Mückenplage

Fünf Tipps, um lästige Mücken aus dem Schlafzimmer zu verbannen

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Mücken können eine echte Plage sein, besonders wenn sie uns nachts den Schlaf rauben. Zum Glück helfen einfache Methoden, um ihnen die Lust am Stechen zu vermiesen.

Wenn es nachts fies um die Ohren surrt, wird schnell klar: Eine Mücke treibt im Schlafzimmer ihr Unwesen. Dann heißt es schnell sein und die Blutsauger aufspüren, sonst drohen heftig juckende Mückenstiche. Damit es die Blutsauger gar nicht erst ins Schlafzimmer schaffen oder sie zumindest nicht auf die Idee kommen, zu stechen, helfen einige Vorsichtsmaßnahmen und Hausmittel gegen die lästigen Insekten.

Was hilft gegen Mücken im Schlafzimmer?

Mücken werden von Schweiß magisch angezogen. Um nachts nicht gestochen zu werden, hilft es deshalb oft schon, vor dem Schlafengehen zu duschen. (Symbolbild)
  • Fliegengitter anbringen: Um zu verhindern, dass die Schnaken durchs offene Fenster herein flattern, helfen engmaschige Insektenschutzgitter an den Fenstern. Diese halten neben Mücken noch andere lästige Insekten wie Fliegen aus der Wohnung fern.
  • Moskitonetz über dem Bett: Auch ein Moskitonetz direkt über dem Schlafplatz versperrt lästigen Stechmücken den Weg.
  • Duschen: Mücken werden nicht etwa von Licht, sondern laut AOK.de in erster Linie von Schweiß und der menschlichen Atemluft magisch angezogen. Deshalb sollten Sie vor dem Schlafengehen noch einmal duschen, um nächtlichen Mückenstichen vorzubeugen. Verzichten Sie dabei jedoch auf süße duftende Duschgels, Deos oder Cremes.
  • Ventilator vor dem Fenster: Um die menschliche Duftspur für Mücken bestmöglich zu verwischen, hilft es laut SWR.de, einen Ventilator im Zimmer aufzustellen. Schon finden uns die Mücken weit weniger verlockend.
  • Pflanzen auf der Fensterbank: Bestimmte Gerüche können Schnaken gar nicht leiden. Diesen Effekt machen Sie sich am besten zunutze, in dem Sie Anti-Mücken-Pflanzen auf der Fensterbank im Schlafzimmer platzieren. Dazu zählen etwa Zitronenmelisse, Minze, Lavendel oder Basilikum. Ob Pflanzen als Hausmittel bei der Mückenabwehr helfen, ist nicht wirklich belegt, aber einen Versuch ist es allemal Wert.

Zehn Mücken und Bremsenarten, um die Sie einen großen Bogen machen sollten

Gemeine Stechmücke (Culex pipiens)
Die zu den Hausmücken zählende Gemeine Stechmücke (Culex pipiens) ist eine der häufigsten Arten in Deutschland. Sie kann vermutlich Viren von Vögeln auf den Menschen übertragen. © Westend61/Imago
Kriebelmücke auf Grashalm
Sie sieht aus wie eine Fliege: Spätestens, wenn eine der 57 Kriebelmückenarten in Deutschland schmerzhaft zubeißt, erkennt man seinen Irrtum. Es folgen starker Juckreiz, Schwellungen oder sogar Blutergüsse.  © Pond5 Images/Imago
Zwei Tigermücken auf Haut, eine mit Blut vollgesaugt
Die invasive Tigermücke wurde erstmals im Jahr 2007 in Deutschland nachgewiesen. Heute gibt es sie schon in mehreren Bundesländern. Sie trägt eine schwarz-weiße Musterung mit fünf weißen Streifen an den Hinterbeinen – und kann das Chikungunya- und Dengue-Virus auf den Menschen übertragen. © agefotostock/Imago
Ringelmücke Culiseta annulata an Blüte
Die sehr häufige Ringelmücke (Culiseta annulata) wird mit ihren etwa 13 Millimetern Körpergröße und den weißen Streifen oft mit der Tigermücke verwechselt. Ihr Stich ist sehr schmerzhaft. © blickwinkel/Imago
Asiatische Buschmuecke, Japanischer Buschmoskito Aedes japonicus
Ursprünglich in Asien heimisch, ist der Japanische Buschmoskito (Aedes japonicus) seit 2008 auch in Deutschland etabliert. Die Mücke könnte das West-Nil-Virus, das Dengue- und das Chikungunya-Virus übertragen. © blickwinkel/Imago
Stechmücke Aedes vexans
Die auch „Rheinschnake“ genannte Stechmücke Aedes vexans tritt in Feuchtgebieten und bei Überschwemmungen massenhaft auf. Sie kann das West-Nil-Virus übertragen. © blickwinkel/Imago
Gnitze, Bartmücke ( Ceratopogonidae ) auf Blatt
Die dämmerungs- und nachtaktiven Gnitzen (Bartmücken) sind mit etwa drei Millimetern sehr klein, mit rund 200 Arten in Deutschland aber auch sehr zahlreich. Stiche sind ziemlich schmerzhaft. © STAR-MEDIA / Imago
Pferdebremse (Tabanus sudeticus) sitzt auf einem Blatt
Eigentlich sieht die Pferdebremse (Tabanus sudeticus) eher unscheinbar aus. Aber ebenso wie die Rinderbremse kann sie mit ihren großen Mundwerkzeugen sehr empfindlich stechen. Erst entstehen Quaddeln, dann eine stark juckende Rötung. © IMAGO/M. Woike
Regenbremse (Haematopota pluvialis)
Die Regenbremse (Haematopota pluvialis) ist hierzulande die häufigste Bremsenart. Theoretisch kann sie Borreliose übertragen, daher sollte man Einstichstellen im Auge behalten. © Karina Hessland/Imago
Goldaugenbremse (Chrysops relictus)
An ihren schillernden Augen erkennt man die Goldaugenbremse (Chrysops relictus) recht gut. Sie bevorzugt beim Stechen die Hals- und Kopfregion. Juckende Stellen nicht aufkratzen! © Pond5 Images/Imago

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Was tun, wenn eine Mücke im Schlafzimmer ist?

Hat sich doch eine Mücke ins Schlafzimmer verirrt, hilft ein Trick dabei, die Blutsauger aufzuspüren: Legen Sie einfach ein verschwitztes T-Shirt in eine Ecke des Raums. Die Mücken folgen der Duftspur und lassen sich auf dem Kleidungsstück nieder. Dann müssen Sie die Stechmücken nur noch sicher nach draußen befördern. Alternativ kann eine selbstgebaute Insektenfalle helfen, die Mücken zu bekämpfen.

Rubriklistenbild: © LB Studios/Imago

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