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Weihnachtskaktus nach der Blüte pflegen und vermehren

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Wer den verblühten Weihnachtskaktus gut pflegt, wird nächste Saison mit reicher Blüte belohnt. Eine ältere Pflanze lässt sich einfach verjüngen.

Auch wenn der Weihnachtskaktus (Schlumbergera) meist nur von November bis Januar blüht, sollte er danach bis zur nächsten Saison ein ruhiges Plätzchen bekommen. Denn bei guter Pflege bildet die Zimmerpflanze jeden Spätsommer neue Knospen – und das jahrzehntelang. Doch eine alte Pflanze verliert manchmal an Vitalität und bekommt einen stark hängenden Wuchs. Daher bietet sich nach der Blüte im Frühjahr eine gute Gelegenheit, die Pflanze zu vermehren und zu verjüngen. Zumal dies über Stecklinge besonders einfach gelingt.

Weihnachtskaktus im Frühjahr verjüngen und vermehren – so geht’s

Der Weihnachtskaktus (Schlumbergera) blüht nur bis Januar. Danach lässt er sich aber einfach vermehren.

Ist Ihr Weihnachtskaktus noch gut in Form, sollten Sie ihn etwa alle zwei Jahre umtopfen und in frisches Substrat setzen. Ist er in die Jahre gekommen, kann man ihn verjüngen. Eine Möglichkeit ist es, die Pflanze etwas auszulichten oder einzukürzen, indem Sie zu dicht wachsende oder lange, überhängende Segmente mit der Hand vorsichtig abdrehen.

Eine andere Methode ist es, die Schlumbergera über Blattstecklinge zu vermehren. Dabei ist es sinnvoll, gleich mehrere Stecklinge zu machen. Zum einen erhöht dies die Trefferquote, dass möglichst viele anwurzeln, zum andern erhält man einen buschigen Weihnachtskaktus, wenn man gleich mehrere Jungpflanzen in einem Topf zusammensetzt.

Das Vorgehen selbst ist einfach: Drehen Sie einige Zweige ab, die aus mehreren Segmenten bestehen. Diese stecken Sie in einen Topf mit feuchter Erde und drücken diese etwas an, sodass sie gut stehen. Nun wird eine Plastiktüte darüber befestigt. Lüften Sie regelmäßig und achten Sie darauf, dass die Erde immer leicht feucht bleibt. Nach etwa vier Wochen sollten die Stecklinge dann angewurzelt sein.

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Weihnachtskaktus mit guter Pflege übersommern

Nach der Blüte im Winter braucht der Weihnachtskaktus eine Ruhephase und Pflege-Pause von etwa sechs Wochen, in der sie weniger gegossen und nicht gedüngt wird. Vom April bis zum September ist die Pflanze in der Wachstumsphase. Nun wird sie alle drei bis vier Wochen mit einem Kakteendünger versorgt. Im Sommer wird die Schlumbergera auch regelmäßig mit kalkarmem Wasser gegossen, sodass die Erde stets leicht feucht bleibt. Nach den Eisheiligen können Sie die Pflanze auch an einen regengeschützten, hellen Platz ohne direkte Sonne ins Freie stellen.

Zehn Zimmerpflanzen, die Leitungswasser gar nicht vertragen – sie reagieren auf Kalk

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Moorbeetpflanzen wie die Azalee können Leitungswasser nicht ausstehen. © blickwinkel/Imago
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Kleine Gießsünden straft der Tüpfelfarn fast sofort mit braunen Blättern. © blickwinkel/Imago
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Bromelien wachsen in der freien Natur auf Bäumen – und da kommt nur Regenwasser hin. © YAY Images/Imago
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Am liebsten mögen die Orchideen ein Tauchbad in kalkarmem Wasser. © agefotostock/Imago
Eine pinke Kamelie
An die Kamelie darf nur Regenwasser oder entmineralisiertes Leitungswasser. © agefotostock/Imago
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Leitungswasser ist für den Sonnentau tabu: Es schädigt die Wurzeln der fleischfressenden Pflanze. © imagebroker/Imago
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Auch als Zimmerpflanze bevorzugt die Hortensie kalkarmes Wasser. © agefotostock/Imago
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Mit gefiltertem, kalkfreien Wasser kann man der Flamingoblume (Anthurie) eine Freude machen. © Panthermedia/Imago
Eine Gardenie mit weißer Blüte
Die Gardenie blüht nur so elegant, wenn sie richtig gegossen wird. Am besten mit Regenwasser. © Panthermedia/Imago

Damit die Schlumbergera im Herbst wieder neue Blüten bildet, sollte man der Pflanze ab September wieder eine sechswöchige Ruhephase gönnen: Gießen Sie die Pflanze nur spärlich, verzichten Sie auf das Düngen und stellen Sie die Pflanze an einen kühlen, dunklen Ort bei etwa 15 Grad Celsius.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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