Gerade in stressigen Situationen wünscht man sich schnelle Abhilfe. Wer kein Yoga machen oder meditieren möchte, kann sich mithilfe von Summen oder Singen beruhigen.
Stress kann in verschiedenen Bereichen des Lebens auftreten. Menschen stehen beispielsweise oftmals im Job aufgrund beruflicher Herausforderungen unter Stress oder aber sie leiden unter Stress im Privatleben. Nach Angaben der Die Techniker Krankenkasse fühlt sich in Deutschland jeder Vierte häufig gestresst. Insbesondere die Arbeit, Ansprüche an sich selbst sowie die Angst um Angehörige zählen dabei anscheinend zu den Hauptbelastungen. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder Zeit für Entspannung zu nehmen. Beim Stressabbau helfen verschiedene Techniken wie etwa Yoga, Atemübungen oder Meditation. Wie Sie sich auch mithilfe von Summen beruhigen können, lesen Sie hier.
Beim Vagusnerv handelt es sich um den sogenannten „Entspannungsnerv“, da er im Körper für Ruhe, Erholung und die Verdauung zuständig ist. Er steuert diejenigen Körperfunktionen, die dem Körper beim Regenerieren helfen und lässt sich durch gezielte Übungen aktivieren. Laut dem Onlinemagazin Refinery29 kann der Vagusnerv zum Beispiel bewusst mit dem Einsatz der Stimmbänder stimuliert werden. Das funktioniert, weil der Entspannungsnerv mit der Kehlkopfmuskulatur verbunden ist. Durch Singen oder Summen wird der Vagusnerv angeregt, ein Signal an das Gehirn zu senden, dass es sich wieder beruhigen soll.
Denn die Vibration der Stimmbänder wirkt wie eine Massage von innen, gleichzeitig wird auch der Blutdruck gesenkt. Zudem wird Oxytocin, ein Hormon für die Geborgenheit, freigesetzt. Dadurch entstehen nicht nur Glücksgefühle: Auch das Immunsystem wird gestärkt und das Schmerzempfinden reduziert. Summen oder Singen kann folglich in besonders stressigen Situationen angewandt werden und als schnelle Anti-Stress-Hilfe eingesetzt werden.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.