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Tesla Cybertruck korrodiert durch Magnete: „Fühle mich wie ein Idiot“

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Der Cybertruck von Tesla ist mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten konfrontiert. Jetzt tritt ein weiteres Problem auf: Korrosion! Dabei sollte die Karosserie eigentlich aus rostfreiem Edelstahl bestehen.

Es gibt eine Menge gute Gründe dafür, sich keinen Tesla Cybertruck zukaufen – abgesehen davon, dass es den Elekto-Pick-up in Europa gar nicht gibt. Zumindest noch nicht, denn Elon Musk hat eine EU-Version des Cybertrucks bereits in Aussicht gestellt. Mit Magneten sollte man dem kantigen Elektroauto dann aber nicht zu nahe kommen.

Allerdings nicht etwa wegen einer besonders empfindlichen Antriebsbatterie, sondern wegen der Karosserie aus Edelstahl. Denn die scheint besonders empfindlich zu reagieren, wenn man Magnete an ihr anbringt. Das berichten zumindest einige Nutzer des Forums Cybertruck Owners Club.

Rost am Cybertruck: Werbemagnete sorgen für unerwartete Schäden

Dort teilte der Nutzer „cybertooth“, der eigentlich Nick heißt, einige Fotos von der Karosserie seines Elektro-Pick-ups. Dazu schreibt er: „Ich fühle mich wie ein Idiot.. Ich habe beschlossen, Werbemagnete an meinem CT (Cybertruck, Anm. d. Red) anzubringen. Zufällig nahm ich sie nach einem Monat ab, um ihn zu waschen, und mein Herz sackte zu Boden... Rost und Korrosion.“

Die Edelstahlkarosserie des Tesla Cybertruck ist sehr empfindlich.

Offenbar hatte der Cybertruck-Besitzer aber noch mal Glück im Unglück. Der Großteil der vermeintlichen Schäden war lediglich oberflächlich und ließ sich leicht entfernen. Einige kleinere Löcher sowie stellenweise weiße Verfärbungen blieben aber auch nach einer intensiven Behandlung der Karosserie übrig.

Korrosionsprobleme bei Cybertrucks:  Warum Teslas Pick-up rostet

Und Nick ist nicht alleine mit dem Problem. Zahlreiche Forumsnutzer berichten von ähnlichen Problemen bei ihren Cybertrucks. Und das ist auch nicht weiter verwunderlich. Immerhin kann sich auf Edelstahl binnen weniger Stunden oberflächlicher Rost bilden.

Top 10 Neuzulassungen: Die beliebtesten Elektroautos der Deutschen im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Mini SE
Platz 10 – Mini Cooper E/SE: 13.953 Neuzulassungen im Jahr 2023 reichten Mini für den Einzug in die Stromer-Top-10. Der Cooper E/SE sicherte sich im Jahres-Ranking den zehnten Platz. © Mini
Ein BMW iX1
Platz 9 – BMW iX1: Die vollelektrische Version des BMW X1 wurde im vergangenen Jahr 14.694-mal neu zugelassen. Damit landet der iX1 auf dem neunten Rang im Jahres-Ranking 2023. © BMW
Ein Tesla Model 3
Platz 8 – Tesla Model 3: Der US-Hersteller Tesla sicherte sich mit seinem Model 3 den achten Platz im Ranking. Laut KBA kam der Stromer 2023 in Deutschland auf 15.865 Neuzulassungen. © Imagebroker/Imago
Fahraufnahme eines Cupra Born
Platz 7 – Cupra Born: Einst ein Seat-Ableger, inzwischen eine eigene Marke: Der vollelektrische Cupra Born wurde im vergangenen Jahr laut KBA 17.464-mal neu zugelassen – und landete damit auf Rang 7. © Cupra
Fahraufnahme eines Audi Q4 e-tron
Platz 6 – Audi Q4 e-tron: Laut KBA kam der Audi Q4 e-tron im Jahr 2023 auf 18.061 Neuzulassungen. Damit erreichte der Ingolstädter den sechsten Platz im Ranking. © Audi
Ein VW ID.3
Platz 5 – VW ID.3: Noch vor den zum Konzern gehörenden Marken konnte sich ein „eigenes“ VW-Produkt platzieren: Mit 22.270 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der VW ID.3 den fünften Rang. © VW
Fahraufnahme eines Fiat 500e
Platz 4 – Fiat 500e: Laut KBA wurde der Elektroflitzer Fiat 500e im Jahr 2023 in Deutschland 22.608-mal neu zugelassen – das reicht für den vierten Platz. © Fiat
Ein Skoda Enyaq
Platz 3 – Škoda Enyaq: Auch auf dem dritten Platz findet sich eine Marke aus dem VW-Reich: 23.498-mal wurde das E-SUV Škoda Enyaq im vergangenen Jahr neu zugelassen. © Škoda
Ein VW ID.4
Platz 2 – VW ID.4/ID.5: Für die erfolgsverwöhnten Wolfsburger reichte es nur für den Vize-Titel des Jahres 2023. 36.353 Neuzulassungen der E-Modelle ID.4 (Foto) und ID.5 zählte das KBA im vergangenen Jahr. © VW
Ein Tesla Model Y auf einer Messe
Platz 1 – Tesla Model Y: Eine Titelverteidigung ist nie einfach – doch Tesla hat es geschafft. Wie schon im Jahr 2022 konnte sich das Model Y auch im Jahr 2023 den Spitzenplatz bei den Neuzulassungen (45.818) in Deutschland sichern.  © Pond5 Images/Imago

Die Karosserie des Cybertrucks besteht zwar aus kaltgewalztem Edelstahl vom Typ 30X. Dieses Material gilt als besonders korrosionsbeständig, ist jedoch nicht vollständig korrosionsresistent, wie sich bereits bei einigen Fahrzeugen gezeigt hat. Hinzu kommt, dass durch den Magneten ein mikroskopischer Kontaktbereich mit erhöhter mechanischer Spannung entsteht, wie das Portal T3n berichtet.  Diese Spannung kann die schützende Chromoxidschicht beschädigen, was zu Kontaktkorrosion führt. Besonders problematisch wird es, wenn Feuchtigkeit oder Schmutz hinzukommen, die den Korrosionsprozess beschleunigen.

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In diesem Fall dürfte der Rost wohl durch eine Elektrolyse anregenden Kontakt verschiedener Metalle entstanden sein. Die beste Lösung gegen Korrosion ist daher auf Magneten zu verzichten. Alternativ könnten Materialien wie Gummi oder Kunststoff zwischen Magnet und Karosserie gelegt werden, um direkten Kontakt zu verhindern. Auf Stoff sollte man dabei jedoch verzichten, da so noch mehr Wasser eingeschlossen wird und der Effekt somit verschlimmert würde.

Auch Aufkleber werden zum Problem für den Cybertruck

Übrigens: Nicht nur Magneten sind Gift für die Karosserie des Tesla Cybertruck. Auch normale Aufkleber und Folierungen sind problematisch, wie Jalopnik berichtet. Diese enthalten Klebstoffe, die Säuren oder andere chemische Bestandteile freisetzen können. Dadurch wird ebenfalls die Chromoxidschicht des Edelstahls angreifen und es kommt zu Rost. Zudem kann sich unter dem Sticker Wasser sammeln, grade, wenn dieser nicht dicht ist oder die Karosserie nicht gründlich gereinigt wurde. Auch hier gilt also: Finger weg von Aufkleber – es sei denn, dieser ist für Edelstahl geeignet.

Rubriklistenbild: © Bihlmayerfotografie/Imago

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