Höhle im Haus

Katzen frieren: Wann Sie die Heizung hochdrehen sollten

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Im Herbst und Winter frieren Katzen genauso wie Menschen. Die perfekte Temperatur lässt sich mit ein paar Tricks jedoch leicht finden.

Wenn draußen die Temperaturen in den einstelligen Bereich rutschen, dann ist nicht nur beim Menschen die erkältungsreichste Zeit angebrochen, sondern auch bei Haustieren. Bestes Beispiel sind Katzen. Sie fangen sich bei einer Unterkühlung schnell auch schon mal einen Schnupfen ein. Doch das lässt sich leicht verhindern. Sie müssen nur richtig heizen und das Tier im Auge behalten.

Freigänger sind deutlich weniger empfindlich

Nicht jede Katze lebt im gut geheizten Wohnzimmer von Frauchen oder Herrchen. Viele sogenannte Freigänger-Katzen sind den größten Teil der Nacht und auch des Tages draußen unterwegs und streunen durch die Nachbarschaft. Kommt der Winter und die Temperaturen fallen, dann bedeutet das für diese Tiere jedoch kein großes Problem. Aufgrund ihres dichten Winterfells können sich Freigänger-Katzen sehr gut an ihre Umgebungstemperatur anpassen.

Katzen fühlen sich wohl, wenn es konstant um die 20 Grad Celsius warm ist. (Symbolbild)

Wichtig dabei ist, dass Sie Ihrer Katze immer einen Weg nach drinnen oder in einen isolierten Unterschlupf offenhalten. Sollte es draußen doch zu eisig werden, dann hat der Freigänger einen Rückzugsort, an dem er sich aufwärmen und schlafen kann.

So zeigt die Katze, dass ihr zu kalt ist

In der Winterzeit sollten Sie Ihre Freigänger-Katze regelmäßig genau in Augenschein nehmen. Besonders junge und ältere Katzen unterkühlen schneller und weisen dann beispielsweise folgende Symptome auf:

  • Herzschlag ist kaum hörbar
  • Die Katze zittert und wirkt abwesend
  • Sie atmet flach
  • Sie hat einen niedrigen Blutdruck und steife Gliedmaßen

Bei diesen Anzeichen sollten Sie auch mit einer Freigänger-Katze den Tierarzt oder die Tierärztin aufsuchen.

Wohnungskatzen frieren schneller

Im Gegensatz zu Freigängern haben viele Wohnungskatzen wortwörtlich ein weniger dickes Fell. Da sie dauerhaft drinnen leben, sollten Halter im Winter auch stärker auf eine passende Innenraumtemperatur achten.

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Zehn Katzenrassen, die kaum einer kennt

Diese aus Kenia stammende Katze besticht mit ihrem wild gemustertem Fell.
1. Sokoke-Katze: Diese aus Kenia stammende Katze besticht mit ihrem wild gemustertem Fell. Sie gilt als athletisch, agil und verspielt und braucht viel Freilauf. © IMAGO/Sergei Karpukhin
Die LaPerm-Katze ist berühmt für ihr lockiges Fell, das an Siamesen erinnert.
2. LaPerm: Die LaPerm-Katze ist berühmt für ihr lockiges Fell, das an Siamesen erinnert. Ursprünglich kommt diese Rasse aus den USA. Sie sind anhängliche und zutrauliche Tiere, die eine enge Bindung zu ihren Besitzern aufbauen. © IMAGO
Eine Mischung aus Burmesen und Chinchilla-Persern.
3. Burmilla: Eine Mischung aus Burmesen und Chinchilla-Persern. Burmilla-Katzen wirken mit ihrem schimmerndem Fell sehr elegant. Ihr Charakter wird als sanft und gesellig beschrieben. © IMAGO/G. Lacz
Diese Rasse stammt ursprünglich aus dem östlichen Russland.
4. Kurilen Bobtail: Diese Rasse stammt ursprünglich aus dem östlichen Russland. Charakteristisch ist der deutlich verkürzte Schwanz. Die Kurilen Bobtail gilt als naturverbunden und verspielt und sollte am besten als Freigänger gehalten werden. © IMAGO
Hierbei handelt es sich um eine Kreuzung zwischen der Bengal- und der Orientalisch-Kurzhaar-Katze.
5. Serengeti-Katze: Hierbei handelt es sich um eine Kreuzung zwischen der Bengal- und der Orientalisch-Kurzhaar-Katze. Serengeti ähneln vom Aussehen her den deutlich größeren Geparden. Sie sind sehr aktiv und gesellig.  © IMAGO
Diese Eigenschaften machen die Selkirk Rex-Katzen zu einem idealen Kuschelpartner und Mitbewohner.
6. Selkirk Rex: Lockiges Fell, sanfter Charakter: Diese Eigenschaften machen die Selkirk Rex-Katzen zu einem idealen Kuschelpartner und Mitbewohner. Aufgrund ihrer Tendenz, enge Bindungen mit ihrem Besitzern aufzubauen, wird sie auch als „Hundkatze“ bezeichnet. © IMAGO
Mit ihrem gefleckten Fell sieht diese Kurzhaarkatze einfach majestätisch aus.
7. Ägyptische Mau: Mit ihrem gefleckten Fell sieht diese Kurzhaarkatze einfach majestätisch aus. Ihre Herkunft reicht bis ins antike Ägypten zurück. Dort wurde sie auf historischen Wandmalereien abgebildet. © IMAGO
Umgangssprachlich wird diese Rasse auch als „Türkische Wasserkatze“ bezeichnet.
8. Türkish Van: Umgangssprachlich wird diese Rasse auch als „Türkische Wasserkatze“ bezeichnet. Der Grund dafür ist ihre ungewöhnliche Vorliebe zum Wasser. So fischt und schwimmt sie gerne in freier Natur. © IMAGO/G. Lacz
Nur zwei bis drei Kilo bringt diese Katze im ausgewachsenen Zustand auf die Waage.
9. Singapura: Nur zwei bis drei Kilo bringt diese Katze im ausgewachsenen Zustand auf die Waage. Damit ist sie die kleinste Rassekatze der Welt. Hierzulande ist die Singapura-Katze äußerst selten und wird nur vereinzelt gezüchtet.  © IMAGO/P. Wegner
Wie der Name schon sagt, ist das Fell dieser Katze sehr kurz.
10. Orientalisch Kurzhaar: Wie der Name schon sagt, ist das Fell dieser Katze sehr kurz. Ähnlich wie Siamkatzen sind Orientalisch Kurzhaar schlank und elegant gebaut. Sie gelten als aktiv, gesellig und sehr neugierig.  © IMAGO

Katzen fühlen sich am wohlsten, wenn es in der Wohnung oder im Haus konstant um die 20 Grad Celsius warm ist. Daher ist es sinnvoll, die Heizung zumindest in einem Raum dauerhaft anzulassen und es der Katze in Heizungsnähe so gemütlich wie möglich zu machen. So gibt es etwa Aufsätze für die Heizung, sodass sich die Katze direkt darauflegen und so möglichst viel Wärme mitnehmen kann. Oder etwa kleine Katzenhöhlen, in die sich die Tiere zurückziehen können und noch geschützter sind.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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