Hundehaltung

Drei Anzeichen, dass Sie (noch) nicht für einen eigenen Hund bereit sind

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Ein eigener Hund bringt viel Freude. Die Vierbeiner beanspruchen allerdings auch viel Zeit, Geld und Aufmerksamkeit. Sind Sie bereit für einen Vierbeiner?

Viele Menschen wünschen sich einen flauschigen Vierbeiner in ihrem Leben. Doch nicht jeder ist auch als Tierbesitzer geeignet. Ein Hund benötigt viel Zeit, Aufmerksamkeit und Geld. Vor der Anschaffung eines Hundes sollten sich zukünftige Tierbesitzer daher ausreichend Gedanken machen. Auch wenn ein Hund nicht infrage kommt, gibt es andere Wege, mit den geliebten Vierbeinern in Kontakt zu kommen.

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Bereit für einen eigenen Hund? Sie wissen nicht wie Ihre nächsten Jahre aussehen

Hunde benötigen viel Zeit und Aufmerksamkeit. Wer sich ein Haustier anschafft, sollte daher ein paar wichtige Punkte beachten. (Symbolbild)

Wer sich einen Hund anschaffen möchte, geht eine langjährige Verpflichtung ein. Je nach Rasse und Größe können manche Hunde bis zu 15 Jahre alt werden. Kleinere Hunde werden dabei in der Regel älter als größere, wie eine aktuelle britische Studie zeigt. Zukünftige Tierbesitzer sollten sich daher im Klaren sein, welche Pflichten sie mit einem Hund übernehmen.

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Obwohl sich wohl kaum die nächsten 15 Jahre planen lassen, ist eine gewisse Zukunftssicherheit bei der Anschaffung eines Haustiers wohl ratsam. Tierbesitzer sollten zudem die Bereitschaft mitbringen, sich auch in schwierigen Situationen um ihren Hund zu kümmern. Ältere Tiere brauchen häufig mehr Pflege und daher auch mehr Zeit.

Sie haben nicht ausreichend Zeit, sich um einen Hund zu kümmern

Menschen, die häufig auf Geschäftsreisen sind, Vollzeit arbeiten oder besonders gerne in den Urlaub fahren, sollten sich die Anschaffung eines Hundes genau überlegen. Lange Arbeitszeiten und häufige Urlaube mit Fluganreise werden mit Hund schwierig. Haustierbesitzer sollten ausreichend Zeit für Pflege und Sozialisierung ihres Hundes einplanen, wie die Tierschutzorganisation Peta erklärt. Länger als sechs Stunden sollte der Vierbeiner nicht alleine zu Hause verbringen.

Die größten Hunderassen weltweit – ist Ihr Vierbeiner dabei?

