Gürtelrose erkennen und Langzeitfolgen vorbeugen: bei Symptomen wie Herpes-Bläschen sofort zum Arzt
VonNatalie Hull-Deichsel
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Herpes-Bläschen am Mund sind schmerzhaft und hochansteckend. Das Virus kann sich auch in Form von Windpocken und Gürtelrose zeigen. Schwere Verläufe sind möglich.
Die Gürtelrose, auch Herpes zoster genannt, betrifft nicht nur die Haut im Gürtelbereich, sondern kann auch an anderen Körperstellen auftreten. Es ist wichtig, bei den ersten Anzeichen von roten Bläschen auf der Haut schnell einen Arzt aufzusuchen, um einen schweren Krankheitsverlauf und chronische Schmerzen zu verhindern.
Wie Herpes-Viren, Windpocken und Gürtelrose zusammenhängen:
Gürtelrose wird wie Lippen- und Genitalherpes sowie das Pfeiffersche Drüsenfieber durch Herpes-Viren ausgelöst.
Eine Gürtelrose (Herpes Zoster) kann auftreten, wenn sich jemand zu einem früheren Zeitpunkt mit Varicella-Zoster-Viren, dem Erreger der Windpocken, angesteckt hat.
Das Varicella-Zoster-Virus zählt zur Gruppe der Herpesviren.
Die Herpes-Viren verbleiben, beziehungsweise „schlummern“ im Körper und können in Form einer Gürtelrose reaktiviert werden, sobald die betreffende Person eine geschwächte Immunabwehr zeigt oder unter hohem Stress steht.
Eine Gürtelrose macht sich neben den typischen roten Hautbläschen – meist im Lendenbereich – auch durch Juckreiz, Taubheitsgefühl oder Kribbeln an betroffenen Stellen sowie einem brennenden Schmerz bemerkbar. Hinzu kommen nicht selten grippeähnliche Symptome mit Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen und starke Müdigkeit.
Die Herpes-Viren bergen nicht nur für Kinder Gefahren, eine Windpocken-Erkrankung sowie Gürtelrose-Infektion kann gerade für Erwachsene schwerwiegende Komplikationen haben.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.