Die richtige Pflege

Wie oft soll man Zimmerpflanzen düngen? Das gilt im Winter und im Sommer

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Nur von Wasser alleine können Zimmerpflanzen auf Dauer nicht leben. Sie benötigen die Zugabe von Dünger. Was Sie im Winter und im Sommer beachten sollten.

Nicht nur Obst und Gemüse im Beet muss regelmäßig mit Nährstoffen versorgt werden – auch Zimmerpflanzen benötigen Dünger. Doch darüber, wie oft die meisten Pflanzen gedüngt werden müssen, sind sich viele im Unklaren. Hier finden Sie die wichtigsten Infos.

In der Wachstumsphase wirkt ein Dünger Wunder

Düngen wirkt Mangelerscheinungen entgegen.

Pflanzen benötigen nicht nur Wasser, Licht und Sauerstoff, um zu wachsen. Sie werden feststellen, dass Pflanzen sehr viel vitaler aussehen, wenn sie regelmäßig gedüngt werden. Vor allem an den Blättern erkennt man den Unterschied, aber auch die Blüte profitiert von etwas Dünger. Zimmerpflanzen, bei denen das Düngen vergessen wird, wirken oft fahl und wachsen sehr langsam.

Die zehn besten Pflanzen fürs Home-Office

Sansevieria, Bogenhanf
Bogenhanf (Sansevieria) steht auf der Liste der Home-Office-Pflanzen ganz oben. Die Blattoberfläche ist bei dem Gewächs besonders groß, weshalb es die Luft gut reinigen kann.  © Cavan Images/Imago
Strelitzia Reginae
Die Strelitzie, die auch als Paradiesvogelblume bezeichnet wird, ist derart beliebt, dass ihr sogar ein LEGO-Set gewidmet wurde. Auch das echte Pendant eignet sich als Büropflanze, denn sie gilt als pflegeleicht und gleichzeitig luftreinigend.  © Mariusz Prusaczyk/Imago
Schusterpalme
Pflegeleicht und unverwüstlich – diese Eigenschaften sagt man der Schusterpalme (Aspidistra) nach. In Ihrem Home-Office macht sich die Pflanze besonders gut am Fenster, wenn es sich dabei nicht um Südseite handelt. Denn zu viel Sonne verträgt die Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse nicht.  © Stock&people/Imago
Orchidee und Laptop
Orchideen verbreiten Harmonie und gelten als Heilpflanze – nicht umsonst trifft man sie weltweit in Massage- und Yogastudios an. Noch dazu müssen sie nicht oft gegossen werden, profitieren aber ab und zu von einem Tauchbad.  © Africa Images/Imago
Friedenslilie
Friedenslilien bilden bei einem optimalen Standort mit viel Sonne schöne Blüten aus. Je dunkler der Platz, desto unwahrscheinlicher, dass sie blüht. Nicht schlimm, denn auch mit ihren attraktiven, ausladenden Blättern begeistern das Gewächs.  © Odluap/Imago
Birkenfeige
Die Birkenfeige wächst zwar langsam, kann aber Höhen von bis zu zweieinhalb Meter erreichen. Sie sollte regelmäßig gegossen werden und gilt als besonders effektiver Luftreiniger für Büro und Schlafzimmer.  © Sabine1/Imago
Mexikanische Bergpalme
Mit einer maximalen Größe von bis zu anderthalb Metern ist die mexikanische Bergpalme nicht für kleine Büros geeignet. Allerdings sind die Pflanzen sehr pflegeleicht und kommen auch mit wenig Licht zurecht.  © Portoprens 360/Imago
Kleine Strahlenaralie
Die Kleine Strahlenarlalie ist mit ihren kompakten, aber dichten Blättern ein echter Hingucker im Home-Office. Noch dazu kommt sie mit wenig Pflege aus und gedeiht sowohl an einem sonnigen als auch an einem halbschattigen Standort.  © Simply/Imago
Efeutute
Efeututen entziehen der Luft Formaldehyde und tragen zu besserer Konzentration bei. Außerdem neutralisiert die Pflanze, die trotz ihres Namens nicht mit dem Efeu verwandt ist, schlechte Gerüche. Platzieren Sie sie an einem halbschattigen Standort ohne direkte Sonne.  © Blue Jean Images LLC/Imago
Aloe Vera
Aloe vera ist eine ideale Pflanze fürs Home-Office, da sie wenig Pflege benötigt. Außerdem ist die Sukkulente eine Heilpflanze, die bei verschiedenen Hautleiden zum Einsatz kommt.  © Nenov/Imago

Beachten Sie folgende Punkte beim Düngen:

  • Generell gilt, dass sich Zimmerpflanzen im Winter in der Ruhephase befinden, sie also weniger Licht, Nährstoffe und Wasser benötigen. Das Wachstum ist in dieser Zeit reduziert und das Düngen würde ein falsches Signal bei den Gewächsen setzen.
  • Ausnahmen bestätigen jedoch bei folgenden blühenden Pflanzen die Regel: Orchideen, Weihnachtskaktus, Azalee sowie Alpenveilchen profitieren in der kalten Jahreszeit von einer Düngergabe, so Pflanzen Kölle.
  • Bei allen anderen Zimmerpflanzen sollten Sie in der Wachstumsphase von März bis Oktober zum Dünger greifen.
  • Ist die Erde zu trocken oder die Pflanze welk, sollten Sie generell nicht düngen, da dies den Wurzeln schaden könnte, warnt Hauert.com.

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Flüssigdünger oder Düngerstäbchen?

Düngerstäbchen geben die Nährstoffe langsamer und nachhaltiger ab. Sie müssen insgesamt mehr gießen. Besonders bei Palmenpflanzen können Düngerstäbchen die bessere Wahl sein. Flüssigdünger hingegen ist etwas wirkungsvoller, da er auch den Bereich der Erde erreicht, wo Stäbchen nicht hinkommen. Ist die Zimmerpflanze geschwächt, sollten Sie sie zuerst mit Flüssigdünger aufpeppen. Flüssigdünger wird ins Gießwasser gegeben und lässt sich etwas einfacher anwenden als Düngerstäbchen.

Auch Kaffee lässt sich als Dünger verwenden. Bedenken Sie jedoch, dass er den Säuregehalt des Bodens senkt.

Rubriklistenbild: © Giorgio Fochesato/Imago

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