Noch getarnt

Volkswagen präsentiert Elektro-Passat: ID.7 schafft bis zu 700 Kilometer

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Auf der CES zeigt VW erstmals den Elektro-Passat ID.7. Das Elektroauto schafft mit einer Ladung bis zu 700 Kilometern und hat eine smarte Klimaanlage.

Auch 2023 stehen wieder zahlreiche Automessen auf dem Programm, auf denen die Hersteller ihre Neuheiten präsentieren. Darunter auch die IAA – die wie 2021 wieder in München stattfindet. Neben den etablierten Autoausstellungen gewinnt auch die Consumer Electronics Show (CES) immer mehr an Bedeutung. So nutzte VW die Messe in Las Vegas, um den elektrischen Passat-Nachfolger ID.7 zu präsentieren – wenn auch noch im Tarnkleid.

Die Weltpremiere der elektrischen Limousine ist für das zweite Quartal geplant. „Mit dem neuen ID.7 runden wir unser E-Modellportfolio nach oben hin ab. Die Limousine wird Top-Technik und Qualität bieten“, sagte Thomas Schäfer, Markenchef von Volkswagen.

Noch ist der VW ID.7 gut getarnt, das ändert sich aber bald.

Volkswagen präsentiert Elektro-Passat: ID.7 schafft bis zu 700 Kilometer

Wie die anderen Elektroautos von VW basiert auch der elektrische Passat auf der MEB-Plattform (die bald ein Update bekommt). Die Reichweite des ID.7 soll mit bis zu 700 Kilometern jedoch deutlich höher ausfallen als bei den anderen ID-Modellen. Möglich wird das durch einen größeren Akku.

Im Innenraum präsentiert sich der ID.7 fast schon luxuriös und mit besserer Technik. So bekommt der 15 Zoll große Bildschirm in der Mitte ein neues Displaykonzept. Das Augmented-Reality-Head-up-Display gibt es laut Volkswagen ebenso serienmäßig wie die beleuchteten Touch-Slider.

Volkswagen präsentiert Elektro-Passat: Klimaanlage erkennt Fahrer

Das Highlight dürfte jedoch die smarte Klimaanlage des VW ID.7 sein. Das Elektroauto erkennt den sich nährenden Fahrer dabei am Schlüssel und beginnt im Sommer bereits mit der Kühlung – beziehungsweise an kalten Tagen mit der Erwärmung des Innenraums, bevor er einsteigt. Die „Smart Air Vents“ sollen die Luft zudem angenehmer verteilen.

