- VonPia Sofie Bartmannschließen
Bei frostigen Temperaturen sollten Hausbesitzer aufpassen und ihre Wasserzähler schützen. Entstehen Frostschäden, drohen sonst kostspielige Reparaturen.
Hamm – Etwas verspätet hat der Winter jetzt doch in weiten Teilen Deutschlands Einzug gehalten. Frostige Temperaturen unter der Null-Grad-Grenze können zu Problemen bei der Wasserversorgung führen. Die Stadtwerke Hamm (NRW) warnen deshalb: Hausbesitzer sollten ihre Wasserzähler warm einpacken.
Schon mit einfachen Tipps – zum Beispiel, indem man den Wasserzähler in eine Decke wickelt – würden sich die Wasserzähler vor Kälteschäden schützen lassen. Damit der Kellerraum nicht zu stark auskühlt, sollten vorhandene Kellerfenster geschlossen werden. Besonders in schlecht isolierten Kellern oder bei geöffneten Fenstern kann die Temperatur sonst schnell unter den Gefrierpunkt sinken. Dies sorgt dafür, dass Wasserzähler einfrieren und nicht mehr betriebsfähig sind.
Wasserzähler vor Frost schützen: Reparatur kann für Eigentümer teuer werden
Wenn die Wasserzufuhr aufgrund von Frostschäden versiegt oder das Wasser unkontrolliert aus dem Zähler austritt, muss der Bereitschaftsdienst der zuständigen Stadtwerke ausrücken, um den Wasserzähler auszuwechseln. Das kann teuer werden. In einem solchen Fall muss der Hausbesitzer die Kosten für die Auswechslung selbst tragen.
Auch Bauwasseranschlüsse und nicht geschützte Armaturen sollten nicht vergessen werden. Mit Isoliermaterial oder Textilien können diese ebenfalls gegen die Kälte geschützt werden. Damit können Verbraucher die Räume abdichten, wie Ruhr24.de berichtet.
Trinkwasserleitungen sind nicht gefährdet
Wie die Stadtwerke Hamm mitteilen, sind Trinkwasserleitungen auch bei extremer Kälte grundsätzlich nicht gefährdet, denn die Versorgungsleitungen werden in einer Tiefe von rund 80 bis 100 Zentimeter verlegt und liegen somit in der „frostsicheren Zone“. Zum anderen fließt das Wasser ständig in den Leitungen, sodass ein Gefrieren des Wassers generell nicht möglich ist. Lediglich in Einzelfällen kann es zu Schäden an Wasserleitungen durch frostbedingte Bodenbewegungen kommen.
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