Phishing-Mail

Neue Betrugsmasche bei ING Bank: Verbraucherschützer veröffentlichen Warnung

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ING-Kunden sollten aktuell wachsam sein. Betrüger versenden Phishing-Mails.
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    Sarah Neumeyer
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Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Betrugsmasche bei der ING Bank. Ein falscher Klick könnte teuer werden.

München – Die Verbraucherzentrale warnt Kundinnen und Kunden der ING Bank vor einer Betrugsmasche. Im jüngsten Vorfall werden potenzielle Kunden und Kundinnen per E-Mail darauf hingewiesen, dass die Banking-to-go-Anwendung veraltet sei. Kunden werden aufgefordert, ein Service-Update über einen Link zu machen, um mögliche Kontoeinschränkungen zu verhindern.

Der Phishing-Versuch ist laut den Verbraucherschützern in diesem speziellen Fall jedoch leicht zu erkennen: die indirekte Anrede, die Struktur, die Absenderadresse und der fehlende Name des Absenders nach der Verabschiedung weisen schnell darauf hin, „dass sich es sich hier eigentlich um keine echte Mail der ING handeln kann“. Dennoch kann es schnell passieren, dass versehentlich auf einen betrügerischen Link geklickt wird.

ING-Kunden: Diese Betrugsmasche nutzen Kriminelle aktuell

Ein unbedachter Klick kann allerdings teuer werden. Daher ist im Internet Vorsicht geboten. Die Verbraucherzentrale NRW rät dringend, niemals auf Links in einer verdächtigen E-Mail zu klicken oder gar Dateianhänge zu öffnen. Zudem sollten Kunden und Kundinnen auf solche E-Mails nicht antworten. Betrüger tarnen sich jedoch auch als falsche Bankmitarbeiter am Telefon, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen. So verlor eine Sparkassen-Kundin tausende von Euro.

Wer auf einen Link geklickt oder Daten weitergegeben hat, dem rät die ING auf ihrer Internetseite schnellstmöglich die Bank zu kontaktieren und die Sicherheit beim Banking wiederherzustellen. Folgende Maßnahmen können Sie ergreifen:

  • Ändern Sie die eingegebenen Passwörter
  • Prüfen Sie Ihren Rechner auf Schadsoftware
  • Prüfen Sie Ihre Kontoumsätze
  • Melden Sie verdächtige Buchungen umgehend
  • Sollte bereits Geld von Ihrem Konto abgebucht worden sein, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei
  • Kunden der ING können eine Erste-Hilfe-Nummer der Bank nutzen, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Montag bis Samstag von 8 bis 19 Uhr erreichbar – telefonisch unter 069 / 34 22 24.
  • Quelle: ING Bank

ING-Kunden sollten vorsichtig sein - Bank gibt Sicherheitsversprechen ab

Auf ihrer Internetseite informiert die ING Bank über das sogenannte ING-Sicherheitsversprechen. „Sie haben unser Wort. Falls Dritte doch einmal ihre Zugangsdaten zum Internetbanking oder der APP Banking to go missbrauchen, ersetzen wir Ihren finanziellen Schaden. Schnell und unbürokratisch“, heißt es dort.

Wer weiß, wie man sich effektiv vor solchen Betrugsversuchen schützt oder diese frühzeitig identifiziert, kann diesen Schritt im besten Fall umgehen. Mit einigen einfachen Methoden kann man herausfinden, ob eine E-Mail echt oder gefälscht ist. Beispielsweise können Kunden den Mauszeiger über den Link in der E-Mail bewegen. Bei einer gefälschten E-Mail führt der Link nicht zur ING-Bank-Webseite. Zudem wird im Internet häufig vor Phishing-E-Mails gewarnt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seine Bank direkt anrufen oder über die Webseite kontaktieren und die E-Mail thematisieren. Jede E-Mail, die verdächtig erscheint, sollte sofort gelöscht oder in den Spam-Ordner verschoben werden.

Für diesen von der Redaktion geschriebenen Artikel wurde maschinelle Unterstützung genutzt. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung von Redakteurin Sarah Neumeyer sorgfältig überprüft.

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