Dreck, Moos, Unkraut

Schmutzige Pflastersteine? Ein Hausmittel reinigt gründlich und schont dabei Ihren Garten

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Mit der Zeit sehen Pflastersteine durch Schmutz und Bewuchs unordentlich aus. Ein einfaches Hausmittel und das richtige Werkzeug wirken jedoch Wunder.

Ob Einfahrt, Gehwege oder Terrasse – auf Pflastersteinen spielt sich das Leben ab. Dementsprechend verschmutzen sie mit der Zeit recht stark. Hinzu kommt, dass sich gerade im Frühling und Sommer allerlei Unkraut und Moos zwischen den Pflastersteinen breit macht, von Grünbelag ganz zu schweigen. Zum Glück lassen sich Pflastersteine recht simpel reinigen – mit dem richtigen Werkzeug und umweltfreundlichen Hausmitteln.

Die Grundreinigung der Pflastersteine

Bevor es an die gründliche Reinigung der Pflastersteine geht, kehren Sie mit einem Besen erst den losen Schmutz wie Erde, Blätter oder Sand weg. Ansonsten würde sich dieser Schmutz mit Wasser zu einer glitschigen Masse verbinden, die den Anblick nur verschlimmert und zudem den Abfluss verstopfen kann. Auf großen Pflasterflächen kann eine Kehrmaschine eine bequeme und rückenschonende Alternative zum herkömmlichen Straßenbesen sein.

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Fugen der Pflastersteine reinigen

Um Moos und Unkraut aus den Pflasterfugen zu entfernen, verwenden Sie für kleinere Flächen am besten einen Fugenkratzer oder eine Fugenbürste. Bei größeren Flächen wie Einfahrten empfiehlt sich entweder ein elektrischer Fugenkratzer oder ein Unkrautbrenner, der die unerwünschten Gewächse abflammt.

Kein Unkrautvernichter auf Pflastersteinen

Verwenden Sie keinesfalls Herbizide, auch nicht Essig oder Salz, um unerwünschte Gewächse zwischen den Pflastersteinen loszuwerden. Unkrautvernichter sind auf befestigten Flächen (wie Wege, Plätze, Bürgersteige, Garageneinfahrten oder Hofflächen) verboten und können ein hohes Bußgeld nach sich ziehen.

Pflastersteine von Schmutz und Belägen befreien

Nach den Fugen geht es an die gründliche Reinigung der Pflastersteine, die sich am einfachsten mit einem Hochdruckreiniger säubern lassen. Dieser spült Schmutz und möglichen Grünbelag wie Algen und Moos mit einem harten Wasserstrahl weg. Allerdings kommt der Hochdruckreiniger nicht für alle Pflastersteine infrage – erkundigen Sie sich vorher am besten beim Steinhersteller.

Mit einem Hochdruckreiniger lassen sich verschmutzte Pflastersteine gründlich säubern.

Bei stärkeren Flecken oder Verschmutzungen werden die Stellen mit Schrubber oder einer Bürste nachbearbeitet. Reicht das nicht aus, müssen Reinigungsmittel passend zur jeweiligen Steinart ran. Wer herkömmliche Reiniger verwendet, sollte jedoch darauf achten, dass sie biologisch abbaubar sind, da sie vom Regenwasser davon gespült werden und schließlich im Garten und in der Kanalisation landen.

Kärcher Hochdruckreiniger

Der K5 Hochdruckreiniger (werblicher Link) ist eine hervorragende Wahl für Heimanwender, die eine zuverlässige Lösung für die Pflege ihrer Außenbereiche suchen. Mit einem Druck von bis zu 145 bar kann der K5 hartnäckigen Schmutz, Algen und Moos effektiv von Pflastersteinen entfernen.

So wird das Hausmittel Soda zur Reinigung von Pflastersteinen verwendet

Auch natürliche Hausmittel helfen, Pflastersteine zu säubern, zum Beispiel Soda (Natriumcarbonat). Das beliebte Hausmittel, auch Waschsoda genannt, reinigt nicht nur Fliesenfugen, Toiletten oder Abflüsse, sondern kann auch zur Reinigung von säureempfindlichen Pflastersteinen im Außenbereich verwendet werden, wie das Portal Mein schöner Garten schreibt. Und so geht‘s:

  • Verrühren Sie dafür 100 Gramm Soda mit zehn Litern heißem Wasser und füllen das Ganze in einen Eimer.
  • Anschließend verteilt man die Soda-Mischung mit einem Besen oder einem Gummiabzieher auf der Fläche. 
  • Lassen Sie das Gemisch nun fünf bis sechs Stunden einwirken.
  • Danach mit klarem Wasser abspülen – fertig.

Auch bei Grünbelägen auf Holz und verschmutzen Holzterassen kommt Soda zur Reinigung infrage.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © Alona Antoniadis via www.imago-images.de
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Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © Mar via www.imago-images.de
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Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Monkey Business 2 via www.imago-images.de
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Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Kateryna Kolesnyk via www.imago-images.de
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Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imageBROKER/O. Diez via www.imago-images.de
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Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Erich Teister
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Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © IMAGO/Ashley Corbin-Teich
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Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss via www.imago-images.de
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Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © -
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Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © IMAGO/TSpider

Bei versiegelten Pflastersteinen genügt Neutralreiniger

Versiegelte Pflastersteine sind wiederum einfacher zu reinigen – hier genügt laut Obi.de Wasser und etwas Neutralreiniger. Den Hochdruckreiniger sollten Sie bei versiegelten Pflastersteinen allerdings lieber in der Garage lassen – dieser könnte die Versiegelung beschädigen. Übrigens, nicht alles darf in der Garage gelagert werden. Gartenstühle können bereits zum Problem werden.

Rubriklistenbild: © fotototo/Imago

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