Elektroautos: Die zehn beliebtesten Modelle in Deutschland

BMW i3
Platz 10: BMW i3. Schon seit 2013 auf dem Markt, und immer noch recht beliebt: 12.178 BMW i3 wurden 2021 neu zugelassen. Trotzdem läuft die Produktion des City-Stromers mit knapp 300 Kilometern Reichweite nach insgesamt 250.000 Einheiten dieses Jahr ohne Nachfolger aus. Preis: ab 39.000 Euro. © BMW
Fiat 500
Platz 9: Fiat 500. Das aktuelle Modell des Kleinstwagens, auch als Fiat 500e oder Fiat 500 Elektro bezeichnet, wird ausschließlich als E-Auto angeboten. 2021 fand er 12.516 Kunden. Je nach Akku-Größe schafft der kleine, aber charakterstarke Cityflitzer aus dem Stellantis-Konzern 190 bis über 300 Kilometer. Preis: ab 26.790 Euro. © Fiat/Stellantis
VW ID.5
Platz 8: VW ID.4. Die Crossover-Variante des braven Grundmodells ID.3 mit größerem Innenraum und etwas Off-Road-Fähigkeit wurde im vergangenen Jahr 12.734 mal zugelassen. Die Reichweite der Top-Version gibt VW reichlich optimistisch mit 518 Kilometern an. Preis: Ab 46.515 Euro. © Ingo Barenschee/VW
Skoda Enyaq iV
Platz 7: Škoda Enyaq iV. Der technische Ableger des VW ID.3 und ID.4 auf der MEB-Plattform ist mit 4,65 Metern etwas länger, und erfüllt somit das übliche Marken-Image als Alternative für die Familie. 13.026 Käufer und Leasingnehmer überzeugte das E-SUV mit offiziell bis zu 500 Kilometern Reichweite. Preis: ab 46.515 Euro. © Skoda Auto a.s.
Hyundai Kona Elektro
Platz 6: Hyundai Kona Elektro. Im Gegensatz zum neuen Ioniq 5 bietet Hyundai den seit Kona mit verschiedenen Antriebsversionen an, das seit 2018 verkaufte Elektroauto brachte es auf 17.240 Neuzulassungen. Die Motoren leisten 136 oder 204 PS, die Reichweite beträgt maximal 484 Kilometer. Preis: ab 35.650 Euro.  © Hyundai
Smart EQ fortwo Edition Bluedawn smart EQ fortwo edition bluedawn: stylish and electrifying eye-catcher
Platz 5: Smart EQ Fortwo. Wie beim BMW i3 ist auch das Ende des Elektrozwergs besiegelt. Künftig kommen die Elektroautos aus China und als größere SUV daher. Das Original fand trotz seiner mickerigen Reichweite von offiziell 153 Kilometer noch 17.413 Abnehmer. Preis: ab 21.940 Euro. © Mercedes-Benz AG
Renault Zoe
Platz 4: Renault Zoe. Beim Crashtest versagte die aktuelle Version des französischen City-Stromers (null Sterne!), aber mit 24.736 Neuzulassungen war er hierzulande durchaus beliebt. Dank bis zu 395 Kilometern maximaler Reichweite eignet er sich auch für längere Trips. Preis: ab 33.140 Euro. © Renault
VW ID.3
Platz 3: VW ID.3. Das Grundmodell des „Modularen E-Antriebs-Baukastens“ des VW-Konzerns gilt längst als elektrischer VW Golf, auch wenn sich manch Stromer-Fan einen etwas aufregenderen Auftritt gewünscht hätte. Europaweit brachte es der ID.3 mit seinen offiziell bis zu 553 Kilometern Reichweite schon auf über 100.000 Verkäufe, auf Deutschland entfielen 26.693 Zulassungen. Preis: ab 36.960 Euro. © VW
VW e-Up
Platz 2: VW e-Up. Seine große Beliebtheit führt zu seinem größten Nachteil: Immer wieder ist der kleine, 30.797 mal zugelassene Stromer ausverkauft, was letztendlich auch zu einer kräftigen Preissteigerung führte. Bis zu 260 Kilometer Reichweite gehen für diese Größe ok. Preis: ab 26.895 Euro. © VW
Tesla Model 3
Platz 1: Tesla Model 3. Das Einstiegsmodell des Elektroauto-Pioniers sicherte sich mit 35.262 Neuzulassungen klar die Pole-Position, und schaffe es wochenweise sogar an die Spitze der Gesamt-Charts aller Pkw. Die Reichweite beträgt laut Werksangabe bis zu 547 Kilometer. Preis: ab 52.965 Euro. © Tesla

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Im Vergleich mit dem aktuellen Passat fällt der ID.7 jedoch etwas größer aus. Laut VW hat das Elektroauto einen Radstand von 2,9 Metern. Die Passat-Limousine kommt hier auf lediglich 2,78 Meter. Ob der ID.7 den Passat letztlich ersetzt oder ob dieser wie der Golf und der SUV Tiguan ebenfalls einen ID-Nachfolger bekommt, ist unklar. Bei zehn neuen Elektro-Modellen bis 2026 stehen die Chancen jedoch nicht schlecht. Immerhin möchte VW „in jedem Segment für unsere Kundinnen und Kunden das passende Angebot“ haben.

Rubriklistenbild: © Volkswagen.

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