Nach ID. 2all

Elektroauto unter 20.000 Euro: VW will mit dem ID.1 die 20k-Marke knacken

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Volkswagen arbeitet auch weiterhin an einem Elektroauto für unter 20.000 Euro. Dieses soll schon bald kommen und könnte ID.1 heißen.

Wer aktuell ein Elektroauto kaufen möchte, der muss nicht nur sehr lange warten, sondern auch tief in die Tasche greifen. Ob sich das in Zukunft ändert, darüber streiten sich die Geister. Während Ford-Chef Jim Farley einen Preiskrieg prognostizierte, machte Volkswagen wenig Hoffnung auf sinkende Preise. Die 20.000-Euro-Marke will man dennoch noch knacken.

Eigentlich sollte das bereits beim ID.2 der Fall sein. Das gelang VW aber nicht, stattdessen soll das Elektroauto 2025 für rund 25.000 Euro auf den Markt kommen. Stattdessen soll nun ein möglicher ID.1 weniger als 20.000 Euro kosten, wie VW-Markenchef Thomas Schäfer an Rande der Vorstellung des ID. 2all verriet. Das berichtet die Automobilwoche.

Volkswagen will mit ID.1 ein Elektroauto für unter 20.000 Euro bringen

Allzu lange müssen die VW-Kunden nicht auf das Billig-Elektroauto aus Wolfsburg warten. „Der sollte schon 2026, 2027 kommen“, betonte er bei der Vorstellung des ID.2 all in Hamburg. „Nicht erst Ende der Dekade.“ Ein Konzept, wie sich der Preis trotz der hohen Batteriekosten drücken lässt, ist bereits in Arbeit.

Die Studie ID. Life gab einen Ausblick, wie sich VW einen Elektro-Kleinstwagen vorstellt.

 „Das ist die nächste Herausforderung. Da sind wir dran“, so Schäfer. Eine Möglichkeit sei etwa eine gemeinsame Plattform mit einem anderen Hersteller. „Aber ich denke, dass wir das allein schaffen können“, ist sich der VW-Markenchef sicher. Entsprechend werden auch andere Optionen geprüft.

