Sommer in Deutschland

Wohnung kühlen bei Hitze: Diese Tipps des Gesundheitsministeriums sollten Sie kennen

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Damit Hitzewellen nicht auf Ihre Gesundheit schlagen, sollten Sie nicht nur sich selbst, sondern auch Ihr Eigenheim kühlen.

München – Der Sommer erreicht Deutschland in Schüben. Hitzewellen und kältere Wetterphasen wechseln sich ab. Insbesondere derartige Wechsel können Betroffenen von Wetterfühligkeit zu schaffen machen. Die richtige Vorbereitung auf die nächsten heißen Tage kann helfen.

Tipps des Gesundheitsministeriums – so kühlen Sie Ihre Wohnung bei Hitze

Wir kennen es alle: Wenn es draußen heiß ist und wir in einem von der Sonne bestrahlten Büroraum oder unserem aufgeheiztem Homeoffice sitzen, zieht sich der Arbeitstag in die Länge. Hitze kann zu Kreislaufproblemen führen und die Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen, bestätigt das Gesundheitsministerium. Kühle Innenräume können dann einen echten Gamechanger darstellen. Sieben Tipps des Ministeriums können helfen, um an heißen Tagen eine angenehme Raumtemperatur Ihrer Wohnung zu erzielen.

  1. Lüften ist nicht immer erfrischend: Nur wenn es draußen kühler ist als drinnen, erfüllen geöffnete Fenster ihren Zweck. Öffnen Sie möglichst alle Fenster gleichzeitig in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden.
  2. Abgedunkelte Räume: Fenster tagsüber mit Fensterläden, Rollos oder Jalousien verdecken und Außenbereiche mit Markisen, Sonnensegeln oder -schirmen abschatten.
  3. Ventilatoren helfen, besonders von Eiswürfeln umgeben: Der Luftzug hat einen kühlenden Effekt auf der Haut und trocknet den Schweiß. Nachts verteilt der Ventilator die kühlere Luft. Doch Vorsicht: Bei über 35 Grad Celsius verschlimmert der zu warme Luftzug das Hitzeempfinden.
  4. Wenig elektronische Geräte und Lichtquellen nutzen: Da sie Wärme abgeben, erhöht sich die Raumtemperatur.
  5. Teppiche wegräumen: Es handelt sich um vermeidbare Wärmespeicher.
  6. Für Feuchtigkeit sorgen: Hilfreich ist es, feuchte Tücher aufzuhängen oder Gefäße mit kaltem Wasser aufzustellen.
  7. Klimaanlage als Notfalloption: Wenn sonst nichts hilft, könnte eine (mobile) Klimaanlage an besonders heißen Tagen das Mittel der Wahl sein. Sie sollte wegen Gesundheitsrisiken regelmäßig gewartet sowie gereinigt und nicht zu kalt eingestellt werden.

Als allgemeiner Richtwert empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Raumtemperatur tagsüber unter 32 Grad Celsius und nachts unter 24 Grad Celsius bleibt. Dafür sollten Sie ein Thermometer im Blick behalten und bei Temperaturüberschreitungen entsprechend der aufgeführten Tipps reagieren.

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Hitzewelle am Wochenende – Tipps des Gesundheitsministeriums umsetzen

Von der Ernährung bis hin zur richtigen Kleidung: Neben dem Wohnungskühlen können Sie bei hohen Temperaturen noch mehr tun, um körperlichen Beschwerden vorzubeugen. Schon an diesem Wochenende kann es sich lohnen, derartige Tricks anzuwenden. Schließlich sind vom Oberrhein bis in die östliche Mitte Extremwerte von bis zu 37 Grad Celsius möglich, hinzu kommt im Wochenendverlauf zunehmend schwüle Luft, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Sich Auszeiten in gut gekühlten Innenräumen zu gönnen, kann auch die Umgewöhnung an den erneuten Wetterwechsel erleichtern. Denn: Nach der Hitze drohen Unwetter zum kommenden Wochenbeginn.

Rubriklistenbild: © Imago

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