Endlich heimgekommen

Hund schmerzlich vermisst – nach Monaten taucht er 3.700 Kilometer entfernt wieder auf

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In einem Augenblick war Hund Mishka plötzlich verschwunden – weg von ihrer Familie, die verzweifelt nach ihrem Vierbeiner suchte. Doch dank eines Mikrochips gab es ein Happy End.

Die Geschichte klingt fast wie aus einem Hollywoodfilm: Ein Hund verirrt sich, reist quer durchs Land und findet schließlich zurück zu seiner Familie. Für Mehrad Houman und seine Familie wurde dieses Wunder zur Realität, als ihr geliebter Vierbeiner Mishka nach acht Monaten plötzlich wieder auftauchte.

Mishka monatelang vermisst und nun endlich wieder zu Hause

Im Juli 2023 ging Hündin Mishka in San Diego verloren, als Mehrad gerade mit ihr einkaufen wollte. Trotz intensiver Suche fand die Familie den Hund nicht wieder. Erst acht Monate später, am 28. März, nahm dann die Wiedervereinigung, Kilometer weit weg, ihren Lauf: Ein Bewohner von Harper Woods in Michigan berichtete der Polizei, einen streunenden Hund gesehen zu haben. Der Streuner wurde kurz darauf zur Tieradoptionsstelle Grosse Pointe Animal Adoption Society Center (GPAAS) gebracht, wo sich herausstellte, dass es sich um Mishka handelte – dank eines Mikrochips, den die Familie eingesetzt hatte. Aufgrund dieses winzigen Details konnte auch Hund Dico nach sechs Jahren endlich wieder nach Hause.

Die Geschichte von Mishka hat das GPAAS auf Facebook veröffentlicht und sie wirft natürlich Fragen auf: Wie schaffte es Mishka über 3.700 Kilometer von Kalifornien nach Michigan? Wie der lokale Nachrichtensender Fox 2 schreibt, wird vermutet, dass jemand Mishka in Kalifornien gestohlen hat und nach Metro Detroit brachte. Dank eines Mikrochips sind auch schon andere Tiere wieder mit ihren Besitzern vereint worden, so wie Kater Clarke.

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Mikrochip hilft: Wie Hundebesitzer bei entlaufenen Tieren vorgehen sollten

Das Wichtigste ist, dass Mishka dank des Mikrochips wieder sicher zu ihrer Familie zurückgekehrt ist. Der Clip zeigt herzergreifende Bilder der Wiedervereinigung und unterstreicht die Bedeutung, Haustiere chippen zu lassen. Denn ohne den Mikrochip wäre die Wiedervereinigung wahrscheinlich nie zustande gekommen. Die entlaufene Hündin Zasha ist ebenfalls wieder mit ihrer Besitzerin vereint und kann es kaum glauben.

Für alle Hundebesitzer, die sich in einer ähnlichen Situation wiederfinden, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und systematisch vorzugehen. Die folgenden Tipps können dabei helfen, wenn ein geliebtes Haustier vermisst wird:

  • Verschwinden beim Haustierregister melden: Informieren Sie Haustierregister wie Findefix und Tasso über das Verschwinden Ihres Tieres.
  • Hilfe vor Ort suchen: Wenden Sie sich an Institutionen wie die Polizei, das örtliche Tierheim, den Tierschutzverein und das Ordnungsamt, um das Verschwinden Ihres Hundes zu melden.
  • Suche starten: Bitten Sie Familie, Freunde und Nachbarn um Hilfe und suchen Sie die Umgebung systematisch ab. Nutzen Sie soziale Medien und hängen Sie Suchplakate auf.
  • Vertraute Wege abgehen: Häufig kehren Hunde an Orte zurück, die ihnen vertraut sind. Gehen Sie daher vertraute Wege ab und kehren Sie regelmäßig zum Ausgangspunkt zurück.
  • Zu Hause bleiben: Stellen Sie sicher, dass jemand zu Hause bleibt, falls Ihr Hund zurückkehrt.

