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Zeitpunkt, Temperatur oder Licht – bei der Anzucht von Salat kann man einiges falsch machen, was die Ernte schmälert oder ausfallen lässt. Was wirklich wichtig ist.
Salat zu säen und vorzuziehen ist eine praktische und kostengünstige Methode, um sich über viele Monate hinweg mit frischem Grün aus dem eigenen Beet zu versorgen. Wer das Saatgut im Frühjahr je nach Sorte geschickt und zeitversetzt ausbringt, kann schon ab April in regelmäßigen Abständen ernten. Wer sich die Mühe macht, die Pflanzen selbst auszusäen und nicht als Jungpflanzen zu kaufen, sollte dabei auf die Details achten, damit das Saatgut gut keimt und der Salat die besten Wachstumschancen hat.
Sechs häufige Fehler beim Säen und Vorziehen von Salat
- Zu altes Saatgut: Wenn die Samen nicht aufgehen, liegt es vielleicht daran, dass sie nicht mehr keimfähig sind. In der Regel ist das Saatgut von Salat zwei bis vier Jahre haltbar. Im Zweifel eine Keimprobe machen.
- Falsche Erde: Mit Anzuchterde liegen Sie beim Vorziehen richtig. Normale Blumenerde enthält zu viele Nährstoffe, das führt dazu, dass die Pflänzchen zu schnell in die Höhe schießen. Lehmige Gartenerde ist für Jungpflanzen gut geeignet, bei zarten Keimlingen wird jedoch die Wurzelbildung gehemmt.
- Zu früh ausgesät: Das Vorziehen von Salat ist oft sinnvoll, um die Pflanzen kräftiger zu machen. Doch da die meisten Sorten erst ab April bei milderen Temperaturen ins Beet dürfen, sollte man eine Wachstumsphase von etwa vier Wochen richtig einkalkulieren.
- Falsche Temperatur: Salat keimt am besten bei einer Temperatur von zehn bis 15 Grad Celsius. Darunter wird man weder im Zimmer noch draußen schnelle Ergebnisse erzielen.
- Zu dunkel: Salat ist ein Lichtkeimer, daher sollte man die Samen nur mit sehr wenig Erde bedecken, dann leicht andrücken und befeuchten.
- Pikieren vergessen: Werden die Salatkeimlinge nach zwei bis drei Wochen nicht vereinzelt, wachsen sie zu dicht aneinander, sie konkurrieren um Nährstoffe und Platz. Am besten wird pikiert, sobald sich ein zweites Blattpaar bildet. Im Beet sollte man einen Abstand von etwa 25 x 25 Zentimeter einhalten und nicht zu dicht säen.
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Auch wenn der Salat in den Anzuchttöpfchen schon zu Jungpflanzen herangewachsen ist, passiert noch ein häufiger Fehler: Er wird zu tief ins Beet gesetzt. Der Erdballen darf nur zu zwei Dritteln in das Beet oder den Balkonkasten gesetzt werden, da matschige Erde oder Wasser am Salatherz schnell dazu führen, dass der Salat fault.
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