Cyber Odyssey

Teslas Cybertruck bald in Deutschland zu bestaunen – aber nicht zu kaufen

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Darauf haben viele Tesla-Fans gewartet: Der Cybertruck kommt nach Europa! Allerdings nur für eine Promo-Tour, die auch in sechs deutschen Städten gastiert.

Seit Ende 2023 liefert Tesla den Cybertruck in den USA und Kanada aus. Die Nachfrage ist dabei so hoch, dass neu aufgegebenen Bestellungen erst irgendwann im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Wer außerhalb von Nordamerika wohnt, braucht noch Geduld oder muss auf ein importiertes Exemplar zurückgreifen. Doch es gibt gute Nachrichten: Tesla bringt den Cybertruck bald nach Europa.

Tesla schickt Cybertruck auf Promo-Tour nach Europa: Sechs Stopps in Deutschland

Zumindest für eine Promo-Tour. In seiner jetzigen Form wäre der Elektro-Pick-up in Europa nämlich nicht zulassungsfähig. Das hält den US-Autobauer aber nicht davon ab, auf dem alten Kontinent ordentlich die Werbetrommel für den Cybertruck zu rühren. Die Europa-Tournee mit dem auffälligen Elektroauto trägt natürlich den passenden Titel: Cyber Odyssey.

Der Tesla Cybertruck kommt bald nach Europa, allerdings nur zu Promo-Zwecken.

Ein Stopp auf der Europa-Tour des Elektro-Pick-Ups ist Deutschland. Hier haben Interessenten in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Frankfurt, Hannover und Hamburg die Chance, auf Tuchfühlung mit dem Cybertruck zu gehen.

  • 2. – 4. Mai: Berlin, Mall of Berlin
  • 8. – 11. Mai: Düsseldorf, Tesla Center Düsseldorf Lierenfeld
  • 15. – 18. Mai: München (Vaterstetten), Tesla Center München Parsdorf
  • 26. – 29. Juni: Stuttgart (Weinstadt), Tesla Center Weinstadt
  • 3. – 6. Juli: Frankfurt am Main, Tesla Center Frankfurt
  • 3. – 6. Juli: Hannover, Tesla Center Hannover
  • 10. – 13. Juli: Hamburg, Tesla Center Hamburg

Cybertruck geht auf Cyber Odyssey: Tesla plant noch keinen Verkauf in Europa

Die Cyber Odyssey startet somit unter anderem in der Bundeshauptstadt – parallel findet auch ein Event in Schweden statt. In der Mall of Berlin wird der Cybertruck von 10 bis 20 Uhr ausgestellt. An den anderen Stationen haben die Interessenten von 9 bis 18 Uhr Zeit, sich den Elektro-Pick-up anzuschauen. Für jede Veranstaltung ist eine Registrierung über die Tesla-Homepage möglich. Dort kann auch die Anzahl der Gäste angegeben werden, die mitkommen. Insgesamt sind in Europa, Dubai und Qatar 100 Events rund um den Stromer geplant.