Diese elf Hunderassen sind vielleicht schlauer als Ihr Nachbar – belegt durch wissenschaftliche Tests

Ein Malinois drückt sich anschmiegsam gegen die Beine eines Soldaten.
Der Malinois, auch bekannt als Belgischer Schäferhund ist – Erkenntnissen einer Studie von Dezember 2022 zufolge – die intelligenteste Hunderasse der Welt. Häufig wird diese kluge Rasse als Polizei- oder Schutzhund eingesetzt. Ihre Eigenständigkeit stellte der Malinois während verschiedener Tests unter Beweis: Neben dem Deutschen Schäferhund war es beim Belgischen Schäferhund am wahrscheinlichsten, dass er sich angesichts einer unlösbaren Aufgabe nicht an seinen Besitzer wandte. © TT/Imago
Border Collie mit Frisbee im Maul.
Der sensible Border Collie gilt als eine der intelligentesten Hunderassen. Lange Zeit galt er sogar als die schlauste Rasse überhaupt. Aufgrund seiner Cleverness ist er ein prädestinierter Hund für Hundesportarten wie Agility oder Obedience. Sein „Will to please“ (der Wille, seinem Menschen zu gefallen) sorgt dafür, dass der Border Collie aufblüht, wenn er zusammen mit seinem Besitzer Aufgaben lösen darf. Der früher meist als Schäferhund eingesetzte Border Collie ist heute ein beliebter Familienhund. © Westend61/Imago
Porträt eines auf einer Bank in Cleadon Hills stehenden Pudels an einem sonnigen Tag.
Pudel sind nicht nur beliebte Familienhunde, sondern zeichnen sich durch ihre außerordentliche Klugheit und die überdurchschnittliche Lernfähigkeit aus. Der aus Frankreich stammende Rassehund wird oft als Rettungshund, Leichenspürhund oder als Blindenführhund eingesetzt. Wegen ihrer besonderen Sensibilität eignet sich der Pudel zudem hervorragend als Therapiehund. © Design Pics Editorial/Imago
Ein Polizist mit einem Polizeihund an der Leine.
Wie bereits sein Name verrät, hatte der Deutsche Schäferhund ursprünglich die Funktion eines Hütehundes. Seine hohe Intelligenz machen sich heutzutage vor allem Polizei, Militär und Zoll zunutze: Mit seiner Lernfähigkeit, einem ausgeprägten Gehorsam und der Gefügigkeit hat der treue Schäferhund das perfekte Zeug zum Diensthund. Er besitzt nicht nur ein ausgeglichenes Temperament, sondern ist auch für seine Aufmerksamkeit, Nervenstärke und Selbstsicherheit bekannt. © Design Pics/Imago
Menschen streicheln einen Hund in einer Gruppentherapiesitzung.
Nicht grundlos sehen wir den beliebten Golden Retriever oftmals als Blindenführhund oder als Begleithund für Gehörlose. Auch als Rettungshund eignet sich diese geduldige, ruhige und achtsame Hunderasse besonders gut. Ihre erstaunliche Intelligenz gepaart mit Gutmütigkeit bringen die liebenswürdigen Goldies gerne in ihre Besitzerfamilien ein. © Science Photo Library/Imago
Portrait einer Dobermann Hündin.
Seinem Ruf als aggressiver Hund zum Trotz überzeugt der Dobermann durch Cleverness, Aufmerksamkeit und Mut. Als Diensthund der Polizei oder Bundeswehr kann er seine Talente nutzbringend einsetzen. In der Zucht wird der charakterliche Schwerpunkt heute auf Ruhe und Freundlichkeit gelegt. Mit seiner gelehrigen, ausdauernden und aufmerksamen Art überzeugt er Hundekenner auch als loyaler Begleiter von sich. Eine gute und geduldige Erziehung kitzelt aus dem Dobermann außerdem einen Familienhund hervor. © Zoonar/Imago
Ein Shetland Sheepdog, stehend auf einem Felsen.
