Katze auf Rekordkurs

Auf dem Weg zum Champion – Katze schafft wahre Meisterleistung und Instagram schaut gebannt zu

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Sie springt hoch, sie springt höher und dann noch mal höher … Eine Katze beweist in einem viralen Instagram-Video, wozu die Samtpfoten abseits ihrer Kuschelqualitäten fähig sind.

Calvin ist nicht nur ein niedlicher Kater mit eigenem Instagram-Account (@catnamedcalvin). Er kann auch etwas, das sich bereits 148 Millionen Menschen auf seinem Social-Media-Kanal angesehen haben.

Unter das virale Video von Calvin schreiben seine Besitzer: „Auf der Suche nach Gold. Wie hoch kannst du springen? Wie hoch bin ich gesprungen?“ Damit steigern sie die Spannung auf das, was gleich im Video passieren wird. Und tatsächlich: Über ein blaues Band, das in einem Türrahmen angebracht wurde, springt der rothaarige Kater mit Leichtigkeit. Auch zwei, drei, vier und fünf Bänder überwindet die sportliche Mieze mit Links. Ab der sechsten Stufe scheint die Sportskanone kurz zu überlegen. Allzu lange hält der Zweifel jedoch nicht an und schon hüpft der sechsjährige Calvin auch über Band sieben und acht ohne Anzeichen der Ermüdung.

Beim neunten und letzten Hindernis wedelt Calvin zwar voller Vorfreude und sportlichem Ehrgeiz mit dem Schwanz, doch auch hier springt er nach einem nur sehr kurzen Moment des Zögerns ohne Probleme auf die andere Seite des Türrahmens. Eine Zeitlupe zeigt den ehrgeizigen Garfield im Augenblick des Sprungs von seiner besten Seite: Die Hinterbeine zieht er an, um die Hürde zu meistern, während er die Vorderbeine bereits für eine besonders elegante Katzenlandung vorbereitet.

In einem Nachfolge-Video, das weitere 16 Millionen Instagram gesehen haben, setzt Kater Calvin seine Erfolgsserie fort. Offensichtlich hatten einige User nach einer Fortsetzung der Challenge gefragt, denn Calvins Besitzer betiteln das Video so: „Herausforderung angenommen. Er kann 1, 2, 5, 9! Aber kann er auch 10? 11? Und sieh dir den lästigen Schwanz an, der immer im Weg ist.“

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Und tatsächlich wurde für das Video ein zehntes Band gespannt. In Zeitlupe hebt Calvin ab, schießt senkrecht an den Bändern hinauf, knickt am obersten Band seinen Körper in Richtung Boden und landet weich und wohlbehalten auf seinen Katzenpfoten. Erst bei der elften Stufe scheitert die athletische Samtpfote. Doch nach einigen Anläufen gelingt Calvin auch diese Stufe und er überwindet die entscheidenden Zentimeter mit Eleganz und Anmut. Dass seine Hinterpfötchen das oberste Band streifen, sei mal dahingestellt. Ein Talent wie das des roten Katers Calvin hat Instagram bisher selten gesehen, wie die vielen Herzen und Likes beweisen. Insgesamt haben die beiden Videos bislang weit über 8,5 Millionen Gefällt-mir-Reaktionen abgesahnt.

„Meine Katze wäre direkt unter dem Klebeband durchgelaufen“ – Kommentare amüsieren

In den Kommentaren unter den beiden Videos berichten die Instagram-User teils von ihren eigenen Katzen (auch den faulen), stellen aber auch amüsante Verschwörungstheorien auf.