Design muss sein: Zehn schöne Studien von ganz normalen Automarken

VW W12 Coupé
VW W12 Coupé: Der 600 PS starke Sportwagen wird auch als VW Nardo bezeichnet – nach dem italienischen Hochgeschwindigkeitskurs, auf dem er 2001 mit 310,99 km/h einen neuen Streckenrekord aufstellte. Später fuhr er in optimierter Version sogar 24 Stunden mit einem Durchschnittstempo von 322,89 km/h. Eine Serienfertigung des Zweisitzers mit W12-Mittelmotor wurde erwogen, kam mit Rücksicht auf die VW-Marke Lamborghini aber nicht zustande. © dpa
BMW 328 Hommage
BMW 328 Hommage: Der historische BMW 328 gilt als Rennsport-Ikone der späten 30er Jahre. 2011, zum 75. Geburtstag, stellten die Bayern eine moderne Neuinterpretation auf die Räder. Die Karosserie ist dank kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) besonders leicht und deutlich flacher als die des Originals – trotzdem ist dessen Charakter eindeutig zu erkennen. Zur Leistung des Dreiliter-Sechszylinders schwieg BMW, wahrscheinlich waren es 258 PS. © BMW
Genesis Essentia Concept
Genesis Essentia Concept: Die noch junge Edelmarke aus dem Hyundai-Konzern profiliert sich regelmäßig mit Studien. 2018 zeigte sie diesen Gran Turismo auf der New Yorker Auto Show: Das erste Elektroauto der Marke, das deren konsequenten Umstieg auf Stromer vorwegnahm. Designelemente sind in aktuellen Serienmodellen zu finden, die Karbon-Karosserie dagegen nicht. © Genesis
Ford-Studie Indigo
Ford Indigo: Spätestens, seit Ford in den 60er-Jahren bei den 24 Stunden von Le Mans mehrfach Ferrari ausknockte, gelten die Amerikaner auch als Rennwagen-Spezialisten. Die Studie Indigo zeigte 1996 Design und Technologie für die 500 Meilen von Indianapolis (daher der Name: Indy go!). Motorbauer Cosworth verdoppelte einen V6 von Ford zu einem 441 PS starken V12, die von Designer Claude Lobo gestaltete Karosserie besteht aus Kohlefaser. © Ford
Škoda Vision 7S
Škoda Vision 7S: Das Konzept für einen nach Škoda-Art familiengerechten, aber schicken Elektro-SUV stammt von 2022 – für 2026 verspricht die tschechische VW-Tochter die Serienproduktion eines ähnlich aussehenden Siebensitzers. Der fünf Meter lange Wagen soll dann der erste von mehreren Stromern werden, die sich optisch klar von den braven Verbrennern unterscheiden. © Ivo Hercik/Škoda
Studie Opel Manta GSe ElektroMod
Opel Manta GSe ElektroMod: 2021 war Opel mutig – und zeigte ein 148 PS starkes Elektroauto, das trotz eher bescheidener Reichweite tatsächlich als zeitgemäße Neuauflage des Kult-Coupés durchgegangen wäre. Mittlerweile hat die Stellantis-Marke zwar bestätigt, dass der Name wiederbelebt wird, diesen wird ab 2026 aber ein SUV tragen.  © Opel
Studie Renault Air4
Mit dem Air4 will Renault das 60-jährige Jubiläum des R4 feiern. © Lionel Koretzky/TheArsenale
Studie Audi Skysphere Concept
Audi Skysphere Concept: Unter dem „Sphere“-Label hat die VW-Tochter schon mehrere Studien gezeigt, die auf ihre elektrische Zukunft hinweisen. Diese Kombination aus 4,94-Meter-Roadster und 5,19 Meter langem, autonom fahrendem Coupé mit variablem Radstand ist die spektakulärste. Sie entstand 2021 in Audis Designzentrum im kalifornischen Malibu, ihr E-Motor an der Heckachse leistet 631 PS. © Audi
Studie Citroën Oli
Citroën Oli: Die Stellantis-Marke war mal als Design-Pionier bekannt, mittlerweile musste sie diese Aufgabe an Konzernschwester DS abtreten. Was sie nicht daran hindert, 2022 mit dem Oli eine Art elektrischen Mini-Hummer vorzuführen. Der E-Motor leistet 136 PS, eine Smartphone-Halterung ersetzt den Touchscreen. Fans extrovertierter Fahrzeuge hoffen auf eine Serienfertigung des 4,20 Meter kurzen City-Hüpfers für 25.000 Euro – aber wahrscheinlich vergeblich. © Citroën
Studie Nissan IDx Freeflow
Nissan IDx Freeflow: Lange vor VW, nämlich schon 2013, präsentierten die Japaner ein Auto namens ID – allerdings mit 1,6-Liter-Verbrennungsmotor. Das kantige Design der 4,10 Meter kurzen Limousine würde aber auch heute noch gut in das elektrische Zeitalter passen. Schade, dass Nissan da etwas den Anschluss verloren hat. © Nissan

Volkswagen bei Produktionsstandort für ID.1 völlig offen

Auch beim Produktionsstandort zeigt sich Volkswagen offen. So müsse der Elektro-Kleinstwagen ID.1 nicht zwangsweise in einem der europäischen Werke vom Band laufen. Auch eine Fertigung an einem günstigeren Standort sei denkbar, um den Preis bei unter 20.000 Euro zu halten.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

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In der Modellpalette von VW könnte das Billig-Elektroauto dann die Nachfolge des beliebten e-Up antreten. Dieser ist mit fast 30.000 Euro aktuell noch deutlich teurer. Zudem ist das Modell oft ausverkauft und daher nicht konfigurierbar.

Rubriklistenbild: © VW

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