Jahreszeit

Sommer: Die heiße Zeit des Jahres

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Des einen Freud ist des anderen Leid: Die meisten genießen das derzeitige Sommerwetter in Baden-Württemberg. Die Dürre könnte aber schon bald zum Problem werden.
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Der Sommer ist die wärmste Zeit des Jahres. Warmes, sonniges Wetter und lange Tage ziehen die Menschen ins Freie.

Kassel – Eis essen, ins Schwimmbad gehen, allgemein die langen Tage nutzen: Der Sommer mit seinem warmen Wetter sorgt für gute Laune. Auch in der Natur bildet der Sommer den Höhepunkt des Jahres für Pflanzenarten und die Tierwelt. Es gibt jedoch auch zu viel des Guten: Bei Hitze und Temperaturen von über 30 Grad Celsius kann es schnell unangenehm, für manche gar gefährlich werden.

JahreszeitSommer
Meteorologischer Sommeranfang1. Juni
Astronomische Sommeranfang21. Juni
Dauer3 Monate

Sommer in Deutschland – Wann beginnt die heiße Jahreszeit?

Der Sommer folgt auf den Frühling und wird später vom Herbst abgelöst. Auch wenn angesichts steigender Temperaturen in anderen Jahreszeiten bereits Sommergefühle auftreten können, dauert die heiße Jahreszeit auf der gesamten Nordhalbkugel drei Monate: Juni, Juli und August.

Wann genau der Sommeranfang ist, ist jedoch unterschiedlich. Dabei wird zwischen dem meteorologischen Sommeranfang und dem astronomischen, beziehungsweise dem kalendarischen Beginn, unterschieden. Aus meteorologischer Perspektive beginnt der Sommer am 1. Juni und endet am 31. August. In der Astronomie stellt häufig der Tag der Sommersonnenwende den Anfang der heißen Jahreszeit dar. Somit dauert der Sommer vom 21. Juni bis zum 21. September.

Dreiteilung des Sommers

Der Sommer ist zudem noch in den Frühsommer, Hochsommer und Spätsommer aufgeteilt. Von Anfang Juli bis Mitte August ist vom Hochsommer die Rede. In dieser Phase ist mit den heißesten Tagen zu rechnen. Witterungsbedingt wird jedoch ebenfalls von Hochsommertagen gesprochen, wenn die Temperaturen über 30 Grad liegen. Früher war dann auch von Tropentagen die Rede. Die heißesten Tage werden auch als Hundstage bezeichnet. Laut Deutschen Wetterdienst wird der Begriff „für sommerliche Hitzeperioden verwendet“. Wenn die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad Celsius fällt, handelt es sich um eine tropische Nacht.

Wie ist das Wetter im Sommer?

Der Sommer zeichnet sich als die Jahreszeit mit den meisten Sonnenstunden aus. Dadurch ist das Wetter auch besonders warm. Die durchschnittlichen Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Überblick:

  • Sommer 2023: 18,6 Grad Celsius
  • Referenzperiode 1961 bis 1990: 16,3 Grad Celsius
  • Vergleichsperiode 1991 bis 2020: 17,6 Grad Celsius

Im Durchschnitt lag das Temperaturmaximum in den Jahren 1991 bis 2020 bei 21,9 Grad Celcius, während das mittlere Temperaturminimum in diesem Zeitraum 10,7 Grad Celsius betrug. Der Sommer ist auch die sonnigste Jahreszeit. Die Sonne hat in den Jahren 1991 bis 2020 durchschnittlich 6,9 Stunden pro Tag geschienen.

Was sind Sommertage?

Wenn die Höchsttemperatur an einem Tag über 25 Grad Celsius liegt, ist von einem Sommertag die Rede. Die Anzahl der Sommertage wird zur Beurteilung herangezogen, ob es sich um einen warmen oder eher kühlen Sommer handelt. Im klimatologischen Mittel der Jahre 1991 bis 2020 gab es in Deutschland 32,3 Sommertage.

Wetter in Deutschland – Wie sich der Klimawandel auf die Sommer auswirkt

Durch die Klimakrise und die damit einhergehende globale Erwärmung erhöht sich auch die Zahl der Hitzetage in Deutschland. Für das Wetter in den Sommermonaten bedeutet das, dass sie deutlich heißer und trockener werden.

Aber nicht nur die Temperaturen steigen, auch der Jetstream verändert sich. Durch die Änderung des Luftstroms in der oberen Atmosphäre verweilen Hoch- und Tiefdruckgebiete länger an einem Ort. Langanhaltende, starke Regenfälle sind eine Folge. Im Frühling und Sommer kann es durch die Kombination von Saharastaub und Regenfällen zu einem sogenannten Blutregen kommen.

Wie sich das warme Wetter im Sommer auf die Gesundheit auswirkt

Wenn das Wetter im Sommer jedoch nicht extrem ist, hat es positive Auswirkungen auf das Wohlergehen von Menschen. Durch die Sonneneinstrahlung setzt der Körper Hormone frei, welche die Laune steigern können. Andererseits ist die Sonneneinstrahlung gefährlich, da sie die Haut schädigen und in schlimmen Fällen zu Hautkrebs führen.

Auch tropische Nächte können negative Folgen haben. Wenn die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad Celsius sinkt, fällt es einigen Menschen schwer, sich richtig auszuruhen. Das kann ihre Leistungsfähigkeit mindern. (ms)

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