Katzen frieren: Wann Sie die Heizung hochdrehen sollten
VonAnna Katharina Küsters
schließen
Im Herbst und Winter frieren Katzen genauso wie Menschen. Die perfekte Temperatur lässt sich mit ein paar Tricks jedoch leicht finden.
Wenn draußen die Temperaturen in den einstelligen Bereich rutschen, dann ist nicht nur beim Menschen die erkältungsreichste Zeit angebrochen, sondern auch bei Haustieren. Bestes Beispiel sind Katzen. Sie fangen sich bei einer Unterkühlung schnell auch schon mal einen Schnupfen ein. Doch das lässt sich leicht verhindern. Sie müssen nur richtig heizen und das Tier im Auge behalten.
Freigänger sind deutlich weniger empfindlich
Nicht jede Katze lebt im gut geheizten Wohnzimmer von Frauchen oder Herrchen. Viele sogenannte Freigänger-Katzen sind den größten Teil der Nacht und auch des Tages draußen unterwegs und streunen durch die Nachbarschaft. Kommt der Winter und die Temperaturen fallen, dann bedeutet das für diese Tiere jedoch kein großes Problem. Aufgrund ihres dichten Winterfells können sich Freigänger-Katzen sehr gut an ihre Umgebungstemperatur anpassen.
Wichtig dabei ist, dass Sie Ihrer Katze immer einen Weg nach drinnen oder in einen isolierten Unterschlupf offenhalten. Sollte es draußen doch zu eisig werden, dann hat der Freigänger einen Rückzugsort, an dem er sich aufwärmen und schlafen kann.
So zeigt die Katze, dass ihr zu kalt ist
In der Winterzeit sollten Sie Ihre Freigänger-Katze regelmäßig genau in Augenschein nehmen. Besonders junge und ältere Katzen unterkühlen schneller und weisen dann beispielsweise folgende Symptome auf:
Herzschlag ist kaum hörbar
Die Katze zittert und wirkt abwesend
Sie atmet flach
Sie hat einen niedrigen Blutdruck und steife Gliedmaßen
Bei diesen Anzeichen sollten Sie auch mit einer Freigänger-Katze den Tierarzt oder die Tierärztin aufsuchen.
Wohnungskatzen frieren schneller
Im Gegensatz zu Freigängern haben viele Wohnungskatzen wortwörtlich ein weniger dickes Fell. Da sie dauerhaft drinnen leben, sollten Halter im Winter auch stärker auf eine passende Innenraumtemperatur achten.
Katzen fühlen sich am wohlsten, wenn es in der Wohnung oder im Haus konstant um die 20 Grad Celsius warm ist. Daher ist es sinnvoll, die Heizung zumindest in einem Raum dauerhaft anzulassen und es der Katze in Heizungsnähe so gemütlich wie möglich zu machen. So gibt es etwa Aufsätze für die Heizung, sodass sich die Katze direkt darauflegen und so möglichst viel Wärme mitnehmen kann. Oder etwa kleine Katzenhöhlen, in die sich die Tiere zurückziehen können und noch geschützter sind.