  • „Es sieht so aus, als würde die Katze die Kraft und die Flugbahn berechnen, um genau hinüberzuspringen, ohne dabei Energie zu verschwenden. Erstaunlich.“
  • „Der letzte Sprung hat mir Angst gemacht. 😂“
  • „Ja, meine Katze 🐈 würde immer noch auf dem dritten Stück Klebeband sitzen. 😂“
  • „Leute, das ist nicht witzig. Wenn ihr eine Katze zu hoch springen lasst, kann sie in die äußere Hemisphäre aufsteigen, das Wissen erlangen, das in den Kernen der Sterne gespeichert ist, und eine Macht schmieden, die größer ist als jede Kraft, die jemals die Natur getroffen hat.“
  • „Die Leute, die sich hier aufregen, haben offensichtlich noch nie eine Katze gesehen, die auf einen Zaun springt, als wäre das nichts.“

Können sie doch sprechen? Die elf größten Mythen über Katzen – was ist wahr?

Eine getigerte Katze liegt auf einem Teppich und hält eine Spielzeugmaus unter ihrer Pfote fest.
Mythos: Schnurrende Katzen sind glücklich. Wahrheitsgehalt: Definitiv ein Mythos. Eine schnurrende Katze bedeutet meist Zufriedenheit und Wohlgefühl. Hinter diesem für Menschen niedlichen Geräusch können aber auch Schmerzen, Nervosität oder Angst und sogar Hunger stecken. Schnurren kann ebenfalls als ein Art Warnung an die Umgebung interpretiert werden. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
Eine nasse Perserkatze, die in der Badewanne gebadet wird.
Mythos: Alle Katzen sind wasserscheu. Wahrheitsgehalt: Meistens. Katzen können zwar genau wie Hunde instinktiv gut schwimmen, meiden die Nähe zum Wasser im Normalfall aber. Allerdings gibt es auch Katzen, die sich gerne mal ein Wasserbad genehmigen. Einige Wildkatzen kühlen sich bei Hitze in Gewässern ab. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Ein großer und Hund und eine kleiner Katze liegen gemeinsam da. Die Katze hat sich auf den Rücken gedreht und berührt mit ihrer Pfote die Nase des Hundes. Der Hund hat sichtlich entspannt die Augen geschlossen.
Mythos: Hunde und Katzen können sich nicht leiden. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Genauso wie sich auch manchen Menschen nicht leiden können, gibt es Hunde und Katzen, die sich nicht miteinander vertragen. Aber auch bei zwei Hunden oder zwei Katzen untereinander besteht die Möglichkeit, dass sie nicht miteinander auskommen. (Symbolbild) © VWPics/Imago
Eine junge rötliche Katze balanciert auf einem waagerechten Baumstamm in einigen Metern Höhe.
Mythos: Katzen landen immer auf ihren Füßen. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Es stimmt, dass Katzen einen ausgezeichneten Aufrichtungsreflex haben und deshalb oft auf den Füßen landen. Die Annahme, dass Katzen einen Sturz aus großer Höhe immer unbeschadet überstehen würden, ist aber falsch. Bei einem solchen Unfall können viele Verletzungen entstehen, die durchaus lebensbedrohlich sind. Daher sind Fliegengitter und ein vernünftiger Umgang mit geöffneten Fenster immer angebracht. (Symbolbild) © VWPics/Imago
Eine einheitlich schwarze Katze mit längerem Fell sitzt auf einer weißen Stufe vor einer blauen Haustüre und blickt neugierig nach oben.
Mythos: Schwarze Katzen bringen Unglück. Wahrheitsgehalt: Offensichtlich. Dr. Ann Hohenhaus sagt dazu: „Ich glaube, schwarze Katzen bringen sich selbst Unglück, weil sie nicht so leicht aus einem Tierheim adoptiert werden wie eine hübsche graue Katze oder eine auffällige dreifarbige Katze. Das Unglück ist also eigentlich für die Katze, nicht für Sie.“ © blickwinkel/Imago
