Drei Anzeichen, dass Sie (noch) nicht für einen eigenen Hund bereit sind
VonLaura Knops
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Ein eigener Hund bringt viel Freude. Die Vierbeiner beanspruchen allerdings auch viel Zeit, Geld und Aufmerksamkeit. Sind Sie bereit für einen Vierbeiner?
Viele Menschen wünschen sich einen flauschigen Vierbeiner in ihrem Leben. Doch nicht jeder ist auch als Tierbesitzer geeignet. Ein Hund benötigt viel Zeit, Aufmerksamkeit und Geld. Vor der Anschaffung eines Hundes sollten sich zukünftige Tierbesitzer daher ausreichend Gedanken machen. Auch wenn ein Hund nicht infrage kommt, gibt es andere Wege, mit den geliebten Vierbeinern in Kontakt zu kommen.
Obwohl sich wohl kaum die nächsten 15 Jahre planen lassen, ist eine gewisse Zukunftssicherheit bei der Anschaffung eines Haustiers wohl ratsam. Tierbesitzer sollten zudem die Bereitschaft mitbringen, sich auch in schwierigen Situationen um ihren Hund zu kümmern. Ältere Tiere brauchen häufig mehr Pflege und daher auch mehr Zeit.
Sie haben nicht ausreichend Zeit, sich um einen Hund zu kümmern
Menschen, die häufig auf Geschäftsreisen sind, Vollzeit arbeiten oder besonders gerne in den Urlaub fahren, sollten sich die Anschaffung eines Hundes genau überlegen. Lange Arbeitszeiten und häufige Urlaube mit Fluganreise werden mit Hund schwierig. Haustierbesitzer sollten ausreichend Zeit für Pflege und Sozialisierung ihres Hundes einplanen, wie die Tierschutzorganisation Peta erklärt. Länger als sechs Stunden sollte der Vierbeiner nicht alleine zu Hause verbringen.
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Wohnung oder Haus ist nicht geeignet für einen Hund
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen Hund in der Wohnung oder im Haus zu halten. Gerade Wohnungen in der Stadt sollten allerdings großzügig Platz bieten und zumindest in der Nähe einer Grünanlage liegen, damit der Hund ausreichend Auslauf hat. Wer zur Miete wohnt, sollte zudem vorab schriftlich das Einverständnis des Vermieters zur Haltung eines Hundes geben lassen. Zukünftige Hundebesitzer sollten sich außerdem im Klaren darüber sein, dass die Wohnungssuche mit Hund deutlich schwieriger ist.
Hunde-Liebhaber: Diese Möglichkeiten haben Sie
Wer sich einen Hund wünscht, allerdings nicht über die richtigen Lebensumstände verfügt, kann trotzdem mit den geliebten Vierbeinern in Kontakt kommen. Beispielsweise können Tierbesitzer mit wenig Zeit mit anderen Menschen, die sich keinen eigenen Hund anschaffen können, die Pflege eines Haustieres teilen. Neben einer guten Planung benötigt dies allerdings auch eine gute Kommunikation zwischen allen Seiten. Nur so kann das Wohl des Hundes gewährleistet werden.
Eine andere Möglichkeit ist, Hunde in Not regelmäßig im Tierheim zu besuchen. Hunde-Liebhaber können beispielsweise bei der Pflege helfen und das Spazierengehen übernehmen. Viele Tierheime suchen nach Unterstützung und freuen sich über ehrenamtliche Helfer.