VonFranziska Kaindlschließen
Während der Adventszeit sind Weihnachtskakteen ein erfreulicher Anblick im Haus. Allerdings sollten Sie bei der Pflege ein paar häufige Fehler vermeiden.
Auch im Winter müssen Sie zu Hause nicht auf zarte Blüten verzichten – zu den Klassikern unter den Zimmerpflanzen, die im Winter blühen, gehören unter anderem Alpenveilchen, Amaryllis und der Weihnachtskaktus. Letzterer stammt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen und kann daher in Deutschland während der kalten Jahreszeit nicht draußen überleben. Umso mehr dürfen sich Hobbygärtner über etwas Blühendes zwischen November und Januar in den heimischen vier Wänden freuen. Damit der Weihnachtskaktus gedeihen kann, sollten Sie jedoch ein paar gängige Fehler bei der Pflege vermeiden.
1. Fehler: Falschen Standort für den Winterkaktus gewählt
Wenn der Weihnachtskaktus plötzlich seine Knospen abwirft, liegt das in der Regel an irgendeiner Krankheit. Meistens steckt etwas sehr Simples, wie der falsche Standort, dahinter. Am besten wählen Sie einen halbschattigen bis hellen Standort auf der Fensterbank, wo dennoch kein direktes Sonnenlicht auf die Pflanze prallen kann. Es sollten Temperaturen von 19 bis 23 Grad Celsius vorherrschen. Im Sommer darf er auch mal auf den Balkon, jedoch sollten die Temperaturen nicht unter zehn Grad liegen.
2. Fehler: Kalkhaltiges Wasser zum Gießen verwendet
Generell gilt beim Weihnachtskaktus: Während der Blütezeit im Winter braucht er mehr Wasser als in der Ruhepause im Sommer. Da er aus tropischen Gebieten kommt, mag er es lieber, wenn die Erde feucht und die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Gießen Sie am besten dann, wenn die oberste Schicht des Substrates ausgetrocknet ist, wie das Portal Mein schöner Garten informiert. Staunässe ist genauso zu vermeiden, wie ein ausgetrockneter Wurzelballen.
Achten Sie außerdem darauf, den Weihnachtskaktus nicht mit kalkhaltigem Wasser zu gießen – greifen Sie lieber auf abgestandenes Regenwasser zurück. Sollten Sie keine Regentonne besitzen, dann eignet sich auch Leitungswasser, sofern darin wenig Kalk enthalten ist. Befinden Sie sich in einer Region mit hohem Kalkanteil im Wasser leben, können Sie das Wasser abkochen und ein paar Tage stehen lassen.
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3. Fehler: Zu kalt oder zu warm
Der Weihnachtskaktus mag keine Zugluft, daher sollten Sie dafür sorgen, dass die Pflanze in der Wohnung keinen kalten Wind – zum Beispiel beim Lüften – abbekommt. Ebenso sollten Sie es vermeiden, den Kaktus auf eine Heizung zu stellen. Ab einer Temperatur von 23 Grad Celsius wird es ihm zu warm und es kann sein, dass er seine Knospen verliert, wie das Verbrauchermagazin Ökotest warnt.
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