Psychische Erkrankungen

Außen erfolgreich, innen verzweifelt: Typische Symptome einer hochfunktionalen Depression

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Zwar können Patienten mit einer hochfunktionalen Depression teilweise Freude empfinden und ihren Alltag meistern. Allerdings leiden sie leise im Inneren unter typischen depressiven Beschwerden.

Außen erfolgreich, innen verzweifelt – dies beschreibt den Zustand eines Menschen mit einer hochfunktionalen Depression wohl am besten. Denn Betroffene arbeiten und „funktionieren“ nach Außen hin meist weiter, während sie sich im Inneren leer und ausgelaugt fühlen. Oftmals herrscht in ihrem Innenleben Chaos und trotz ihrer Leistungsfähigkeit leiden Patienten dieser speziellen Depressionsform an typischen depressiven Symptomen. Dennoch unterscheidet sie sich von der klassischen Form.

Hochfunktionale Depression ist von der klassischen abzugrenzen: Unterschiede und typische Symptome

Frauen leiden häufiger unter einer hochfunktionalen Depression als Männer.
  • Hochfunktionale Depression betrifft vorwiegend Frauen, die trotz der Erkrankung ihren Alltag erfolgreich bewältigen.
  • Betroffene fühlen sich innerlich erschöpft, traurig und verzweifelt, oft wie in zwei verschiedenen Welten lebend.
  • Im Gegensatz zur klassischen Depression gilt die hochfunktionale Depression als leichtere Form, kann aber dennoch langanhaltend und belastend sein.
  • Die Symptome ähneln denen der klassischen Depression und umfassen Selbstzweifel, Perfektionismus, gestresstes Gefühl, kritische Haltung sich selbst oder anderen gegenüber, geringe Energie, Freudlosigkeit, Flucht in Bewältigungsstrategien und Schwierigkeiten bei der Entspannung.
  • Mögliche Auslöser sind Stress, Leistungsdruck, finanzielle Probleme, zwischenmenschliche Konflikte, traumatische Ereignisse in der Kindheit und genetische Veranlagung.
  • Die Forschung zeigt außerdem, dass auch Ernährung eine Rolle bei der Entstehung dieser Depression spielen kann.
  • Die Diagnose hochfunktionaler Depression dauert oft lange, da sie schleichend und kontinuierlich verläuft.
  • Im Gegensatz zur klassischen Depression zeigt sie sich nicht in Phasen, sondern konstant.
  • Betroffene können zeitweise Freude empfinden und führen ihr Leben oberflächlich normal weiter, was sie selbst eine Depression zunächst nicht vermuten lässt und eine Diagnose erschwert.
  • Eine Anpassung des Lebensstils, professionelle Hilfe, Antidepressiva und Psychotherapie können zur Verbesserung des Zustands und zur Heilung beitragen.

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Depression: Mit zehn Lebensmitteln die Psyche stabilisieren

Äpfel
Nährstoffe beeinflussen unseren Gehirnstoffwechsel und sorgen für ein Gleichgewicht der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Sie regulieren körperliches Wohlbefinden, Glücksgefühle, Stressempfinden oder die Stimmung. Deshalb ist für Patienten mit Depression eine gesunde Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln, vielen wichtigen Nährstoffen und guten Fetten wichtig. Sie kann dem Körper dabei helfen, die Balance wiederherzustellen. Äpfel liefern beispielsweise Bausteine für die Herstellung von Noradrenalin und können so die Psyche unterstützen. © Dieter Heinemann/IMAGO
Ananas
Noradrenalin ist vor allem in Stresssituationen wichtig. Es sorgt dafür, dass man sich aufmerksam und leistungsfähig fühlt. Ananas kann bei der Herstellung von Noradrenalin helfen und somit die Psyche unterstützen. © photo-poster/IMAGo
Hafer
Wenn es um Noradrenalin geht, dann kann auch Hafer bei der Produktion des Neurotransmitters und bei der Linderung von Depressionen helfen. Das Getreide liefert die nötigen Bausteine für seinen Aufbau. Hafer und Haferflocken sind außerdem glutenarm und gleichzeitig deutlich nährstoffreicher als alle anderen Getreidearten. © Timmary/IMAGO
Bananen
Bananen liefern nicht nur Bausteine für den Aufbau von Noradrenalin, sondern fördern auch die Produktion von Dopamin. Der Neurotransmitter ist auch als „Botenstoff des Glücks“ bekannt. Ein Mangel an dem Glückshormon kann zu den Ursachen einer Depression zählen. © OZMedia/IMAGO
Paprika
Paprika ist voll von Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt, die Aufnahme von Eisen in den Blutkreislauf verbessert und antioxidativ wirkt. Es senkt somit nicht nur das Risiko für Krebs, sondern kann auch die Produktion von Dopamin anregen und bei Depressionen helfen. © algae/IMAGO
Karotten im Supermarkt
Genauso wie Bananen und Paprika können auch Karotten die Produktion von Dopamin fördern. Sie unterstützen jedoch nicht nur bei Depressionen, sondern stärken auch das Immunsystem und können eine Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut verhindern. © Ute Grabowsky/photothek.de/IMAGO
Avocado
Avocados schmecken nicht nur gut, sondern sind ebenfalls förderlich für die Produktion von Dopamin.  © imago stock&people/IMAGO
Mandeln
Auch Serotonin zählt zu den Botenstoffen, die unter anderem unsere Stimmung oder unser Stressempfinden regulieren. Mandeln können dafür sorgen, dass Ihr Serotoninspiegel ansteigt. © Science Photo Library/IMAGO
Eine Frau isst ein Stueck Schokolade.
Dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 80 Prozent ist gut für Ihren Serotoninspiegel. Zudem hat sie einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System und eignet sich für Abnehmwillige. © Thomas Trutschel/photothek via www.imago-images.de
Feigen
Zu guter letzt zählen auch Feigen zu den Stimmungsaufhellern unter den Lebensmitteln. Auch sie können den Serotoninspiegel anheben. © Sevablsv/IMAGO

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Judith Braun sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/IMAGO

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