Familientreffen am Strand

Welpe trifft zufällig seine Mama nach Wochen wieder – TikTok-User entzückt: „Sie erkennen sich“

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Sie haben sich seit Wochen nicht gesehen, und doch scheinen sich die Hunde zu erkennen. Ist das möglich und in welchem Alter sollten Welpen von ihren Müttern frühestens getrennt werden?

Lange haben sich diese zwei nicht mehr gesehen, aber wie heißt es so schön: Blut ist dicker als Wasser. Ein Sprichwort, dass die enge Verbundenheit in Familien ausdrückt. Dass sie miteinander verwandt sind, scheinen eine Hündin und ihr Welpe, die in einem TikTok-Video zu sehen sind, noch genau zu wissen. Unzählige User sind von dieser herzergreifenden Szene berührt.

Hündin begrüßt herzallerliebst ihren flüggen Welpen

Seit ihrer Trennung haben sich Hunde-Mama und Nachwuchs nicht mehr gesehen. Doch zufällig treffen sich die beiden am Strand bei einem Spaziergang wieder. Ihre Begrüßung fällt herzerwärmend und vertraut zugleich aus. TikTok-User Connlith MagAoidh (@connlith28) hält den Moment fest und teilt ihn mit der Community.

@connlith28 Seeing their mum again for the first time 🦮🐾 #fyp #goldenretriever #goldenretrieverlife #pup ♬ Little Things - Adrian Berenguer

„Sie weiß, dass das ihr Baby ist“, heißt es in einem der vielen Kommentare zu dem Clip. Doch User berichten auch von Erfahrungen, bei denen sich Nachwuchs und Mutter bei einem späteren Aufeinandertreffen nicht mehr so freundlich begegnet sind. Waren sie sich womöglich fremd geworden? Der Frage, ob sich Hunde nach einer Trennung an ihre Mutter erinnern können, hat sich Peter Hepper bereits im Jahr 1994 in einer Studie gewidmet.

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Studie gibt Aufschluss, ob sich Hunde erkennen

Anhand von geruchsbasierten Tests untersuchte Hepper, ob Hunde ihre Mutter und ihre Geschwister zwei Jahre nach der Trennung, die im Alter zwischen acht und zwölf Wochen stattfand, erkennen können. Das Ergebnis: Ihre Geschwister erkennen sie nach zwei Jahren Trennung nicht mehr. Doch ihre Mütter erkennen sie selbst nach zwei Jahren des Nichtsehens wieder, und auch die Mutter erkennt ihre Welpen noch am Geruch.

Übrigens: Der Geruchssinn ist bei jeglichen Begegnungen für Hunde entscheidend. So haben die Vierbeiner zwar laut Forschern ein Ich-Bewusstsein, können sich aber in der Regel im Spiegel nicht selbst erkennen. Mit einem einfachen Test können Sie prüfen, ob sich ihr Hund im Spiegel erkennen kann.

Wie alt sollten Welpen bei der Trennung sein?

Von Border Collie bis Bobtail: Zehn beliebte Hütehunderassen

Border Collie am Strand
1. Border Collie: In diesen Hunden stecken echte Energiebündel. Border Collies sind sehr intelligente Tiere. Ihre schnelle Auffassungsgabe und hohe Arbeitsbereitschaft machen sie seit jeher zu beliebten Hütehunden. © IMAGO
Deutscher Schäferhund liegt im Gras
2. Deutscher Schäferhund: Diese Rasse ist nicht nur ein hervorragender Hütehund, sondern wird auch häufig als Polizei-, Rettungs- und Diensthund eingesetzt. Vorsicht: Schäferhunde sind nicht für Anfänger geeignet, da sie eine konsequente Erziehung benötigen. © Alf Jönsson/IMAGO
Welsh Corgi Pembroke
3. Welsh Corgi Pembroke: Hach, wie süß! Der Anblick des kleinen Hütehunds mit den kurzen Beinen lässt die Herzen von Hundefans schmelzen. Doch der Welsh Corgi Pembroke hat es faustdick hinter den Ohren und ist kein Schoßhund. Trotz seines kompakten Körpers braucht er viel Bewegung. © IMAGO
Australian Shepherd sitzt am Strand
4. Australian Shepherd: Trotz seines Namens stammt dieser Hund aus den USA. Australian Shepherds sind vielseitig, intelligent und agil. Sie haben viel Spaß dabei, neue Tricks und Kunststücke zu lernen. © Sven-Erik Arndt/IMAGO
Bearded Collie liegt im Gras
5. Bearded Collie: Das lange, zottige Fell zeichnet diese Hütehunde aus. Bearded Collies haben einen gutmütigen Charakter und eignen sich gut als Familienhunde, da sie gerne Zeit mit Menschen verbringen. © IMAGO
Shetland Sheepdog im Schnee
6. Shetland Sheepdog: Auch als „Sheltie“ bekannt, ist dieser Hund kleiner als viele andere Hütehunde. Davon sollte man sich jedoch nicht trügen lassen: Shelties strotzten nur so vor Energie und brauchen viel Bewegung.  © IMAGO
Australian Cattle Dog
7. Australian Cattle Dog: Diese charmante Rasse aus Down Under ist robust und energiegeladen. Herrchen und Frauchen sollten sich darüber bewusst sein, dass der Australian Cattle Dog Action liebt und einen hohen Bewegungsdrang hat.  © IMAGO
Langhaarcollie läuft auf dem Gras
8. Langhaarcollie: Sein freundliches, aufgeschlossenes Wesen macht den Langhaarcollie zum idealen Anfängerhund. Auch mit Kindern kommt „Lassie“ dank seiner friedlichen Art gut zurecht.  © IMAGO
Bobtail
9. Bobtail: Mit seinem dichten, zotteligen Fell sieht der Bobtail einfach nur zum Knuddeln aus. Die haarigen Vierbeiner sind sehr loyal und treue Gefährten. Besonders in Familien fühlt sich der fröhliche und temperamentvolle Hütehund wohl.  © IMAGO
Briard
10. Briard: Auch diese Hütehundrasse kommt sehr zottelig daher. Der französische Wuschelkopf hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und braucht eine gute Erziehung. Besitzer sollten Briards mit liebevoller Strenge begegnen – dann werden sie zu treuen Gefährten.  © IMAGO

In den Tests des Forschers wurden die Welpen im Alter zwischen acht und zwölf Wochen von der Mutter getrennt, doch ist das überhaupt das richtige Alter dafür? Generell sollten Welpen mindestens bis zur achten Lebenswoche bei der Mutter und ihren Geschwistern bleiben. Das ist auch das Mindestalter, welches die deutsche Tierschutz-Hundeverordnung vorschreibt. Eine Abgabe vor der achten Lebenswoche ist illegal und gefährdet die Gesundheit und wirkt sich auf das Sozialverhalten aus.

Über den optimalen Trennungszeitpunkt der Welpen wird viel diskutiert. Letzten Endes ist dieser aber individuell zu entscheiden und hängt auch von der Hunderasse ab. Vor allem die Größe der jeweiligen Rasse ist für das Abgabealter entscheidend. So können kleine Hunde durchaus schon nach neun Wochen abgegeben werden. Mittelgroße Hunde sollten jedoch bis zur zehnten Woche bei der Mutter bleiben. Große Hunde möglichst noch bis zur zwölften Woche.

Rubriklistenbild: © @connlith28 (TikTok)

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