Deutsche Dogge im Herbst gibt Pfötchen
Deutsche Doggen gehören zu den größten Hunderassen überhaupt. Weibchen haben mindestens eine Schulterhöhe zwischen 72 bis 82 Zentimetern, bei Rüden liegt diese bei mindestens 80 bis 90 Zentimetern. Einst wurden sie als Wach- und Schutzhunde gezüchtet, aufgrund ihres sanften, geduldigen Wesens sind sie aber auch ideale Familienhunde.  © Julia Moll/Imago
Frau spielt mit Irischem Wolfshund
Der Irische Wolfshund ähnelt der Deutschen Dogge in der Größe, aber auch im Wesen. Rüden haben einen Widerrist von bis zu 86 Zentimetern, Hündinnen bis zu 71 Zentimeter. Früher wurden sie zur Jagd auf Rotwild und Wölfe eingesetzt. © Westend61/Imago
Scottish Deerhound-Paar am See
Der Scottish Deerhound sieht dem Irischen Wolfshund extrem ähnlich, ist insgesamt aber ein wenig kleiner (Rüde: max. 76 cm Schulterhöhe). Er wurde meist für die Jagd auf Hirsche eingesetzt und gilt in seinem Wesen als gelehrig, intelligent und sanftmütig. © G. Lacz/Imago
Landseer Hündin mit ihren Welpen
Der Landseer gilt als Urform des Neufundländers und wird nicht nur riesig (Rüden: Widerristhöhe zwischen 72 und 78 cm, Weibchen: 67 bis 72 cm), sondern liebt auch das Wasser und seine Familie. Er hat sogar kleine Hautlappen zwischen seinen Zehen, die ihn zum idealen Schwimmer und damit Wasserrettungshund machen. Sein sanftes und geduldiges Wesen prädestiniert ihn außerdem als Therapiehund. © Gerard Lacz/Imago
Neufundlaender zieht einen Mann aus dem Wasser
Genau wie der Landseer ist auch der Neufundländer ein perfekter Wasserrettungshund. Mit ihrer Größe von bis zu 71 Zentimetern Schulterhöhe (Weibchen: max. 66 cm) und dem insgesamt sehr kräftigen Körperbau, können Sie Lasten im Wasser und zu Land ziehen. Angeblich waren ihre Vorfahren Teil der Besatzung auf Wikingerschiffen, paarten sich mit den Hunden europäischer Siedler und die sanften Neufundländer-Riesen entstanden. © blickwinkel/Imago
English Mastiff liegt auf Waldboden
Der English Mastiff wird bis zwischen 76 bis zu 90 Zentimeter groß (Rüden), Hündinnen bis zu 75 Zentimeter. Er besitzt ein geduldiges und sanftes Wesen, aber auch als sehr personenbezogen. Das macht ihn zu einem idealen Wach- und Schutzhund. Seine Haltung ist in vielen Bundesländern Deutschlands mit strengen Auflagen verbunden, da er dort auf der Liste der gefährlichen Hunde steht.  © Nature Picture Library/Imago
Türkischer Kangal auf einem Weg
Der Kangal heißt in seiner Heimat Türkei Coban Köpegi und ist dort ein beliebter Herdenschutzhund. Er verteidigt seine Herden vor Raubtieren aller Art und geht in dieser Aufgabe völlig auf. In der Stadt oder als normales Familienhaustier wird er leider häufig verhaltensauffällig. Die maximale Größe liegt bei etwa 80 Zentimetern (Widerrist) – bei Rüden und Weibchen. © Berkay/Imago
Pyrenäen-Berghund auf einer Wiese
Ähnlich wie der Kangal ist auch der Pyrenäen-Berghund ein Herdenschützer. Er stammt aus Frankreich und schützt dort in den Bergen seine Herde vor tierischen Bedrohungen. Sie sind intelligent und treffen immer wieder eigene Entscheidungen. Das macht sie für ihren Job ideal, als Halter könnte man damit aber schnell überfordert werden.  © gebut/Imago
Leonberger Welpe auf Steinen
Schon die Welpen der Rasse Leonberger erinnern ein bisschen an Bären. Ausgewachsen werden die Rüden bis 80 Zentimeter groß, die Hündinnen bis 75 Zentimeter. Die Rasse ist vergleichsweise jung: In den 40er-Jahren (19. Jhd.) wurden die Rassen Bernhardiner und Neufundländer miteinander gekreuzt. Herausgekommen ist ein mutiger Familienhund mit Wachhund-Eigenschaften. © Danita Delimont/Imago
Bernhardiner auf einem Sofa
Bernhardiner, oder auch St. Bernardshunde, wurden der breiten Masse besonders durch den Kultfilm „Beethoven“ bekannt. Rüden haben ein Höchstmaß von bis zu 90 Zentimetern, Weibchen können gut und gerne 80 Zentimeter erreichen. In den Walliser Alpen wurden sie als Rettungshunde eingesetzt. Diesen Beruf nehmen einige von ihnen immer noch wahr, andere genießen ihr Leben als Couchpotato und Familienhund. © Cavan Images/Imago

Wohnung oder Haus ist nicht geeignet für einen Hund

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, einen Hund in der Wohnung oder im Haus zu halten. Gerade Wohnungen in der Stadt sollten allerdings großzügig Platz bieten und zumindest in der Nähe einer Grünanlage liegen, damit der Hund ausreichend Auslauf hat. Wer zur Miete wohnt, sollte zudem vorab schriftlich das Einverständnis des Vermieters zur Haltung eines Hundes geben lassen. Zukünftige Hundebesitzer sollten sich außerdem im Klaren darüber sein, dass die Wohnungssuche mit Hund deutlich schwieriger ist.

Hunde-Liebhaber: Diese Möglichkeiten haben Sie

Wer sich einen Hund wünscht, allerdings nicht über die richtigen Lebensumstände verfügt, kann trotzdem mit den geliebten Vierbeinern in Kontakt kommen. Beispielsweise können Tierbesitzer mit wenig Zeit mit anderen Menschen, die sich keinen eigenen Hund anschaffen können, die Pflege eines Haustieres teilen. Neben einer guten Planung benötigt dies allerdings auch eine gute Kommunikation zwischen allen Seiten. Nur so kann das Wohl des Hundes gewährleistet werden.

Eine andere Möglichkeit ist, Hunde in Not regelmäßig im Tierheim zu besuchen. Hunde-Liebhaber können beispielsweise bei der Pflege helfen und das Spazierengehen übernehmen. Viele Tierheime suchen nach Unterstützung und freuen sich über ehrenamtliche Helfer.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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