Diabetes vorbeugen

Blutzuckerspiegel regulieren: Zehn Lebensmittel, die helfen können

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Mit der richtigen Ernährung kann man den Blutzuckerspiegel kontrollieren und Diabetes vorbeugen. Zehn Lebensmittel eignen sich besonders gut.

In Deutschland leben rund 8,5 Millionen Menschen mit der Diagnose Diabetes mellitus. Über 95 Prozent der Betroffenen sind nach Angaben des Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2022 an Typ-2-Diabetes erkrankt. Diabetes kann dabei die Folge eines erhöhten Blutzuckerspiegels und einer Insulinresistenz sein. Allerdings kann man den Blutzuckerspiegel mit einigen Lebensmitteln auf natürliche Weise kontrollieren und Diabetes dadurch vorbeugen.

Blutzucker senken: Zehn Lebensmittel sind gut für den Zuckerhaushalt

Heidelbeeren haben einen positiven Effekt auf den Insulinhaushalt. Sie senken den Blutzucker und erhöhen die Zuckeraufnahme in die Zellen. So wirken sie antidiabetisch und helfen dabei, den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu bekommen.
  1. Zimt zur Regulierung des Blutzuckerspiegels: Die dauerhafte Einnahme von 1 Gramm Zimt pro Tag wird für Diabetiker empfohlen, da das Gewürz den Glukose-Stoffwechsel anregt und ähnlich wie Insulin wirkt.
  2. Ingwer zur Senkung des Blutzuckers: Der Hauptwirkstoff Gingerol löst Insulinresistenz auf, macht Zellen sensibler für Insulin und verbessert somit die Verwertung von Blutzucker.
  3. Flohsamen als Blutzuckersenker: Neben ihrer Wirkung bei Verdauungsproblemen können Flohsamen effektiv den Blutzucker senken.
  4. Chillis für einen positiven Effekt: Der Scharfstoff Capsaicin in Chillis trägt dazu bei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
  5. Kurkuma mit Curmin gegen Diabetes: Der antioxidative und entzündungshemmende Hauptwirkstoff Curmin in Kurkuma kann das Diabetes-Risiko mindern.
  6. Zwiebeln für Cholesterin- und Blutzuckerspiegel: Der Verzehr von ausreichenden Mengen Zwiebeln kann sowohl den Cholesterinspiegel als auch den Blutzuckerspiegel senken.
  7. Grapefruits mit Flavonoid Naringenin: Der sekundäre Pflanzenstoff Naringenin in Grapefruits senkt den Blutzucker ähnlich wie Insulin.
  8. Heidelbeeren für den Insulinhaushalt: Heidelbeeren wirken antidiabetisch, senken den Blutzucker und erhöhen die Zuckeraufnahme in den Zellen.
  9. Rosinen als gesunder Snack: Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Polyphenolen können Rosinen das Diabetes-Risiko reduzieren und den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen.
  10. Walnüsse mit Omega-4-Fettsäuren: Der hohe Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-4-Fettsäuren, in Walnüssen unterstützt die Senkung von Blutzucker und Insulin. Der tägliche Verzehr einer Handvoll (ca. 30 g) kann Diabetes-Patienten helfen, ihren Blutzuckerspiegel stabil zu halten.

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Erste Anzeichen von Diabetes: Zehn Symptome können ein Warnzeichen sein

Frau trinkt Wasser
Diabetes ist im Volksmund auch als Zuckerkrankheit bekannt. Wer zu hohe Blutzuckerwerte mit einem angehenden Diabetes hat, ist verstärkt durstig. Die Niere versucht, den überschüssigen Zucker (Glukose) im Körper auszuscheiden, indem Wasser gebunden wird und somit Flüssigkeit entzogen wird. Die Folge: ein starkes Durstgefühl. © BRUNO / IMAGE POINT FR / BSIP / Imago
Toilette
Wer vermehrt Harndrang verspürt, insbesondere nachts, sollte seine Blutzuckerwerte überprüfen lassen: Übersteigt der Glukosespiegel im Blut die Kapazität der Nieren, versucht der Körper über die Blase den überschüssigen Zucker loszuwerden. Das führt zu häufigem Wasserlassen. © sasirin pamai/Imago
Frau im Sitzen mit Schmerzen im Unterleib
In der Regel sind vor allem Frauen von ständigem Harndrang und Blasenentzündungen betroffen, auch bei Diabetes. Der überschüssige Blutzucker wird über die Niere in den Urin abgegeben, sodass er einen zusätzlichen Nährboden für Bakterien bietet. © Alla Rudenko/Imago
Frau mit Wadenkrampf
Ein Diabetes kann sich bei Betroffenen durch verstärkte und regelmäßige Muskelkrämpfe bemerkbar machen, insbesondere in den Waden oder Füßen. Diese Krämpfe sind ein Hinweis für einen gestörten Mineralstoffhaushalt aufgrund des Flüssigkeitsverlusts. Bei einer fortgeschrittenen Zuckerkrankheit können Muskelkrämpfe auf Nervenschäden hindeuten, so die „Apotheken Umschau“. © YAY Images/Imago
Schläfriger Mann am Steuer
Zu den ersten Anzeichen eines Diabetes zählt starke und anhaltende Müdigkeit. Der überschüssige Zucker im Körper hat Auswirkungen auf den Stoffwechsel und die Energieversorgung, was zum Teil bleierne Erschöpfung zur Folge hat. © imageBROKER/Isai Hernandez/Imago
Augen eines Mannes
Ein charakteristisches Anzeichen von Diabetes ist verschwommenes Sehen, verbunden mit einer Sehverschlechterung und wechselnden Sehstärke. Insbesondere wenn jemand Menschen morgens verschwommen und nachmittags eher scharf sieht, kann das auf einen noch nicht entdeckten Diabetes mellitus hindeuten. Die schnellen Veränderungen der Sehschärfe sind auf die Blutzuckerschwankungen zurückzuführen, wie es die „Pharmazeutische Zeitung“ erläutert. © MBtoo/Imago
Frau juckt sich am Handgelenk
Der Wasserverlust, auch bedingt durch den Harndrang, hat Auswirkungen auf die Haut, die nicht mehr richtig mit Flüssigkeit versorgt wird. Menschen mit Diabetes leiden häufig unter trockener, rissiger und für Verletzungen anfällige Haut. © BRUNO / IMAGE POINT FR / BSIP / Imago
Fuß mit eingebundenem Zeh
Menschen mit Diabetes haben zusehends eine empfindsame Haut, die zu Rissen und Wunden neigt, insbesondere an den Füßen (sogenannter „Diabetischer Fuß“). Durch die Zuckerkrankheit ist die Funktion der Nerven geschädigt und der Blutfluss gestört, was Druckstellen und Verletzungen begünstigt. © ninun/Imago
Frau mit Schwindel
Bei einem Diabetes kommt es nicht selten zu einem zuckerbedingten Schwindel, was auf neuronale Störungen vor allem in den Füßen zurückzuführen ist. Dadurch fällt es Betroffenen schwer, gleichmäßig zu laufen, so die „Apotheken Umschau“. © Science Photo Library/Imago
Frau mit Keksen
Hungergefühl und Appetitlosigkeit im Wechsel zählen zu typischen Symptomen, die mit einem Diabetes und dem schwankenden Insulinspiegel einhergehen. Ein abfallender Blutzuckerspiegel fördert den Appetit, wohingegen ein hoher Zuckerspiegel im Blut die Insulinausschüttung anregt und das Sättigungsgefühl beeinflusst. © FlotJet/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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