Der Shetland Sheepdog, auch Shelti genannt, ist für sein intelligentes, gutmütiges und lernwilliges Wesen bekannt. Ein ausgeprägter „Will to please“, schnelle Auffassungsgabe und Spaß am Lernen dominieren seine Art. Diese Fähigkeiten setzt der Shetland Sheepdog als Hütehund, Begleithund, Rettungshund oder Therapiehund ein. Der Shelti wird oftmals als besonders sensibel beschrieben. Er ist beispielsweise in der Lage, die Stimmung seiner Familie zu erkennen und ist stets darauf bedacht, diese– falls nötig – zu verbessern. © imagebroker/Imago
Labrador Retriever: Mehrere Hunde sitzen in der Wiese.
Als eine der beliebtesten Hunderassen hierzulande zeichnet sich der Labrador Retriever durch seine Intelligenz und Gutmütigkeit aus. Er strebt danach, seinen Besitzern zu gefallen, und wird oft als Drogenspürhund, Rettungshund oder Blindenhund eingesetzt. Dank seines aufmerksamen und lernwilligen Charakters, der jedoch stets von Freundlichkeit geprägt ist, erledigt er diese Aufgaben äußerst gewissenhaft. © imagebroker/Imago
Ein reinrassiger Rottweiler springt während eines Agility Trainings über ein Hindernis.
Intelligent, ausdauernd und furchtlos: So kennt man den Rottweiler. Auch Polizei und Militär schätzen ihn für diese Eigenschaften. Der gehorsame Rassehund kann Situationen selbstständig bewerten und punktet mit einem starken und aufmerksamen Charakter. Sein starker Beschützerinstinkt hat ihm in einigen Bundesländern den Status eines Listenhundes beschert. Dennoch gilt er als anhänglich und kinderlieb. Der Rottweiler wird ausschließlich Hundekennern mit langjähriger Erfahrung empfohlen. © YAY Images/Imago
Porträt eines Australian Cattle Dog, der in einer Blumenwiese steht.
Der intelligente Australian Cattle Dog liebt es, zu lernen: Er eignet sich mit Vorliebe die unterschiedlichsten Tricks und Fähigkeiten an. Als Treib- und Wachhund scheut er auch die Konfrontation mit körperlich überlegenen Bullen nicht. Mit konsequenter Erziehung und guter Führung durch einen erfahrenen Hundebesitzer wird aus dem Australian Cattle Dog ein loyaler Begleiter. © imagebroker/Imago
Ein liebenswerter Kanaan Hund in einem gelben Geschirr liegt am Meeresufer.
Auch Israelspitz genannt, ist der Kanaan Hund eine durchaus seltene Hunderasse. Mit den anderen aufgeführten Rassen hat er bis auf seine hohe Intelligenz nicht viel gemeinsam: Er gilt als besitzergreifend und liebt seine Unabhängigkeit. Ihm etwas aufzwingen zu wollen – das kommt dem reaktionsfreudigen Kanaan Hund nicht in die Tüte. Wer auf der Suche nach einem Kuscheltier ist, sollte sich anderweitig umschauen. Ob und wer ihn streicheln darf, das entscheidet der eigenständige Hund immer noch selbst. Kanaan Hunde eignen sich für ausschließlich für erfahrene Halter. Ist er jedoch einmal in die Familie integriert, beweist er sich als anhänglich, treu und schützend. © Wirestock/Imago

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Die Wiedervereinigung von Mishka und ihrer Familie ist ein ermutigendes Beispiel dafür, dass vermisste Haustiere oft wieder gefunden werden können. Mit Ruhe, Systematik und moderner Technologie besteht Hoffnung, dass auch andere Familien ihre geliebten Vierbeiner wieder in die Arme schließen können.

Rubriklistenbild: © Grosse Pointe Animal Adoption Society (Facebook)

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