz 3 – Ora: Wie Wey gehört auch Ora zu Great Wall Motor. Gegründet wurde die Elektro-Tochter erst im Jahr 2018. Trotz ihrer noch recht jungen Geschichte hat die Marke schon für einen Aufreger gesorgt und eine dreiste Kopie des VW Käfer auf den Markt gebracht. In Europa gibt es das Modell jedoch nicht, dafür aber den Funky Cat. © Ora/GWM
Der NIO ES6 steht auf einer Messe.
Platz 2 – NIO: Der Name des 2014 gergründeten Herstellers ist eine Anspielung auf den Smog über den Großstädten Chinas. Nio,in chinesischen Schriftzeichen „Weilai“, bedeutet übersetzt „Der Himmel wird blau“. Eine Besonderheit der Marke ist die Battery-Swap-Technologie. In fünf Minuten wird der Akku gegen einen neuen ausgetauscht. Sein Europa-Debüt gab Nio 2021 in Norwegen. Seit 2022 sind die Elektroautos auch in Deutschland erhältlich. © VCG/Imago
Der BYD Seal.
Platz 1 – BYD: Unter den chinesischen Autobauern ist Built Your Dreams (BYD) fast schon so was wie der Opa. Seit 1995 gibt es das Unternehmen bereits. Autos spielten am Anfang jedoch noch keine Rolle, stattdessen baute man wiederaufladbare Batterien. Erst 2003 stieg man durch den Kauf der angeschlagenen Xian Qinhuan Automobile in das Automobilgeschäft ein. Inzwischen ist BYD einer größten Automobilproduzenten Chinas und der Welt. In Deutschland sind die Chinesen derzeit mit den Modellen Atto3, Han und Tang vertreten. © VCG/Imago

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Auch wenn die Outdoor-Wallbox in Betrieb ist, gibt es einige Dinge zu beachten

Sind die Normen erfüllt, müssen keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden, um die Wallbox vor Regen und anderen Wettereinflüssen zu schützen. E-Autonutzer sollten aber immer darauf achten, dass die Anschlüsse mit Schutzkappen oder Klappdeckeln gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub geschützt werden können. „Zusätzlich sollte beachtet werden, dass die Ladevorrichtung mindestens 90 Zentimeter über dem Boden angebracht werden muss, wenn sie frei zugänglich ist, um sie vor potenzieller Beschädigung und Feuchtigkeit zu schützen“, so Getto. (Mit Material von SP-X)

Rubriklistenbild: © Robert Poorten/Imago

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