Eine etwas grimmig aus der Wäsche schauende Katze blickt vor dunklem Hintergrund auf drei große Burger, die vor ihr aufgebaut wurden.
Mythos: Menschen-Essen ist nicht gut für Katzen. Wahrheitsgehalt: Wahr. Tierärzte raten in der Tat davon ab, Katzen mit Essen für Menschen zu füttern. Unser Essen entspricht nicht den Bedürfnissen, die Katzen haben. Katzen werden auch als obligate Fleischfresser bezeichnet, was bedeutet, dass Fleisch in ihrer Ernährung eine zentrale Rolle spielt. © Panthermedia/Imago
Eine gescheckte Hauskatze sitzt in der Dunkelheit und wird von einer Lichtquelle angestrahlt.
Mythos: Katzen sind nachtaktiv. Wahrheitsgehalt: Nicht vorhanden. Katzen verschlafen durchschnittlich 23 Stunden ihres Tages. © blickwinkel/Imago
Eine braune Langhaar-Katze hat eine Schüssel Milch vor sich, aus der sie im Moment der Aufnahme zwar nicht trinkt. An ihrem Mäulchen sind jedoch Milch-Rückstände zu entdecken.
Mythos: Katzen lieben Milch. Wahrheitsgehalt: Falsch. Als Kitten besitzen Katzen noch das Enzym Laktase, um die Muttermilch aufzuspalten. Mit dem Alter werden Katzen aber laktoseintolerant. Selbst wenn Ihre Katze den Eindruck macht, dass ihr die Milch schmeckt, kann dies zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In Fachgeschäften gibt es daher spezielle Katzenmilch, die laktosefrei ist und zusätzlich Taurin enthält. Taurin ist für Katzen eine lebenswichtige Aminosäure. © Anka Agency International/Imago
Eine dunkel getigerte Katzenmama sitzt mit ihren Jungen auf einer hellen Decke im Gras. Eines der Babys ist dicht an die Mutter geschmiegt, während das andere etwas weiter rechts im Bild, ebenfalls auf der Decke, zu sehen ist.
Mythos: Sieben Katzenjahre entsprechen einem Menschenjahr. Wahrheitsgehalt: Im Zusammenhang mit Katzen ein Mythos. Dr. Ann Hohenhaus hat einen treffenden Vergleich parat: „Wenn man es umgekehrt betrachtet, kann eine Katze mit 6 Monaten Junge bekommen. Eine 6 Monate alte Katze wäre im menschlichen Alter 3,5 Jahre alt, und 3,5-jährige Kinder bekommen natürlich keine eigenen Babys.“ © Panthermedia/Imago
Zu sehen sind zwei grüne Katzenaugen mit erweiterten Pupillen in ansonsten völliger Schwärze.
Mythos: Katzen sehen auch in völliger Dunkelheit ausgezeichnet. Wahrheitsgehalt: Nah dran. Zwar haben Katzen eine sehr gute Nachtsicht, in völliger Dunkelheit können sie jedoch auch nicht perfekt sehen. Auch sie benötigen etwas Licht, um sich nachts zurechtzufinden. © YAY Images/Imago
Eine schwangere Frau hält lächelnd eine gefleckte Katze auf ihrem Arm.
Mythos: Schwangere Frauen sollten nicht in die Nähe von Katzen kommen und erst recht nicht mit ihnen zusammenleben. Wahrheitsgehalt: Teils teils. Von Hauskatzen, die im Haus gehalten werden und ausschließlich Fertignahrung bekommen, geht nur ein sehr geringes Risiko für Schwangere aus. Katzen sind – anders als von vielen befürchtet – nicht die Hauptüberträger von Toxoplasmose. Weitaus gefährlicher ist der Verzehr von nicht ganz durchgebratenem oder rohem Fleisch, wie beispielsweise Salami. (Symbolbild) © Addictive Stock/Imago

Trotz aller Unterhaltsamkeit sollte bei sportlichen Herausforderungen von Katzen immer darauf geachtet werden, die Stubentiger nicht zu überfordern. Sind Katzen Höhen wie die im Video gezeigte nicht gewöhnt oder fühlen sich genötigt, etwas tun zu müssen, könnten sie sich beim Versuch verletzen.

Rubriklistenbild: © catnamedcalvin/Instagram

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