Zeitenjagd auf Nordschleife: Diese 10 Elektroautos waren am schnellsten

Porsche Taycan Turbo auf der IAA.
Platz 9 – Porsche Taycan Turbo: Die Zuffenhausener sind fast schon Stammgast in der Eifel. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis man nach dem Rekord für in Serie gebaute Elektroautos greift. Und so schickten die Schwaben 2019 einen Vorserien Taycan Turbo auf die Nordschleife. Die offizielle Zeit: 7:42,3. Ein neuer Rekord! Übrigens: Der BMW M4 CS der vorherigen Generation war genauso schnell. © Manfred Segerer/Imago
Tesla Model S
Platz 8 – Tesla Model S Plaid: Wo es um Elektroautos geht, ist Tesla nicht weit weg. Und so wollten die Amerikaner auch den Rundenrekord auf der Nordschleife. Um Porsche abzulösen, schickte man 2021 das Model S Plaid ins Rennen. Mit Erfolg: Das 1.020 PS starke Elektroauto durchquerte die Grüne Hölle in 7:35,5 Minuten. Es war der Anfang eines Duells um die Bestzeit. © Tesla
Porsche Taycan Turbo S auf der Nordschleife.
Platz 7 – Porsche Taycan Turbo S: Nur ein Jahr später schickte sich Porsche an den Tesla-Rekord zu knacken. Dieses Mal sollte es der Taycan Turbo S richten. Und er pulverisierte die Bestmarke der Texaner. Mit 7:33,3 Minuten war er knapp zehn Sekunden schneller als das Model S Plaid. © Porsche
Tesla Model S auf der Nordschleife.
Platz 6 – Tesla Model S Plaid Track Pack: Im Jahr 2023 folgte dann ein weiterer Anlauf von Tesla. Dieses Mal war das Model S Plaid zusätzlich noch mit dem Track Pack ausgestattet. Perfekte Voraussetzungen für einen Trackday mit Rundenrekord. Und den schnappten sich die Texaner auch. Die Zeit: 7:25,2 Minuten. Satte 8,1 Sekunden schneller als Porsche. © Tesla
Toyota TMG EV P002 auf der Nordschleife.
Platz 5 – Toyota TMG EV P002: Der Name dieses Stromers ist ähnlich kryptisch, wie der des ersten Elektro-Toyotas bz4X. Dahinter verbirgt sich aber ein elektrischer Prototyp eines Rennautos mit 469 PS. Mit 7:22,32 stellte Toyota 2012 für kurze Zeit den Rekord für Elektroautos auf der Nordschleife auf. © Toyota Gazoo Racing Europe
Porsche Taycan Turbo GT auf der Nordschleife.
Platz 4 – Porsche Taycan Turbo GT: Und täglich grüßt das Murmeltier oder in diesem Fall Zuffenhausen. Im Januar 2024 schickte die VW-Tochter einmal mehr eine Vorserienversion des Elektrosportlers auf die Nordschleife, um den Tesla Rekord einzustellen. Und das gelang eindrucksvoll. Mit 7:07,5 Minuten blieb man nur knapp über sieben Minuten. Platz drei verpasste der Taycan um grade einmal 2,3 Sekunden. Zeitgleich war man knappe 18 Sekunden schneller als Dauerkonkurrent Tesla. © Sebastian Kubatz/Porsche
Rimac Nevera
Platz 3 – Rimac Nevera: Mit einer Zeit von 7:05,2 ist das Hypercar hauch dünn, das schnellste Serien-Elektroauto auf der Nordschleife. Die 1.088 PS haben bei der Rekordfahrt Ende 2023 sicherlich geholfen, um Porsche, Tesla und Co. hinter sich zu lassen. Den Sprint von null auf 100 schafft der Nevera in 1,7 Sekunden. Auch abseits der Grünen Hölle ist er somit eines der schnellsten Elektroautos auf dem Markt. Zudem hält der Sportwagen einen Weltrekord für die höchste Geschwindigkeit im Rückwärtsgang. © Cover-Images/Imago
NIO EP9
Platz 2 – NIO EP9: Auch wenn der Sportwagen zwischen 2016 und 2019 für etwa 1,55 Millionen Euro verkauft wurde, ein Serienfahrzeug ist er nicht. Lediglich zehn Exemplare wurden gebaut. Auf der Nordschleife durfte das 1.360-PS-Monster 2017 zeigen, was in ihm steckt. Und das ist einiges: Als erstes Elektroauto bezwang er die Grüne Hölle in unter sieben Minuten. Und zwar deutlich. Am Ende zeigte die Stoppuhr 6:45,9 Minuten. Beim ersten Versuch im Vorjahr blieb das Hypercar mit 7:05,12 Minuten noch knapp darüber. © Pond5 Images/Imago
Ein Lotus Elvija X auf der Nordschleife.
Platz 2 – Lotus Elvija X: Schon die Serienversion des Elektro-Hypercars ist beeindruckend. 2.039 PS katapultieren den Lotus Elvija in 9,1 Sekunden auf Tempo 300, das maximale Drehmoment beträgt 1.704 Newtonmeter. Daran hat sich auch bei der Nordschleifen-Version nichts geändert. Lediglich an der Aerodynamik hat Lotus geschraubt. Der Elvija X trägt einen massiven Heckflügel sowie einen ausgeprägten Frontsplitter und Luftleitbleche. Hinzu kommen Karbonbremsen und Rennreifen von Pirelli. Mit diesen minimalen Modifikationen brannte das Hypercar eine Zeit von 6:24,047 Minuten in den Asphalt der Grünen Hölle. Damit ist es das schnellste Auto mit Serienfahrwerk. © Lotus
VW ID.R auf der Nordschleife.
Platz 1 – VW ID.R: Noch bevor Volkswagen voll auf Elektro gesetzt hat, experimentierte man in Wolfsburg mit dem Alternativ-Antrieb herum. Heraus kam der ID.R. Mit 680 PS und weniger als 1.100 kg Gewicht war die Studie ein offensichtlicher Kandidat für den Elektro-Rekord in der Eifel. 2019 war es dann so weit und die Grüne Hölle war kein Gegner für den ID.R. Der Elektrorenner brauchte nur 6:05,3 Minuten für die Nordschleife. Damit ist er mit deutlichem Abstand der schnellste Stromer auf der Kult-Strecke. Einzig der Porsche 919 Hybrid Evo legte die 23 Kilometer schneller zurück. © Bildagentur Kräling/Volkswagen

Ob oder wann, der Cybertruck in Europa in den Verkauf kommt, hat Tesla noch nicht entscheiden. „Während das Hochfahren der Produktion noch Zeit benötigt, konzentriert sich Tesla auf Nordamerika, den Hauptvolumenmarkt für Pick-ups. Der Cybertruck ist gegenwärtig in Europa nicht verfügbar und Tesla hat keinen bestimmten Zeitpunkt für Lieferungen außerhalb Nordamerikas bekannt gegeben“, betont der Autobauer auf Anfrage von Golem.

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Zudem hat Tesla beim Cybertruck mit einigen Problemen zu kämpfen. So gab der Cybertruck in einigen Fällen bereits nach wenigen Kilometern den Geist auf. Schnee gehört ebenfalls nicht zu den Stärken des Cybertrucks. Neben schlechten Fahreigenschaften durch ungeeignete Bereifung schneien die Scheinwerfer zu. Verschmutzen sollte man den Elektro-Pick-up ohnehin nicht. Denn er verträgt keinen Schmutz und muss danach sofort gewaschen werden. Allerdings sollte man hier stets an den Waschmodus denken, denn Waschanlagen sind ebenfalls gefährlich. Auf TikTok klagte ein Nutzer danach über Probleme mit dem Bordcomputer. Ein weiterer Schwachpunkt ist die Reichweite, die deutlich geringer ausfällt als versprochen. Zudem musste Tesla alle ausgelieferten Fahrzeuge wegen eines Problems mit der Abdeckung des Gaspedals zurückrufen.

Rubriklistenbild: © Jam Press/Imago

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